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Archiv für die Kategorie ‘Kindertheater’

Grüffelo-Grütze oder ein Fuchs am Spieß

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kindertheater in der Baukelter
Von Karin Freudenberger
WEINSBERG „So!” Ein akzentuiert gesprochenes Wort mit zwei Buchstaben genügte, um in der Baukelter augenblicklich für Ruhe zu sorgen, als Ellen Heese vom „Theater en miniature” mit dem Kinder Stück „Der Grüffelo” beginnen wollte. Es war erstaunlich, wie schnell die erfahrene Schauspielerin und Puppenspielerin ihr junges Publikum ab vier Jahren in den Bann zog. Ein Volltreffer also für Stadtbücherei und Volkshochschule in Weinsberg, die das Gastspiel organisiert hatten.
Vor allem die „kleine Maus” schlössen die Kinder sofort in ihr Herz. Denn die putzig anzuschauende Handpuppe überzeugte durch ihr Temperament, die Cleverness und ihre Unerschrockenheit. Schließlich galt es bei der Wanderung durch den Wald gegen so gefährliche Tiere wie einen Fuchs, eine Schlange oder eine Eule zu bestehen. Da half es, dass die Maus eine Verabredung mit dem „Grüffelo” vorgab, der so gerne Fuchs am Spieß, Schlangenpüree oder Eule mit Zuckerguß aß.
Anti-Angst-Reim Dass dieses Fantasiemonster Grüffelo mit den feurigen Augen und dem Stachelkamm auf dem Rücken schließlich wirklich aus den samtroten Kulissen der Miniaturbühne auftauchte, sorgte bei der Maus mindestens für genauso
viel Erschrecken wie bei den Kindern. Obwohl doch Heese vorher mit den Kindern lautstark den Anti-Angst-Reim „Mäusefurz und Spinnenbein, meine Angst wird klitzeklein” trainiert hatte.
Doch die kleine Maus war cleverer als das gefährliche Monster und überlistete es, indem sie von den Tieren schwärmte, die alle so gerne Grüffelo-Grütze mögen würden. Da vergingen dem wilden Tier doch glatt seine vorher so genüßlich geschmatzten „Hamhams”, die das Publikum lautmalerisch unterstützt hatte.
List Die Kinder lernten jedoch nicht nur, wie man körperlich überlegene Feinde mit List in die Flucht schlagen kann. Sie bekamen zudem auf sehr einfühlsame Weise gezeigt, wie eine Schauspielerin mit wenigen Mitteln viel erreichen kann. Denn Ellen Heese führte die Handpuppen und brachte sich selbst auch als elegant agierende Schauspielerin in Lebensgröße in die Szene ein. Eine echte „Grande Dame” alten Schlags der Schauspielkunst also.
Die sich zudem mit dem mehrfach preisgekrönten Kinderbuch „Der Grüffelo” von Julia Donaldson eine spannende Geschichte ausgesucht und perfekt inszeniert hatte.


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Der Grüffelo, Leimen 25 Mai 2011

Mittwoch, 25. Mai 2011

Am Mittwoch vormittag, den 25. Mai 2011 bewegte sich eine riesige Kinderschlange in Richtung Rosesaal. Alle waren mächtig aufgeregt. Wir folgten der sehr freundlichen, dem Kindergarten zugewandte Einladung von Frau Silvia Seufert von der Bücherei Leimen. Der Grund hierfür war die Aufführung des Theaterstückes „Der Grüffelo” nach dem weltberühmten und mehrfach preisgekrönten Bilderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler.
Ellen Heese, vom Theater en miniature, verzauberte die Kinder mit viel Professionalität in die Welt der kleinen Maus. Diese hatte aus Angst vor Fuchs, Eule, Schlange das Phantasiemonster Grüffelo erfunden. Doch als genau dieses Grüffelomonster plötzlich selbst vor der kleinen Maus stand, muss sie auch hier wieder ihre Angst überwinden und mit viel Geschick dem Grüffelo mutig gegenüberstehen.
Die Theaterkünstlerin hat den Kindern auch einen Zauberspruch gegen die Angst verraten: „Mäusedreck und Spinnenbein, meine Angst, die wird ganz klitzeklein.” So können nun die Kinder in schwierigen Situationen sich selbst Mut zusprechen. Am Ende der Vorführung gab es einen riesigen Applaus von den kleinen Zuschauern, die das Geschehen gebannt und sehr aufmerksam verfolgten. Anschließend durften sich alle Kinder von der kleinen Maus verabschieden.
Dieses Theaterstück wird uns allen noch lange in positiver Erinnerung bleiben, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an Frau Seufert.
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Aufbau “Alibaba” bei Youtube

Montag, 02. Mai 2011

Kauziger Geselle und ein quirliger Kater

Montag, 11. April 2011

Gemeindebücherei: „Theater en miniature” mit Kinderstück „Wie Findus zu Pettersson kam” zu Gast

KETSCH. Mucklas, die leben im Haus vom alten Pettersson. Es sind äußerst sensible Wesen und daher hieß es in der Gemeindebücherei: „Handys aus und keine unnötigen Geräusche, sonst sind die Mucklas bald wieder verschwunden.” Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch standen sie nicht im Mittelpunkt der Inszenierung. Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln und vor allem lebenswerter machen sollte.
„Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „Theater en miniature” mitgebracht hatte. Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenie¬rung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten.
Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die für der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt.
Viel Wert wurde auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen.
Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigt. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger-Stimme weiß Heese zu überzeugen.
Die Kinder nehmen ihr gerne die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Er¬wachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmnuance die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: Da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrück ten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. Und wenn er wirklich einmal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Kr

Ellen Heese hauchte dem Kater Findus und dem mürrischen Pettersson Leben ein und ließ die Kinder damit an der schönen Geschichte teilhaben.


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Wie Findus zu Pettersson kam, Bammental

Samstag, 26. Februar 2011

20.2.2011 Wie Findus zu Pettersson kam
Bammental. Die Übungsräume des Zentrums zeigten sich in neuem Gesicht und lockten so viele Familien zur Sonntagnachmittag-Vorstellung, dass sie bald völlig ausverkauft war. Nach dem anfänglichen Trubel bei der Suche nach einem guten Platz wurde es sofort mucksmäuschenstill als es endlich losging. Kleine und Große verfolgten eine Stunde lang ganz gespannt das Geschehen auf der Bühne und ließen sich von Findus und Pettersson verzaubern.

Aino Meinhardt, die Leiterin des Jin Shin Jyutsu Zentrums
sagt:Es ist eine wunderschöne Inszenierung, bei der Erwachsene und Kinder zusammen lachen und sich entspannen können. Es sind alle ganz glücklich nach Hause gegangen.

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Alibaba und die 40 Räuber, Gaggenau

Freitag, 25. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Gaggenau. Bei so ausgeschlafenen und pfiffigen Kindern machte das Spielen großen Spaß. Die Atmosphäre in der Festhalle Bad Rotenfels knisterte vor Spannung bis zum Schluß.

Herr Rheinschmidt, der Leiter der Eichelbergschule
sagt:Das “theater en miniature” zählt für uns zu den Spitzenensembles in Deutschland. Verschiedene Theaterformen, stimmliche Modulation, Kulissen, Ton- und Lichttechnik bilden eine hochqualifizierte Einheit. Das Spiel ist lebendig, abwechslungsreich, lehrreich und überaus reflektiert - eine Symbiose zwischen Akteuren und Publikum.
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Ali Baba, Rheinsheim

Dienstag, 22. Februar 2011

Rheinsheim Das theater en miniature aus Leimen führte am letzten Freitag die wohl berühmteste Geschichte aus 1001 Nacht für alle Kinder der Schule auf. Rund eine Stunde fesselten und verzauberten Ellen Heese und Andrej Garin ihr Publikum mit großen und kleinen Puppen, mit tollen Effekten und orientalischen Klängen. Mit einem aufwändigen und originellen Bühnenbild verblüften sie die Kinder mit immer neuen Überaschungen und wurden dafür mit zahlreichen “Ahs” und “Ohs” und einem begeisterten Schlußapplaus belohnt. Die beiden Darsteller spielten die unzähligen Rollen so perfekt, dass unsere Jüngsten nicht glauben konnten, nur zwei Schauspieler gesehen zu haben. Tauchten die jüngsten Kinder einfach in den Zauber des Orients und die spannende Geschichte ein, konnten sich die älteren unserer Schüler mit moralischen Grundfragen auseinandersetzen. Führt der verständlige Wunsch nach Wohlstand irgendwann zu einer Gier nach Reichtum, die ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für andere, im Untergang vieler mündet. Es scheint, dass die orientalischen Geschichtenerzähler schon über 1000 Jahren die aktuelle Kriese der Finanzbranche vorausgesehen hätten. Ob “reines” Theatererlebnis für die Jüngeren oder “schulische” Auseinandersetzung mit den “Botschaften” der Geschichte Ali Baba - alle waren sich einig: Es war ein eindrucksvoller Vormittag an unserer Schule und das theater en miniature ist jederzeit wilkommen.
U.Schmitt


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21.2.2011 Der Grüffelo Eislingen

Dienstag, 22. Februar 2011

Der Grüffelo
Eislingen. Die schönen Räume des Schlosses platzten aus allen Nähten. Gleich zweimal waren im winterlich verschneiten Eislingen viele Kinder mit ihren Eltern gekommen, um sich den heißgeliebten Grüffelo an zusehen.

Frau Ripp, die Leiterin der Stadtbibliothek
sagt:Heute kamen viele, die das theater en miniature aus früheren Besuchen kennen. Und es war wieder einmal eine hervorragende Umsetzung und eine kindgerechte Heranführung an das Bilderbuch.

