Daniil Charms. Die Sünderin
ein gefährlich-komisches Spiel in 17 Akten

Elizaveta Bam
- Literarische Grundlage des Stückes ist die 1927 geschriebene Groteske “Elisaveta Bam” des russischen Dichters und Schriftstellers Daniil Charms. Er liebte das Experiment und schrieb “Elisaveta Bam” als eine Parodie des traditionellen Theaters, dabei einen frischen, unverschämten Sprachstil gebrauchend, eine Mischung von hintergründig Mehrdeutigem und offensichtlichem Unsinn.
Dieses Stück ist eine Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters, die sich während des vergangenen Jahrhunderts entwickelt haben. Dabei darf natürlich auch ein hintergründiger und feinsinniger - manchmal auch unsinniger - Humor nicht fehlen.
Die Bühne ist eine detailgenaue Miniatur eines klassischen großen Theaters mit Rampe, Kulissen, Bühnentechnik und sogar einer Souffleurmuschel. Nacheinander werden 19 verschiedene Bühnenbilder und Genres zu sehen sein (z.B. realistisches Melodram, bäuerliche Komödie, politisches Theater, physiologisches Pathos und Performance).
Infos –>
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- Spielform: Theaterreise durch 19 Bühnenbilder und Genres -
Figurentheater und Schauspiel
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Regie: Ellen Heese
Spiel: Andrej Uri Garin
Premiere: Februar 2000
22. September 2006 um 21:11
… unter seinen Händen bewegen sich auf der winzigen Bühne feingliederige Puppen. Trotz aller phantastisch verschobenen Dimensionen echtes Theater… In siebzehn Akten setzt Andrej Uri Garin alle vom großen Theater bekannten Mittel ein: vom realistischen Melodram über die bäuerliche Komödie bis hin …