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Alibaba und die 40 Räuber, Hofgeismar-Hümme

Mittwoch, 16. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Hofgeismar-Hümme. Schon vor einigen Jahren war das theater en miniature mit dem Märchen von Alibaba in der Grundschule Hümme zu Gast. Die Lehrer waren schon damals so begeistert von der wunderschönen Inszenierung, dass sie das Gastspiel gerne wiederholen wollten. Fasziniert verfolgten auch die Kinder, die heute die Schule besuchen, das abwechslungsreiche und spannende Spiel.

Frau Folk, die Leiterin der Grundschule
sagt:Die Kinder waren sehr beeindruckt. Diese verschiedenen Darstellungsformen, die Masken, die Puppen - einfach toll, wie die Spieler in die verschiedenen Rollen geschlüpft sind. Und auch das Bühnenbild war sehr abwechslungsreich. Das wird die Kinder noch lange beschäftigen.


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Alibaba und die 40 Räuber Höxter

Dienstag, 15. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Höxter. Köstlich amüsierten sich die 120 Grundschüler über die Abenteuer von Alibaba, seiner Frau Fatima und seinem lustigen Esel. Und nach der Vorstellung haben die beiden Spieler noch viele neugierige Fragen beantwortet.

Herr Hartmann, der Leiter der Schule
sagt:Es war eine sehr interessante Fassung des uralten Märchens, die ich gerne weiter empfehlen werde. Da sieht man, dass das Thema immer noch aktuell ist.


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Spaßvogel, Schlingel und Rebell

Samstag, 12. Februar 2011

Das „Theater en miniature“ erzählt im Haus Catoir die Geschichten des ewigen Schalks Till Eulenspiegel
VON SIGRID LADWIG

Bad Dürkheim. Ein Schalk und Schlingel, ein Spaßvogel, Rebell oder Taugenichts – von Till Eulenspiegel kann man viele Bilder und Meinungen haben. In einem aber waren sich die kleinen und großen Zuschauer, die gestern ins Haus Catoir gekommen waren, ganz sicher einig: Wie das Heidelberger „Theater en miniature“ sein Stück „Till Eulenspiegel“ auf die Bühne bringt, ist für alle ein großes Vergnügen.

Die Inszenierung für Kinder ab sechs Jahren packt das Geschehen in eine Mischung aus Figurenspiel und komödiantischem Maskentheater in Form der commedia dell’arte. Die beiden Bühnenakteure Ellen Heese und Andrej Uri Garin treten also zum einen als Figurenspieler auf, zum anderen als wandernde Schauspieler, die auf Marktplätzen Theater spielen.

Ein Schalk wird geboren: Ellen Heese und Andrej Uri Garin schicken Till in die Welt.

Ein Schalk wird geboren: Ellen Heese und Andrej Uri Garin schicken Till Eulenspiegel in die Welt.


Allein wie sie sich im Handumdrehen in die gegensätzlichen Charaktere von „Zack“ und „Zanni“ verwandeln, indem sie ihre ausdrucksvollen, ledernen Masken aufziehen, ist für das junge Publikum ein Erlebnis. Sofort wird klar: Die zwei auf der Bühne sorgen für knisternde Spannung, indem sie sich immer wieder miteinander anlegen. Während Zack, überzeugend gespielt von Andrej Uri Garin, das Kommando führen will, ist Zanni, in dessen Rolle Ellen Heese glänzt, der unerschrocken hinterfragende Zweifler und Spötter. Geschickt erzielt die Regie von Jürgen Flügge im Wechsel zwischen Schauspiel und Puppentheater eine interessante Mehrschichtigkeit. Während die Maskenspieler eben noch über Moral debattieren, geht die Geschichte Till Eulenspiegels auch schon los: Köstlich gelingt die Szene von Tills Geburt. Ein paar Schreie der werdenden Mutter und Handgriffe mit der geknüllten Schürze und schon liegt ein gewindeltes Paket in ihrem Arm, das ordentlich plärrt. Die Besetzung von Vater und Mutter zeigt das „Theater en miniature“ auf lustige Weise „andersherum“. So können sich die Zuschauer über Garin als Tills Mama amüsieren, die mit ihrer Trunkenheit dafür sorgt, dass ihr Sohn gleich dreimal getauft wird.
Ellen Heese wiederum beeindruckt in Szenen wie der vom dahinscheidenden Vater: Wie sie dessen Herzversagen sehr lebensnah spielt und dann mehrfach die Wirkung aufhebt, indem sie auf eine andere Ebene wechselt – „muss ich schon sterben?“ — das ist große Klasse. Aus dem handlichen Windelpaket ist auf der Bühne schnell ein halbwüchsiger Schlingel geworden – die gelenkige Figur des Till hat wie die anderen Puppen Andrej Garin aus Lindenholz geschnitzt. Als Till auf Wanderschaft geht und sich bei Schmied und Schuster als Geselle versucht, werden Anklänge ans Kasperletheater eingearbeitet. Die Kinder erleben die folgenden Schelmereien mit Spannung und Vergnügen. Löblich, dass die Inszenierung das allzu Herbe und Derbe aus der Textvorlage herausnimmt. Immerhin verdrießt der Eulenspiegel aus dem Volksbuch seine Zeitgenossen beharrlich mit seinen Ausscheidungen und zeigt sich gegenüber Mensch und Tier recht grausam. Die Kinder lernen seine angenehmere Seite kennen, nämlich Till als witzigen Schelm mit roter Narrenkappe, der sich auch von einem König nicht einschüchtern läßt.
Wenn du gestern das Kindertheaterstück über Till Eulenspiegel gesehen oder darüber gelesen hast, fragst du dich vielleicht, ob dieser Junge wirklich einmal gelebt hat. Echte Beweise dafür hat man nicht gefunden. Doch seine Geschichte wird in einem alten Volksbuch überliefert. Dort wird berichtet, dass der Junge im Jahr 1300 in der Nähe von Braunschweig zur Welt kam, auf den Namen Till getauft wurde und seine Mitmenschen bald mit Streichen an der Nase herumführte. Geschrieben wurde dieses Buch aber erst 200 Jahre nach den geschilderten Ereignissen. Da kann man natürlich mit Recht bezweifeln, ob der Verfasser des Buches die Wahrheit so genau gekannt hat. Übrigens weiß man nicht einmal genau, wer es geschrieben hat, weil der Urheber sich im Buch nur mit einigen Buchstaben verrät. Jedenfalls ist Till in den Geschichten ein ziemlicher Faulpelz, der nichts richtig arbeiten will. Der
Schlingel hat vor nichts und niemandem Respekt. Aber mit seinen teils derben, teils schlauen Schelmereien hält er den Leuten eine Art Spiegel vor, in dem sie ihre eigenen Schwächen und Fehler erkennen können. Auf den meisten Abbildungen wird Till mit einer Narrenkappe dargestellt, an der klingelnde Schellen hängen. Narren konnten sich in früheren Zeiten so ziemlich jede Frechheit erlauben, sogar gegenüber mächtigen Personen wie Königen. Tills besonderer Trick: Er nahm wörtlich, was die anderen gar nicht so meinten, und setzte die Worte in die Tat um. Seine Streiche weckten die Neugier der Leute und so wurden sie weiter erzählt. Schadenfreude spielte dabei eine große Rolle. Zwar würden heutige Psychologen einen Jungen wie Till sicher verhaltensgestört nennen. Aber die Menschen sind heute nicht weniger schadenfroh als damals. Gerade die Sendungen im Fernsehen, in denen Leuten Mißgeschicke passieren oder wo sie sich blamieren, werden von vielen Zuschauern eingeschaltet. (lad)


Till Eulenspiegel

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8.2.2011 Till Eulenspiegel Philippsburg

Mittwoch, 09. Februar 2011

Till Eulenspiegel
Philippsburg. Die Bühne der Sebastianshalle neben der Schule verwandelte sich heute in einen mittelalterlichen Marktplatz. Zwei Gaukler waren gekommen, um aus dem Leben Till Eulenspiegels zuerzählen.

Herr Schmidt, der Leiter der Grundschule
sagt:Diese Form des Theater ist für die Kinder neu, und neue Sichtweisen auf Theater öffnen und fördern die Offenheit auch in anderen Bereichen.

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5.2.2011 Der Grüffelo Aidlingen

Sonntag, 06. Februar 2011

Der Grüffelo
Aidlingen. Die Vorstellung im Musiksaal der Sonnenbergschule war restlos ausverkauft. Trotz des schönen Wetters waren viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern gekommen, um sich die spannende Geschichte anzuschauen.

Herr Vetter, der Leiter der Ortsbücherei
sagt:Die Inszenierung des theater en miniature ist eine wunderschöne Umsetzung des Bilderbuches und ein sehr gutes Stück zum Thema “Angst”.


Grueffelo

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BAD DÜRKHEIM. Schlauheit siegt

Montag, 24. Januar 2011

Das „Theater en miniature“ zeigt im Haus Catoir seine Version des Kinderbuchbestsellers „Der Grüffelo“
VON SIGRID LADWIG
BAD DÜRKHEIM. Wenn Theater gut ist, dann ist man beim Zuschauen gespannt wie ein Flitzebogen – auch wenn man die Handlung schon genau kennt. Genauso erging es der großen Schar kleiner Zuschauer, die am Donnerstag im Haus Catoir die Vorstellung „Der Grüffelo“ erlebte. Das „Theater en miniature“ aus Leimen zeigte eine originelle Bühnenbearbeitung des gleichnamigen Kinderbuchs von Julia Donaldson. Wie beliebt und gut bekannt dieses Kinderbuch ist, das war bei der Aufführung in mehreren Szenen zu merken: Figurenspielerin Ellen Heese spricht während ihrer Darbietung den original gereimten Vorlagentext und stellenweise sprechen einige Kinder den Wortlaut gleich mit oder greifen ihm sogar vor. Umso spielerfahrener erweist sich die Darstellerin, die im gesamten Handlungsverlauf die Spannung aufrecht hält. Mit nahtlosen Übergängen verbindet sie dabei erzählte Passagen mit gespielten Szenen. Auch wenn der Text fast gleich bleibt: Die Regie von Andrej Garin bringt zahlreiche eigene Ideen in die Inszenierung. Schon das Bühnenbild überrascht, erinnert es mit seinem sofaförmigen Aufbau und einem Umkleidevorhang doch eher an ein Wohnzimmer als an den wilden Wald. Insofern dürfte jedes Kind seine eigene Theater-Vorstellung erlebt haben: Der abstrahierte Wohnraum erlaubt den jungen Zuschauern, sich ihr persönliches Bild davon zu machen, in welch wildwüchsiger Umgebung die kleine Maus den gefährlichen Tieren wie Fuchs, Schlange und Eule begegnet. Während die Maus in Donaldsons Buch trotz aller Bedrohungen cool und unerschrocken bleibt, zeigt Ellen Heese ein vielschichtigeres Bild: Mal genießt der putzig vor sich hinschwadronierende Vierbeiner unbeschwert sein Dasein, mal erschrickt er zu Tode, bis alsbald der Schalk wieder mit ihm durchgeht. Die Figurenspielerin zeigt all das mit viel Feingefühl, wobei die quasselnde Mäusesprache schon wegen der hohen Piepsstimme hörenswert ist. Spannung erzeugt die Darstellerin auch dadurch, dass sie die bedrohliche Annäherung der hungrigen Waldtiere schon spürbar macht, wenn diese noch gar nicht auf der Bildfläche erscheinen. Während passende und lautmalerisch begleitete Musik erklingt, schlüpft Ellen Heese zuerst selbst in ihre Rollen und zeigt durch geschmeidige Körpersprache typische raubtierhafte Bewegungen auf. Sobald aber der Fuchs heranschleicht, die Schlange sich windet und die Eule heimlich näher fliegt, erklingen die vielfältigen Stimmen dieser Tiere. Vor allem in der Häme des witternden Fuchses und im Zischen der lauernden Schlange gelingt der Darstellerin große Ausdruckskraft. Zugleich liegt ihr daran, auch bei den jüngeren Zuschauern – das Stück ist für Kinder ab vier Jahren – keine Angst aufkommen zu lassen. Ein kleiner Spruch am Anfang, der bei Bedarf wiederholt wird, und schon sind die nötigen Vorkehrungen getroffen. Gut gerüstet fühlen sich also alle, schließlich dem wilden Monster namens Grüffelo leibhaftig zu begegnen. Das sieht nicht nur genauso schauderhaft aus, wie die Maus es gegenüber ihren Fressfeinden ausgemalt hat, es frisst auch alles, was ihm in den Weg kommt. Doch dann führt die clevere Maus mit einer List vor Augen, dass selbst ein wildes Monster keine Angst machen muss, solange man sich nicht einschüchtern lässt. Außerdem dürften sich die jungen Grüffelo-Kenner in noch etwas einig sein: Irgendwie kann dieses kleine Monster so schrecklich gar nicht sein. Lässt es sich doch von der Maus nichtsahnend hereinlegen und an der warzigen Nase herumführen!
Der beliebteste Unsympath der jüngeren Kinderliteraturgeschichte: Der Grüffelo (rechts) ist allerdings bei weitem nicht so schlau wie die Maus (links), die ihn ganz schön an der Nase herumführt (im Hintergrund Figurenspielerin Ellen Heese).

Der Grüffelo

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Der Traum vom Fliegen. Theater „en miniature” gastiert in Baesweiler

Dienstag, 18. Januar 2011

Ellen Heese verstand es, die Geschichte einfühlsam, spannend und amüsant den Kindern zu erzählen.
Baesweiler. In der Aula des Gym­nasiums Baesweiler präsentierte das Theater „en miniature” aus Kassel ein verspieltes Stück über den Traum vom Fliegen: „Katja kann fliegen”. Veranstalter war das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung des Kreises Aa­chen in Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler.
Das mobile Puppen- und Figu­rentheater verband mit dieser Ge­schichte den Menschheitstraum mit dem Erlebnis der „flügge” wer­denden jungen Menschen auf ein­fühlsame, spannende und zu­gleich amüsante Art. Jeder ist schon mal geflogen: mit dem Flugzeug oder Luftballon, mit Hubschrauber oder Drachen, mit Fallschirm, Rakete oder Teppich -zumindest im Traum. Aber Katja will richtig fliegen, so wie ihr klei­ner Freund, der sein Netz im Regal gebaut hat.
Jahrelang fast jeden Tag besucht die kleine Katja die Flugdrachen-bauerin in ihrer Werkstatt und schaut ihr interessiert bei der Ar­beit zu. Manchmal darf sie sogar mithelfen. Als sie einmal für einen Augenblick allein dort ist, macht sie eine tolle Entdeckung: In ei­nem Nest aus Holzwolle sitzt der kleine Rabe Pedro, der aus Be­quemlichkeit nicht flügge werden will.
Doch mit Katjas Hilfe lernt er fliegen und macht bald begeistert seinen ersten Ausflug.in den Gar­ten. Wie gern würde Katja jetzt mitfliegen. Es muss wunderschön sein, die ganze Welt von oben anzugucken…

Keine Angst vorm Grüffelo

Montag, 18. Oktober 2010

Gaggenau. 90 kleine und große Zuschauer ließen sich von Puppenspielerin Ellen Heese und ihren Figuren in der zum überdimensionalen Sofa verwandelten Stadtbibliothek Gaggenau verzaubern.
Sie fieberten mit der kleinen Maus, die keinen Freund hat, der sie vor der Gefahren des Waldes schützt und deshalb den Grüffelo erfindet. Diesen vermag die kleine Maus so grässlich zu beschreiben, dass sie damit Fuchs, Schlange und Eule in die Flucht schlägt.
Als das ausgedachte Untier auf einmal wirklich auftaucht, steht es schlecht um die kleine Maus. Aber eine clevere kleine Maus kann auch einem echten Grüffelo das Fürchten lehren.
Obwohl die Geschichte jedem Kind bekannt war, verfolgten die Zuschauer das Geschehen mit großer Aufmerksamkeit. Kein Wunder - auf der Bühne war was los. Sie verwandelte sich in einen liebevoll ausgestatteten Spielraum in dem die Spielerin mit ihrer flexiblen Stimme die verschiedenen Tiere zum Leben erweckte. Die kleinen Zuschauer schlossen die schlaue Maus sofort ins Herz, bangten um sie, als Fuchs, Schlange und Eule sie fangen wollten und freuten sich mit ihr über ihre klugen Einfälle. Als schließlich der gefürchtete
Grüffelo tatsächlich auftauchte, wurde es mucksmäuschenstill im Saal. Die Kinder hielten den Atem an bis sie erleben durften, wie die Maus auch diesen Feind am Ende in die Flucht schlug. Es gab einen großen Applaus für die clevere Maus und das schöne und spannende Theaterstück vom theater en miniature aus Heidelberg.

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Kleiner Mann in vielem ganz groß

Donnerstag, 29. April 2010

Schwetzingen
SCHWETZINGEN. Ellen Heese vom „theater en miniature” mit „Winzig, der kleine Elefant” zu Gast

Man muss nicht der Größte sein, um Großes zu vollbringen, man darf neugierig sein und wenn Freunde da sind, um zu helfen, ist nichts wirklich schlimm. Das erfährt der junge Held „Winzig”, der kleine Elefant, das erfuhren die Kinder in der gut besuchten Stadtbibliothek.
Ellen Heese, die auch mit unterhaltsamen Stücken wie „Der Froschkönig”, „Pu, dem Bären” oder „Findus und Pettersson” in der Region unterwegs ist, hatte dieses Mal das bekannte Bilderbuch von Erwin Moser „Winzig, der kleine Elefant” szenisch umgesetzt.
Afrika, das Land, in dem fast immer die Sonne scheint, da ist Winzig zu Hause. Leider verliert der junge Dickhäuter, der so gerne Löcher in den Bauch fragt, seine Eltern und so ! sind auf seiner Suche zahlreiche
Abenteuer vorprogrammiert. Im Tropen-Outfit präsentiert sich die Puppenspielerin, die an diesem Nachmittag von ihrem letzten Safariurlaub erzählt und ihrer Begegnung mit Winzig. Eine Landkarte von Afrika, im witzigen Querformat, hat sie mitgebracht und edle alte Kommode, pardon, ein Rednerpult, welches im Verlaufe des Stücks zum kreativ-vielfältigen Bühnenbild umfunktioniert wird.
Heese bindet ihre jungen Zuhörer von Anfang an geschickt in ihre Erzählung ein. Improvisation beim Kindertheater, vor allem dann, wenn es sich eifrige Zurufer in vorderster Reihe bequem gemacht haben, ist alles und auch dies meistert Ellen Heese fabelhaft. Sie überzeugt nicht nur im szenischen Spiel, vor allem erfreuen ihre kindgerecht näselnden
Stimmnuancen. Und Winzig entwickelt in der Bücherei richtigen Forschergeist und trifft zunächst auf die berühmten Grashoppers, eine Country-Band von „internationalem Range”, deren Klänge, in Kombination mit Heeses Luftgitarren-Einlage für lautstarke Lacher sorgen. Dunkel wird es so langsam und die Elefantenherde ist nirgendwo auszumachen. Gut, dass sich in der Höhle die beiden sanftmütigen Schweine Röschen und Waldemar rührend um Winzig sorgen.
Wesentlich aufdringlicher, weil frecher, ist da schon Leopold, das Krokodil, aber ihm zeigt Winzig mit einem kräftigen Wasserstoß aus dem Rüssel die Grenzen auf und selbstredend ist er auf seiner Suche auch von einem Wüstensturm nicht zu stop¬pen. Ganz auf den Ausdruck ihrer
Stimme, auf die Magie ihrer Figuren setzend, hat Ellen Heese ein geradliniges, kindgerechtes Stück inszeniert. In Ophelia, der quirligen und liebenswerten Wüstenspringmaus naht Hilfe und so eine Herde gewaltiger Dickhäuter sollte sich doch auch von einem klitzekleinen Elefanten finden lassen.

Winzig der kleine Elefant

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Figuren und Masken. Eulenspiegels Streiche in der Grundschule

Sonntag, 25. April 2010

Meschede. In der Martin-Luther-Grundschule hieß es für alle Kinder und Lehrer “Bühne frei” für das “theater en miniature”. Die Schauspieler Ellen Heese und Andrej Uri Garin führten ein grandioses und komödiantisches Spektakel über das Leben des berühmten Narren “Till Eulenspiegel” auf. Das Zwei-Mann-Theater ist mit dieser Inszenierung einzigartig in Deutschland: Mit ihrer Mischung aus kunstvoll gestalteten Figuren und ausdrucksstarken Masken ist sie derzeit herausragende Darstellung im Still der mittelalterlichen Commedia dell`Arte für Kinder.
Die Zuschauer waren fasziniert von der Bühnenkunst, fanden die Streiche des Till Eulenspiegels überaus lustig und entdeckten auch die hintergründige Moral.

Kindertheater. Das „Theater en miniature” sorgt mit „Wie Findus zu Pettersson kam” für ausverkauftes Pumpwerk

Sonntag, 25. April 2010

Hockenheim
Vanessa Schäfer.
Augen auf, Ohren gespitzt und gebannt gelauscht, welche Geschichte Ellen Heese der riesigen Kinderschar im Pumpwerk mitgebracht hatte. Die Puppenspielerin des „Theaters en miniature” aus Leimen verstand es vortrefflich, eine wunderschöne Kindergeschichte am Samstagnachmittag so spannend wie einen guten Krimi werden zu lassen. Mit einem feinen Gespür für Klein und Groß setzte sie auf der Kleinkunstbühne den schwedischen Kinderbuchklassiker „Wie Findus zu Pettersson kam” mit spielerischer Leichtigkeit um und erweckte den alten Mann und das Katerchen zum Leben.
Ein Seniorenleben ändert sich
Das Gekicher war kaum zu bändigen, als die Puppenspielerin von Rolle zu Rolle schlüpfte und davon zu erzählen begann, wie aus Petterssons Begegnung mit einer Kiste Erbsen die schönste Freundschaft seines Lebens entstand. Mit Findus, dem vierbeinigen Fund in der Kiste, verändert sich das Leben des einsamen Alten schlagartig. Der haarige Gefährte erobert sein Herz im Nu -doch nicht nur seines. Die Kinder im Pumpwerk schienen von dem Tiger auf Samtpfoten nicht minder begeistert als die Hühner in Petterssons Stall oder die Muklas.
„Muklas sind kleine scheue Wesen, die in Geschichten leben”, erklärte Heese, ehe diese Tierchen auch schon das Heft in die Hand nehmen und mit Streichen das Hause Pettersson ganz gewaltig auf den Kopf stellen.
Mit dem Kater treiben sie zwar einerseits ihre Scherze, andererseits helfen sie ihm aber auch aus der Patsche. Total verängstigt durch einen schnüffelnden Dachs, versteckt sich Findus - für sein Herrchen unauffindbar, hätten die frechen Muklas („Wir sind schlau, clever, klug und intelligent”) mit einer Sockenspur nicht eine eindeutige Fährte zum Versteck des Katers gelegt und das ungleiche Paar wieder vereint.
Eine Bilderbuchgeschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Schließlich öffnete Heese für 45 Minuten den Eingang in eine völlig andere Welt, in der Tiere sprechen können, in der das Böse erst gar nicht eintreten kann und in der es die für Menschen unsichtbaren frechen Muklas gibt.
Höchst wandelbare Stimme
Dass alle Charaktere von nur einer Spielerin verkörpert werden, wäre kaum zu glauben, stünde die Pup-penbändigerin nicht die ganze Zeit auf der Bühne. Ihrer Kehle entlockt sie für jede Figur eine ganz eigene Stimme. Tief und brummig für Pettersson, kindlich und lieb für Findus, gackernd für die Hühner auf der Stange, so dass aus jedem eine kleine Hauptrolle wird.
Inmitten des liebevoll gestalteten Bühnenbildes agiert Ellen Heese als Regisseurin und Schauspielerin so fesselnd, dass die Kids eins gar nicht mehr wollen: wieder nach Hause gehen. Bei Findus und Pettersson ist es doch zweifellos schöner!
Freunde fürs Leben: Puppenspielerin Ellen Heese sorgte bei ihrem Publikum für viel Vergnügen mit dem alten Pettersson und seinem frechen Kater Findus.

Über das Teilen und den Wert der Freundschaft

Samstag, 17. April 2010

Erziehung: ,,Theater en miniature” zu Gast im Ober-Laudenbacher Kindergarten Kleine Strolche
OBER-LAUDENBACH. Lehrreiche Klimperknöpfe: Ellen Heese mit ihrem „theater en miniature“ im Ober-Laudenbacher Kindergarten „Kleine Strolche“.
Am Donnerstag verfolgten um die 50 Kinder eine ganz besondere Theateraufführung im Kindergarten ,,Kleine Strolche in Ober-Laudenbach. Die ,,Klimperknöpfe” ist eine Geschichte über die Schwierigkeit des Teilens und den Wert von Freundschaft. Diese Geschichte hatte die Puppenspielerin Ellen Heese mit einfachen Mitteln im Turnraum des Kindergartens phantasievoll in Szene gesetzt.
Die ,,Kleinen Strolche” und der Kindergarten ,,Tatzelwurm” aus Erbach hatten sich schon im Januar zusammengeschlossen und - nach dem großen Erfolg von ,,Findus und Petterson” - wieder das ,,theater en miniature” eingeladen. Wegen heftigen Schneefalls kamen die Kinder aus Erbach an jenem Tag aber nicht den Berg nach Ober-Laudenbach hinauf. Ellen Heese hatte sich zur großen Freude und Erleichterung aller bereit erklärt, den Termin zu verschieben. Dieses Mal kam nichts dazwischen und die Kinder waren knapp eine Stunde voll bei der Sache und amüsierten sich unter anderem über die Knöpfe, die sich mit wunderbaren (eingespielten) Tönen von den großen Mänteln lösten.
Ellen Heese spielte sich selbst und drei Handpuppen mit verschiedenen Stimmen und Charakteren, die sich um die Klimperknöpfe streiten, die von den Mänteln abfallen: Otto, den gutmütigen Socken, Rosalinde den rosa Handschuh und den frechen Socken Nicki mit rotem Hut. Lustige Einlagen, wie Nicki, der mit einem knatterndem Auto herbei fuhr, sorgten bei den Kindern für Stimmung. Zum Schluss einigen sich die drei Akteure, dass sie mit den Knöpfen zusammen spielen können. Zu einer fetzigen Melodie klatschten alle Kinder mit und verließen die Vorstellung am Ende begeistert und bereichert.

Kreative Figuren gefallen nicht nur den Kleinen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”

Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche in­teressierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und El­tern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuh­ren, wie der grummelige und einsa­me Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonde­rer Kater war, denn er konnte spre­chen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschie­nen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hi­neinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzi­ge Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund ei­ner Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum ver­ließ die Stadtbibliothek.

Der Rabe Pedro bringt Katja das Fliegen bei

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Puppenspieierin Eden Heese begeisterte die Kinder in Konzen
In diesern Jahr noch zwei Aufführungen in der Kindertheaterreihe „Theater en miniature”
Konzen. Im Rahmen der Eifeler Kindertheaterreihe gastierte das mobile Puppen- und Figurenthea­ter „Theater en miniature” aus Heidelberg/Kassel mit dem Stück „Katja kann fliegen” in Konzen.
Christine Skrabal vom Amt für Kinder, Jugend und Familienbera­tung des Kreises Aachen freute sich, nach der langen Sommer­pause rund 150 Zuschauer im Saal des Landgasthofes bei „Achim und Elke” begrüßen zu dürfen. Die Puppenspielerin Ellen Heese ver­zauberte Klein und Groß mit ihrer rührigen und munteren Spielwei­se. Sie erzählte die Geschichte der kleinen Katja, die gerne fliegen lernen möchte. Mit einem aus­drucksstarken Bühnenbild und liebevoll gestalteten Figuren ent­führte die Puppenspielerin das kleine Publikum zunächst in die Werkstatt einer Flugdrachenbaue-rin. Die Kinder staunten nicht schlecht, was es dort alles zu ent­decken gab. Richtig lustig wurde es, als die kleine Katja auf einmal den munteren Raben Pedro ent­deckte, der aus Bequemlichkeit nicht flügge werden wollte. Doch mit Katjas Hilfe lernte Pedro flie­gen und machte begeisternde Aus­flüge. Was Pedro, Katja und die Flugdrachenbauerin so alles erleb­ten, verging beim gut 45-minüti­gen indertheaternachmittag al­len viel zu schnell. „Gerade die gelungene Mischung aus Figuren­spiel, Mitmachaktionen, Clowne­rie und Schauspiel macht diese Kindertheaterreihe aus”, sagt Christine Skrabal.

Kinder leben das Stück mit

Samstag, 31. Januar 2009

„Theater en miniature” zu Gast in der Stadtbibliothek

LIESS DIE PUPPEN LEBENDIG WERDEN:
Ellen Heese vom „Theater en miniature” zog in der Bibliothek die Kleinsten mit der Geschichte vom Kater Findus in ihren Bann.

Gaggenau (egr). Wie der Kater Findus zum alten Pettersson kam und wie die Geschichte um die Beziehung der beiden begann, das erzählte Ellen Heese vom „Theater en miniature” in der Stadtbibliothek Gaggenau. Aufgeregt setzten sich die Kinder im Schneidersitz vor die aufgebaute Bühne und tauchten für rund 45 Minuten in die Welt des Vierbeiners ein. Die Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist erzählt von einem liebenswürdigen Kater, der in das Leben des einsamen Pettersson viel Schwung bringt. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an eine angenehme Vertrautheit. Der Kater macht sich mit den Hühnern bekannt und lernt die frechen Muklas kennen. Eines Tages jedoch kann Pettersson seinen Kater nicht mehr finden, er sucht und sucht. Fragt die Hühner, keiner weiß was. Die schlauen Muklas wissen, wo er ist und legen eine Sockenspur, so dass der alte Mann Findus in einer Schachtel verängstigt wieder findet. Der Kater erzählt vom großen Ungetüm, das schnüffelt, Pettersson lacht und klärt auf, dass es sich um den alten harmlosen Dachs aus dem Wald handelt. Die beiden sind erleichtert und glücklich, sich wieder gefunden zu haben. Das „Theater en miniature” setzt das bekannte Bilderbuch auf unverwechselbare Art mit Figuren in Szene. Das Bühnenbild mit seinen vielen Facetten brachte die Zuschauer immer wieder zum Staunen. Ellen Heese verstand es, die Kinder in ihren Bann zu ziehen, sie überzeugte mit schauspielerischem Talent, ließ die Puppen leben und gab jedem seine eigene Stimme. Die Kinder lebten im Stück mit und engagierten sich stets, denn keinem war der kleine Kater unbekannt.

Pettersson und Findus

zu dem Stück

Zu dem Stück
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Puppentheater begeistert Nachwuchs im Kindergarten Ober-Laudenbach

Montag, 22. Dezember 2008

Presse
Anja Kaup
Erziehung: Puppentheater begeistert Nachwuchs im Kindergarten Ober-Laudenbach

OBER-LAUDENBACH. Am Montag erlebten die Kinder eine ganz besondere Theateraufführung im Kindergarten „Kleine Strolche“ in Ober-Laudenbach: der Turnraum hatte sich in eine geheimnisvolle, grün ausgekleidete Bühne verwandelt. Über 40 Kinder folgten gebannt der Geschichte „Wie Findus zu Petterson kam“, nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist.
Die „Kleinen Strolche“ und der Kindergarten „Tatzelwurm“ aus Erbach hatten sich zusammengeschlossen und das „theater en miniature“ eingeladen, um den Kindern in der Vorweihnachtszeit ein besonderes Erlebnis zu bieten. Hinter dem „theater en miniature“ stehen Ellen Heese und Andrej Garin, zwei Puppenspieler aus Leidenschaft. Ellen Heese begann sich schon während ihres Studiums der Sozialpädagogik für die faszinierenden Möglichkeiten des Puppentheaters zu interessieren.

Mit ihren 23 Jahren Erfahrung und professioneller Ausbildung gelang es ihr an diesem Morgen, elf unterschiedliche Figuren zum Leben zu erwecken – den schrulligen, alten Petterson, seinen quirligen Kater Findus, einen Dachs, aufgeregte Hühner, geheimnisvolle Mucklas und den Erzähler. Die Puppen zeichneten sich durch ihre große Ähnlichkeit zu den Buchillustrationen aus und erzählen in diesem Stück den Beginn einer großen Freundschaft, die nicht nur den alten Petterson liebenswerter macht, sondern auch die kleinen Zuschauer begeisterte und bereicherte.

Weitere Informationen über den Kindergarten „Kleine Strolche“ können im Kindergarten, Telefon 06252 126330 erfragt oder auch im Internet ‘www.kleinestrolche-olb.de’ nachgelesen werden.


Wie Findus zu Pettersson kam

zu dem Stück

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Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin auf dem Wunderklavier.

Freitag, 05. Dezember 2008

Markgröninger Nachrichten

Mozart statt Nikolaus

Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.
Heute: Mozart! Grundschule
Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.
Heute: Mozart! Grundschule



Heute: Mozart!

zu dem Stück

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Ein Kater mischt Petterssons Eremitendasein auf

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Schwetzinger Zeitung
Rose-Saal: Ellen Heese und das „theater en miniature” überzeugen mit dem munteren Figurenstück „Wie Findus zu Pettersson kam”

Der Alte und der Kater: Ellen Heese hauchte mit ihrem engagierten Spiel den beiden Figuren von Sven Nordqvist charmantes Leben ein.

OFTERSHEIM. Mucklas sind bekanntlieh äußerst sensible Wesen. Darum hieß es im Roses-Sal: „Handys aus, nichts essen und keine unnötigen Geräusche, sonst sind sie bald wieder verschwunden. So sie denn überhaupt auftauchen.” Mucklas leben im Haus vom alten Pettersson. Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch sie standen nicht im Mittelpunkt der Inszenierung.
Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln, aber vor allem lebenswerter machen sollte. „Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „theater en miniature” mitgebracht hatte. Das Licht ging aus, die Spannung stieg, Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenierung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten. Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… jf
Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt, gibt sie mit einem Augenzwinkern zu verstehen, und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die Tür der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt. Viel Wert wurde ganz augenscheinlich auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen. Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigen soll. „Süßes Kerlchen”, meint Pettersson sofort. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger Stimme weiß Heese zu überzeugen. Die Kinder nehmen ihr gerne auch die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Erwachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmschattierung die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrückten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. „Ein lieber Kater”, befindet das Federvieh nach kurzer Zeit und wenn Findus wirklich ein mal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Und die umtriebigen Mucklas, welche zwar nur die Kinder sehen können, die für Pettersson je doch gerne eine „Socken-Spur” aus legen, um ihn bei Bedarf auf den richtigen Weg zu führen. kr

Pettersson und Findus

zu dem Stück

Zu dem Stück
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Auf den guten Ton kommt es an…

Dienstag, 03. Juni 2008

Der MP3-Player von M. Maares – ein Lichtblick im Dschungel moderner Tontechnik.

Wenn man – wie wir - eine Inszenierung als ganzheitliches Kunstwerk betrachtet, ist eine gute Ton- und Lichttechnik für eine gelungene Theatervorstellung ebenso wichtig wie die Figuren, das Bühnenbild, die Regie, das Spiel, die Geschichte – und natürlich die Raumatmosphäre und die Zuschauer.

Für den mobilen Betrieb muss die technische Ausstattung natürlich besonderen Anforderungen genügen. Leicht muss sie sein, schnell auf- und abbaubar, und sie muss zuverlässig funktionieren. Was das Licht betrifft, können wir uns seit Jahren auf das allseits beliebte Compulight verlassen. Bei den – sehr seltenen – Pannen kann man ja immer noch die Scheinwerfer direkt in die Steckdose stecken.

Beim Ton sieht das schon anders aus. Sind wir anfangs noch mit einem Ghettoblaster losgezogen, besteht die Tontechnik heute schon aus mehreren Komponenten, die miteinander verbunden werden. Ein Abspielgerät für die Musik, eine kabellose Mikrofonanlage mit Sender und Empfänger, ein Mischpult und Boxen gehören mittlerweile bei den meisten Puppenspielern zur Standartausrüstung. Mit so vielen Einzelkomponenten ist damit die Tontechnik wesentlich störungsanfälliger.

Viele Jahre haben wir unsere Musik mit einem MD-Gerät abgespielt, das zusammen mit einem Mischpult und einem Mikro-Empfänger in ein Rack eingebaut wurde. Es war groß und relativ schwer, lief jedoch auf Rollen. Die Qualität war gut, und die Zuverlässigkeit akzeptabel.

Doch die technische Entwicklung ging mit großen Schritten voran. Bald waren gute MD-Geräte nur noch gebraucht zu bekommen – ein Auslaufmodell. Man riet uns, einen Laptop zu benutzen, das sei das zukunftsfähigste System. Klein, handlich und jederzeit programmierbar, kann man so ein Notebook ohne Probleme mit Mikrofon und Boxen verbinden. Eine entsprechende Tonbearbeitungs-Software hatten wir bereits. Doch was war mit der Zuverlässigkeit? Aufgrund der zahlreichen Pannen mit unseren Computern im Büro schien uns der Einsatz eines Laptops bei Auftritten doch mehr als heikel zu sein. Bei unserer Mozart-Inszenierung bot sich dann eine perfekte Gelegenheit für einen Langzeit-Test.

WunderklavierAls wir uns entschieden, eine Inszenierung über Mozart und seine Musik zu machen, war klar, dass die Musik eine weitaus größere Rolle spielen würde als in den bisherigen Stücken. Die Beschäftigung mit dem Thema bescherte uns – neben einer wunderbaren musikalischen Erlebniswelt – auch neue tontechnische Dimensionen. Mein Partner Andrej Garin baute ein Wunderklavier. Es ist eine Verbindung aus Klavier und Orchestrion, das mit einer Keyboard-Tastatur ausgestattet ist. Die Tastatur ist programmierbar. Man kann also mit den Tasten Geräusche oder Stimmen erzeugen, kann ein Musikstück starten oder beenden oder das Instrument auch ganz normal als Klavier benutzen. Theater gespielt wird sowohl verdeckt aus dem Instrument heraus als auch in offener Spielweise um das Instrument herum. Mein Partner befindet sich während der Vorstellung in dem Instrument, das auch ein kleines Tonstudio beherbergt. Der Ton wird mit einem Laptop gesteuert. Er agiert als Puppenspieler in den Spielflächen, die sich durch Türen öffnen. Gleichzeitig agiert er als Techniker. Er bedient die umfangreiche Musik der Inszenierung und hat dabei die Technik ständig unter Kontrolle.

In dem KlavierDie inzwischen über 100 Aufführungen mit unserem Stück „Heute: Mozart!“ haben gezeigt, dass ein tragbarer Computer ein sehr gutes Medium für eine moderne Tontechnik ist, weil er unendlich viele gestalterische Möglichkeiten bietet (die man natürlich erst einmal erlernen muss). Für den Einsatz in unseren anderen Stücken, bei denen wir allein oder zu zweit auf der Bühne stehen und niemand da ist, um die Technik zu kontrollieren, ist ein Laptop unserer Erfahrung nach jedoch zu anfällig.

Auf der erneuten Suche nach einem geeigneten Abspielgerät hatten wir schließlich das Glück, einen genialen Tontechniker kennen zu lernen, der ein Gerät entwickelt hat, das für Puppenspieler geradezu ideal ist. Herr Maares hat einen prozessorgesteuerten MP3-Player gebaut, der alle Eigenschaften hat, die für einen mobilen Betrieb erforderlich sind. Er ist sehr klein, sehr leicht, liefert eine sehr gute Qualität und er ist programmierbar. Man kann z.B. eine Autostopp-Funktion einrichten. Das heißt, jeder Track braucht nur gestartet zu werden und stoppt am Ende automatisch. Für uns hat Herr Maares das Gerät mit einem großen Netzteil ausgestattet. Dadurch konnten wir die Netzteile der anderen Komponenten einsparen und haben nun unsere Tontechnik, bestehend aus MP3-Player, Mischpult und 1 Mikrofonanlage in einem kleinen Köfferchen, das wesentlich leichter ist als das Compulight. Die Tonträger sind USB-Sticks. Wir haben entschieden, für jede Inszenierung einen eigenen USB-Stick zu bespielen. Sie sind als Speichermedium sehr gut geeignet, sind nahezu unverwüstbar (es sei denn, man tritt drauf!). Sollte doch mal etwas passieren, kann man ganz leicht einen neuen herstellen. Alle Musikstücke sind als Sicherheit auf unserem Laptop gespeichert.

Für mich ist dieses neue Gerät die beste Lösung für unsere Tontechnik, die wir je hatten. Es ist ein ideales Gerät für alle, die großen Wert auf eine gute Tonqualität legen und dabei eine moderne, programmierbare Technik verwenden wollen, sich aber nicht auf einen mehr oder weniger anfälligen Laptop verlassen möchten. Wir haben das Gerät seit mehreren Monaten im Dauereinsatz getestet und sind rundum zufrieden. Besonders bei meinen Solo-Tourneen freue ich mich über das leichte Köfferchen, das mir eine glasklare Tonqualität beschert – und das bisher ohne eine Panne!

Herr Maares stellt den prozessorgesteuerten MP3-Player als Grundmodell her oder auf Wunsch auch in einer komplexeren Version mit größerem Netzteil und Funkmodul. Funktionen und Tastenbelegung sind auf Wunsch individuell programmierbar, das heißt, man bekommt das Gerät so wie man es tatsächlich braucht.

So wie Herr Scheuffler das Compulight speziell für die Bedürfnisse von Puppenspielern entwickelt hat, hat auch Herr Maares den MP3-Player speziell für den mobilen Theaterbetrieb gebaut. Das Gerät ist aber auch ideal für den Musikunterricht in Schulen.

Wir haben beide Geräte – das Compulight und den MP3-Player – miteinander verbunden. Mit einem einzigen Knopfdruck auf unseren Funksender können wir damit gleichzeitig einen Soundtrack und die entsprechend programmierte Lichtsequenz starten. Damit erreichen wir auch im mobilen Betrieb eine ausgesprochen gute und überraschend vielseitige Ton- und Lichtqualität, die unsere Inszenierungen bereichert.

Da amüsierten sich Oma und Enkel

Donnerstag, 15. Mai 2008

HNA 15 Mai 2008
Das theater en miniature spielte im Dock 4 „Wie Findus zu Pettersson kam”
KASSEL. Schnapp Oma (oder Opa) - und komm ins Theater! So lautete die Aufforderung des theater en miniature, der Jung und Alt ins Dock 4 folgten. Erzählt wurde ihnen dort eine Geschichte, die beide Gruppen ansprach: Wie Findus zu Pettersson kam.
Liebevoll gestaltete der in Russland geborene Andrej Garin das Bühnenbild. Und mit viel Witz und Tiefgang setzte Puppenspielerin Ellen Heese ihre Figuren in Szene. Mal schmunzelten die Enkel, dann wieder seufzten deren Großeltern. Großartig die Wandlungsfähigkeit der Stimme Heeses. Vielleicht wird sich
Spaß mit Pettersson und Findus: Ellen Heese brachte die Figuren zur Freude von Jung und Alt in Aktion.
Foto: Herzog
der eine oder andere wiederentdeckt haben im griesgrämigen Pettersson, der ewig schlecht gelaunt ist und sich in seinem Haus verkriecht.

„Ich habe heute wieder mal zu nichts Lust”, ächzte er den Kindern in der ersten Reihe immer wieder entgegen. Schwermut tut jedoch selten gut - und so darf sich der alte Mann schließlich glücklich schätzen, als der kleine Kater Findus plötzlich in sein Leben tritt. Der stellt das Leben von Pettersson fortan auf den Kopf - und wird sein bester Freund. „Die Geschichte spiegelt auch das Verhältnis von Enkeln und Großeltern wider”, erklärt Puppenspielerin Ellen Heese. In vielen Familien sei die Lust verloren gegangen, etwas gemeinsam zu unternehmen. „Dabei bringt das Freude, wie Findus und Pettersson zeigen.” Freude brachten auch die Mucklas. Das sind kleine Tierchen, die es nur in Märchen gibt. Erst verstecken sie Petterssons Hausrat, dann ärgern sie die Hühner. Am Ende aber zeigen sie doch ihre liebevolle Seite und helfen dem verängstigten Findus. (am)

Großes Theater für kleine Leute

Mittwoch, 28. November 2007

Täglicher Anzeiger

Ein hochkonzentriertes Publikum beim Kindertheater
Bevern (r). Kinder wie Erwachsene waren beim Kindertheater-stück „Wie Findus zu Pettersson kam” gleichermaßen von dem Geschehen auf der Bühne in der Schlosskapelle Bevern in den Bann gezogen. Die Puppenspielerin und Schauspielerin Ellen Heese vom Kasseler „theater en miniature” hatte die bekannte Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist sehr überzeugend umgesetzt.
Mit ihrer wandelbaren Stimme verlieh sie jeder Figur eine eigene Sprache, sei es der tiefe Bass von Pettersson oder die aufgeregte hohe Stimme von Findus. Das Stück war so geschickt inszeniert, dass selbst die kleinsten Zuschauer hochkonzentriert das Spiel verfolgten. Die Figuren, in offener Spielweise geführt, sind eng an der Buchvorlage orientiert. Insbesondere der alte Pettersson ist dabei von Mechthild Nienaber und Andrej Garin so faszinierend gestaltet, dass die Figur trotz starrer Mimik alle Gefühlslagen glaubwürdig darstellen kann.
Das Bühnenbild mit stilisiertem Haus und Hühnerstall stellte sich sehr vielseitig dar, irgendwo gab es immer noch eine kleine Schublade, Klappe oder Tür, in der sich vor allem auch die Mucklas verstecken können. Mucklas sind kleine Wesen, die verborgen in Petterssons Haus wohnen und immer alle möglichen Gegenstände verschwinden lassen. Während sich Findus mit den Mucklas anfreundet und sich mit ihnen unterhält, kann Pettersson die kleinen Wesen nicht sehen. Die erwachsenen Besucher des Kindertheaters konnten nach der Vorstellung besser nachvollziehen, warum bei ihnen zu Hause oftmals Kleinigkeiten verschwinden. Den Kindern war das natürlich schon länger klar.


Wie Findus zu Pettersson kam

zu dem Stück

Zu dem Stück

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FEED “Kindertheater”
Bevern. Die beliebten Figuren Pettersson und Findus werden durch Ellen Heese lebendig. Fotos: TAH

Puppentheater: Ellen Heese entführte ihr Publikum in die Welt von Pettersson und Findus, die sich durch Zufall begegnen und Freunde Werden.

Samstag, 06. Oktober 2007

HNA
Die Herzen-Eroberin
Kindertheater Findus und Pettersson faszinierte auch die erwachsenen Zuschauer
ALLERSHAUSEN. Der Andrang im Kulturbahnhof Al-lershausen war am Sonntag groß wie selten. „Das haben wir nur schon mit zwei anderen Aufführungen von Pettersson und Findus geschafft”, freute sich Stadtjugendpfleger Dieter Karnebogen über das Interesse.
Als auch zusätzliche Tische zum Sitzen nicht ausreichten, räumten einige Erwachsene ihre Plätze, um den Kindern eine bessere Sicht auf die Bühne zu ermöglichen. Dort hauchte Ellen Heese (Kassel), die in Kammerborn aufgewachsen ist, den Figuren Leben ein. Figuren, die genauso aussahen, wie Leser des Bilderbuchs von Sven Nordqvist sich Pettersson und Findus vorstellen.
Es geht um Freundschaft.
Die Geschichte: Der alte Pettersson ist einsam, bis der kleine Kater Findus durch einen Zufall in seinem Haus landet. Eines Tages geschieht ein Wunder. Findus kann sprechen. Eine Freundschaft beginnt und viele Abenteuer folgen. Die Geschichten vom schrulligen Pettersson und seinem liebenswerten Kater Findus sehen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gern, weiß Puppenspielerin Ellen Heese vom theater en miniature aus Erfahrung. Denn die Geschichten erzählen über das Verhältnis von Kindern und Erwachsenen. Erwachsene Zuschauer berührt zum Beispiel die Einsamkeit des alten Pettersson und Kinder können diese Gefühle bereits gut verstehen.
Die Auffuhrung des theaters en miniature im Kulturbahnhof, das unter anderem mit Ellen Heese bereits mehrfach im Uslarer Land gastierte, zählte zu den Ferienspaßaktionen der Stadtjugendpflege Uslar und wurde als Veranstaltung der Reihe „Kindertheater auf dem Land” von der Jugendstiftung des Landkreises Northeim gefördert, (shx)

Wie Findus zu Pettersson kam

zu dem Stück

Zu dem Stück

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Mit den Dudies auf dem Planeten »Du«

Donnerstag, 26. April 2007

Kehler Zeitung

Ein Kindertheaterstück mit Botschaft. Klappmaulpuppen verzaubern Kinder zu Mucksmäuschen.
Das mobile Puppen- und Figurentheater »theater en miniature« aus Kassel gastierte mit dem Stück »Das Geheimnis von Du« in der Stadtbibliothek Kehl. Die Kinder waren vom Leben auf dem fernen Planeten »Du« sofort fasziniert.
VON NELLI SIMON
Kehl. Wie eine Schar von Kindern zu bändigen ist, führte Ellen Heese, Geschäftsführerin und einzige Akteurin des Theaters »theater en miniature«, eindrucksvoll in der ausverkauften Stadtbibliothek vor. Mucksmäuschenstill war es, als die Diplom-Sozialpädagogin die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in die Welt von Shubidu entführte. Der lebt auf dem Planeten »Du«, auf dem verschiedene Dudies wohnen. Wenn Dudies auf die Welt kommen sind sie grau. Erst wenn sie sich entschieden haben, wie sie sein wollen, bekommen sie eine bestimmte Farbe.
Jeder Dudie hat bereits eine Farbe und somit eine Aufgabe auf dem Planeten. Nur Shubidu ist bunt und weiß nicht, was seine Bestimmung ist.
Ein bunter Dudie
Die Kleinen waren sofort von dem Leben auf dem Planeten »Du« begeistert und verfolgten gebannt, wie der einzige bunte Dudie versuchte, sich den anderen anzupassen. Viel Gelächter gab es, denn ihm missglückten alle Versuche.
Gespannt sahen die Kinder dabei zu, wie der experimentierfreudige und neugierige Shubidu nach dem Aufprall eines Meteors endlich seinen Platz bei den Dudies gefunden hatte.
Der Meteor soll Licht für die Höhle spenden und Shubidu bekommt die verantwortungsvol-
Mit den Dudies auf Du und Du: Seit 22 Jahren reist Ellen Heese mit ihrem Puppen- und Figurentheater durch Deutschland. Auch in der Hehler Stadtbibliothek machte sie Halt. Ihre Aufgabe, den leuchtenden Stein zu bewachen. Als sich der kleine Dudie entschied, seine einzigartige Farbmischung zu behalten und bunt zu bleiben, klatschten die Kinder fröhlich und begeistert über diesen Entschluss.
Mit ausdrucksstarken Puppen, erstaunlichen Stimmvariationen und. einer fesselnden Geschichte brachte Ellen Heese die Kinderaugen an diesem Nachmittag zum Leuchten.
Aufführung mit Aussage dass kleine und große Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft miteinander ins Gespräch kommen und etwas gemeinsam erleben können, ist die Aussage dieser Eigenproduktion von Ellen Heese und Andrej Joukov.
Die unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnisse von Menschen sollen gefördert und somit die Entwicklung von Toleranz gestärkt werden. Um den Kindern diese Thematik näher zu bringen, müssen sie spielerisch an das Thema herangeführt werden.
Seit 22 Jahren macht Ellen Heese nun Kindertheater. Die bisher 22 Inszenierungen entstanden sowohl nach literarischen Vorlagen, als auch nach eigenen Ideen.
Ihre Aufführung zeichnet sich durch ein originelles Bühnenbild aus: ein blaues Oval mit gelb gezacktem Vlies war der Planet »Du«, und von der Decke hingen Plüschsterne herab. Und die Klappmaulpuppen klapperten bestens.
Bis ins kleinste Detail hatte Ellen Heese den Charakter ihrer Figuren herausgearbeitet. Diesen versucht sie, auch mit viel Liebe zum Detail, in ihre selbst gefertigten Dudie-Puppen hineinzupacken.
Das Ergebnis: große Kinderaugen, ein Schlussapplaus, der sich gewaschen hatte und der Wunsch von so manchen Kleinen aus dem Publikum, so zu sein wie die Dudies.

Das Geheimnis von Du

zu dem Stück

Zu dem Stück
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FEED “Kindertheater”

Zauber des Puppentheaters

Montag, 12. März 2007


Grundschulkinder durften die Schätze des Orients in der Schulturnhalle bestaunen

WREXEN. Die Schätze des Orients durften in der Wrexer Turnhalle bestaunt werden: die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wrexen tauchten in die Welt der Märchen aus 1001 Nacht ein, die ihnen vom mobilen Kasseler Puppentheater „Theater en miniature” geboten wurde.
Gespannt verfolgten die Kinder, wie der Schneider Mustafa der schönen Scheherazade die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern zu erzählen beginnt. Gebannt erlebten sie ein Abenteuer um den armen Holzfäller und einen versteckten Räuberschatz mit.
In diesem Märchen geht es um die Versuchungen des Reichtums und die Gefahren der Habgier. Die beiden Puppenspieler Ellen Heese und Andrej Uri Garin, die sich beide durch langjährige künstlerische wie pädagogische Erfahrung auszeichnen, führten die Kinder auf sensible und durchdächte Weise in die verschiedenen Erzählebenen hinein: So verkörperten sie selbst Scheherazade und den Schneider Mustafa in der Rahmenhandlung, um dann auf dem Ladentisch der Schneiderwerkstatt die Binnenerzählung um Ali Baba mit dem ganzen Zauber des Puppentheaters zu entfalten.
Für die Hauptfiguren ließen die Darsteller fast lebensgroße Puppen in wallenden Gewändern mit holzgeschnitzten Köpfen auftreten. Als Nebenfiguren traten Hand- und Stabpuppen in Szene. Die Puppenspieler erweckten damit in beeindruckender Färb-, Klang-und Stimmenvielfalt die verschiedenen Charaktere und Handlungen zum Leben. Zugleich veranschaulichten sie die Kunst der Erzählung, indem die Kinder den einzelnen Ebenen der Geschichte fast wie beim Lesen nachspüren konnten.
Nach dieser Auffuhrung spendeten die Kinder der Wrexer Grundschule reichlich Applaus in der Hoffnung, dass sich der Sesam in der Turnhalle bald einmal wieder öffnen wird, (off)

Alibaba und die vierzig Räuber

zu dem Stück

Zu dem Stück
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Mit quakender Stimme die Herzen erobert

Dienstag, 23. Januar 2007

BNN
Fingerfertigkeit der Figurenspieler beim Theater „en miniature” beeindruckte im Gartenhaus
Baden-Baden (cn). Große runde Augen, juietschgrüne Haut, tapsige Froschärmchen und Froschbeinchen, spätestens als der kleine drosch mit seiner fantastisch klingenden und quakenden Stimme zu sprechen begann, schlössen ihn die über 60 kleinen Besucherin-len und Besucher der Aufführung „Der Froschkönig” im Gartenhaus der Stadtbibliothek in ihre Herzen. Das Theater „en miniature” präsentierte seine Version des wohl jedermann bekannten Grimmschen Märchens geliebte und wertvolle Spielzeug heraufholt vom „Froschkönig” muss sie ihm versprechen, lieb zu ihm zu sein und alles mit ihm zu teilen. Als der Frosch a erzählten Geschichte, galt es eine einfache nächsten Tag im Schloss erscheint und Lilly i Botschaft zu vermitteln: „Was man verspro- ihr Versprechen erinnert, bereut sie ihre Wc chen hat, das muss man auch halten!”
Als die goldene Kugel von Lilly, der jüngsten melbettchen mit einem glitschigen Frosch von drei Königstöchtern, beim Spielen in den Nachdem der innige Ausruf „Ich will ein-tiefen Brunnen fällt, kommt ihr ausgerechnet KUSS - von einer Königstochter!” erfüllt wi ein glitschiger Frosch zur Hilfe. Damit er das und Lilly den Frosch vor Entsetzen gegen den Wand wirft, geschiet das was gescheh muss. Das kleine, gl schige Wesen, verwa delt sich in einen wu derschönen Prinzen. Der Theaterchef Ellen Heese, gelang durch ihre Variante reiche Stimme u Sprache die Kind ; für dieses Spanner Grimm-Märchen begeistern. Besond» Fingerfertigkeit l wies Ellen Heese, als zaubernde Fee c kleinen Frosch beg] tete, als sie bei ei\ T|schszene i; der I nigsf amilie im Schlc fünf Figuren auf e mal in Szene setzte.
Hierbei sorgten bis in Detail ausges^ teten Puppen, wie z Beispiel der KöAig, . seinen Hosenbünd unter seine Brust ho gebunden hatte, ‘ eine heitere Stimmi unter den Kinde Ebenso wirkte auf anwesenden Erwa senen eine zauberh; Atmosphäre, die^r tels Theaterspiel i musikalischen Wer
GANZ UND GAR NICHT LEICHT hatte es die kleine Prinzessin mit dem Frosch, dem sie doch so viel versprochen hatte. Ellen Heese von Antonio Viv; zeigte das Märchen vom „Froschkönig” in der Stadtbibliothek.


Brüder Grimm. Der Froschkoenig

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Mini-Mozart mit Musik

Dienstag, 03. Oktober 2006

HNA
Theater en miniature: Ellen Heese (links) und ihr Ehemann Andrej Uri Garin an ihrem Arbeitsplatz, der Mini-Bühne mit vielen versteckten Raffinessen. Rechts im Bild sitzt die Puppe Mozart, die dem Stück den Namen gab.
Ehemalige Kammerbornerin Ellen Heese spielt mit Mann Andrej Uri Garin Theater
KAMMERBORN. Das Theater en miniature mit Sitz in Kassel gibt es seit 1991. Jetzt gastierte die Hauptakteurin Ellen Heese erstmals in ihrem früheren Heimatort Kammerborn. 80 Zuschauer verfolgten im Saal des Gasthauses Gollart das Stück „Heute: Mozart”.
Die Inszenierung der 46-jährigen Ellen Heese mit ihren Puppen war ein spielerischer und humorvoller Streifzug durch Mozarts Leben. Im Mittelpunkt stand die drehbare Mimbühne, deren Raffinessen Ellen Heese als Ida Rubinstein und ihr Ehemann Andrej Uri Garin im Laufe des Stückes den Zuschauern präsentierte.
Ida Rubinstein und das res Stück. Die Spielfreude war Ellen Heese anzumerken, professionell hauchte sie allen Figuren Leben ein, gab ihnen eine Seele und im Laufe des Stückes feste Charakterzüge.
Schwäche für Frauen
Mit einem Augenzwinkern inszenierte sie das Leben des musikalischen Wunderknaben Mozart, wusste von seinen Schwächen zu den Frauen ebenso zu berichten, wie von Begegnungen am Hofe.
Wie von Geisterhand öffneten sich an der drehbaren Minibühne Klappen und Türchen, aus denen die unterschiedlichsten Figuren hervorkamen: Von der zierlichen Marionette. Das Publikum war begeistert.
Die Puppen fertigt häufig Andrej Uri Garin (44), der in Russland geboren wurde und seit 15 Jahren in Deutschland lebt. Das Schauspieler-Paar hat auf dem Saal in Kammerborn Hochzeit gefeiert. Beim Auftritt war auch der gemeinsame elfjährige Sohn Leon-Alexander mit dabei.
Andrej Uri Garin ist studierter Informatiker. Seine Leidenschaft gilt aber der Schauspielerei. Puppenbühnen faszinieren ihn besonders: „Das sind bleibende Werte. Schauspieler vergisst man schnell, Puppenbühnen stehen sogar schon in Museen”, sagt der Ellen Heese ist Sozial-Pädagogin. Sie erstellt die Konzepte fürs Theater en miniature. „Das ist eine faszinierende Kunstform”, schwärmt die 46-Jährige.
Zum Repertoire des Profitheaters gehören rund ein Dutzend Stücke. 80 Prozent werden meist in Schulen gespielt, der Rest vor Erwachsenen bei Festivals und in Kulturhäusern. Ellen Heese und Andrej Uri Garin teuren das ganze Jahr über, nur das Wochenende sei fast heilig, sagt Garin, (zjs)

Heute: Mozart!

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Spüren legen in den Kinderseelen

Mittwoch, 06. September 2006

Soester Westfälischer Anzeiger

Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature” Schüler und Lehrer der Pankratius-Schule Kinder lernten mit viel Spiel und Witz eine ganze Menge über Mozarts Musik
MÖHNESEE • Mit Donnergrollen holte der Teufel den verlogenen und hinterhältigen Don Giovanni, Stabmarionetten setzten das dramatische Geschehen auf engstem Raum gekonnt in Szene. Kaum hatte der Höllen-schlund den Bösewicht ver schlungen, klappten die Flügeltüren der geheimnisvolle Konstruktion wieder zu: Das Wunderklavier von Ida Rubinstein, gespielt von Elle Heese, schlug die Kinder de Pankratiusschule sichtlich i seinen Bann.
Mit gleich zwei Aufführungen für die ersten und zweiten Klassen und noch einma für die dritten und vierter Klassen brachte die Puppen und Figurenspielerin mit ihrem „Theater en miniature’ große Opernatmosphäre in die Turnhalle, verzaubert dabei Schüler wie Lehrer mi einem witzigen Spielfaden Passend zum Mozart jäh tourt die gelernte Sozialpädagogin mit der kleinen Mozart Puppe und „Caruso”, der frechen Hunde-Handpuppe durchs Land, bringt über die kurios in Szene gesetzte Lebensgeschichte des großen Meisters dem jungen Publikum dessen Kompositionen näher. „Man muss Spuren legen in den Kinderseelen, die Kleinen schon früh auf spielerische Art und Weise für die klassische Musik interessieren”, so umriss Ellen Heese ihre Mission.
Das gelang vortrefflich - die Steppkes rieben sich die Augen bei manch aberwitzigen Kunststückchen der kleinen Hauptdarsteller und spitzten die Ohren, wenn mitten im Gewusel die schönsten Melodien ertönten.
„Bella notte, liebe Lotte -gute Nacht! Scheiß ins Bett, dass es kracht!” Stets vorwitzig und durchaus authentisch-deftig gab sich die kleine Mozartpuppe im Zwiegespräch mit der guten Ida und dem zotteligen Caruso\- die Kleinen hatten ihren Spaß am Spaziergang durch ein Stück Musikgeschichte. • brü

Heute: Mozart!

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Ellen Heese zeigte den Kindern, wo es bei Mozart musikalisch.

Ein durchtriebenes Schlitzohr zu Gast

Dienstag, 14. März 2006

Harzkurier
Till Eulenspiegel zu Besuch in der Grundschule Bad Sachsa mit dem „theater en miniature”
BAD SACHSA (bru/red). Wer kennt ihn nicht, den bekanntesten Narren des Landes, Till Eulenspiegel? Die Kinder der Grundschule Bad Sachsa konnten dem Wortverdreher, listigen Schalk und durchtriebenen Schlitzohr selber begegnen.
In zwei Vorstellungen führte das „theater en miniature” das Narrenspiel mit Masken, Handpuppen, mittelalterlichen Kostümen und mittelalterlicher Musik auf. Dabei gelang es den Schauspielern mit den Figuren „Zack” und „Zanni” ausgezeichnet, zwei Komödianten zu spielen, die -als Rahmenhandlung - mit ihrem fahrbaren Theater von Marktplatz zu Marktplatz ziehen, um dort die Lebensgeschichte von Till Eulenspiegel zu präsentieren. Auf humorvolle und scherzhafte Weise konnte diese Rahmenhandlung immer wieder die Kinder für die folgenden Eulenspiegeleien sensibilisieren.
Nacheinander schlüpften die beiden Komödianten in verschiedene Rollen: Tills Eltern, Nachbarn, hochgestellte Herren, verschiedene Handwerker und ein König. Till Eulenspiegel selber wurde durch eine mitgeführte Marionette dargestellt.
Die Schauspieler nahmen die Kinder auf eine erlebnisreiche Reise durch Eulenspiegels Leben und seine Episoden mit, wie er so manchen zum Narren hielt und wie er schließlich beerdigt wurde.
So sonderbar sein ganzes Leben war, so sonderbar wurde er auch begraben: Da er nicht in das Loch passte, wurde er einfach senkrecht stehend beerdigt.
Den beiden Schauspielern Ellen Heese und Andrej N. Joukov gelang es jedenfalls „spielend”, über 75 Minuten lang die jungen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und sie in die’Welt des Mittelalters zu entführen. Dafür erhielten sie am Ende laute „Zugabe”-Rufe der Kinder.
„Till Eulenspiegel” ist nach der Aufführung von „Alibaba und die 40 Räuber” im vergangenen Schuljahr die zweite Vorstellung des „theater en miniature” an der Grundschule, die von Schülern und Lehrern begeistert aufgenommen wurde.


Till Eulenspiegel

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Großartige reiche Fantasiewelt

Montag, 26. September 2005

Kreis Emsland, Lingener Tageblatt 26.09.2005

AUF DER BÜHNE DES KULTURFORUMS ST. MICHAEL schufen Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom Theater en miniature” mit der Aufführung des Märchens „Ali Baba und die 40 Räuber” eine reiche Fantasiewelt.
Das 12. Internationale Fest der Puppen in Lingen fand große Resonanz


Theater en miniature spielte im Kulturforum „Ali Baba und die 40 Räuber’
Von Benedikt Tondera


Das Puppentheater bezieht einen Teil seines Reizes aus der Fähigkeit, auf kleinem Raum und mit wenigen Darstellern Inszenierungen realisieren zu können, die eigentlich eines großen Material- und Personalaufwandes bedürften. Dies zeigte sich im besonderen Maße bei der Aufführung von „Ali Baba und die 40 Räuber” des „Theater en miniature” aus Kassel auf der Bühne des Kulturforums St. Michael.
Fast 50 Figuren bevölkern diese orientalische Erzählung, doch die beiden Darsteller Ellen Heese, Andrej Uri Garin und der Regisseur Jojo Ludwig ließen sich davon nicht abschrecken. Mit viel Fantasie und Kreativität gestalteten sie Kostüme, Figuren und ein Bühnenbild, das der anspruchsvollen Geschichte absolut gerecht wurde.
Sie handelt vom mittellosen Ali Baba, der eines Tages eine Räuberbande dabei beobachtet, wie sie ihre Beute in einer Berghöhle deponiert. Er sucht die Stelle auf und findet dort unermessliche Reichtümer. Ali kann der Versuchung nicht widerstehen und nimmt einen Teil davon mit.
Als sein Bruder Kasim Wind von der Geschichte bekommt, macht er sich auf zu dem reichen Schatz der Räuberbande. Doch dort wird er vom Räuberhäuptling ertappt und kurzerhand enthauptet. Der erboste Anführer der 40 Räuber macht sich nun auf die Suche nach dem Entdecker seines Verstecks. Die Spur führt ihn direkt zum Haus des Ali Baba.
Ellen Heese und Andrej Garin gelang es, das Märchen über die Gier und die verderbliche Kraft des Reichtums kindgerecht aufzuarbeiten, ohne die
Dramatik der Inszenierung aus dem Auge zu verlieren. Erstaunlich war dabei, welchen Ideenreichtum die beiden Darsteller dabei an den Tag legten. Garin spielte die Rolle des Tuchhändlers, der der Geschichtenerzählerin (Heese) das Märchen von Ali Baba für teures Geld verkauft. In der Erzählung selbst spielen fast lebensgroße Stoffpuppen die Hauptrolle; aber auch Miniaturpuppen und in Stoffvorhänge eingearbeitete Gipsmasken werden kurzerhand zum Leben erweckt.
Auch bei der Konzeption des Bühnenbildes zeigte sich das „Theater en miniature” einfallsreich. In vorderster Front stellte ein aus Stoffstreifen bestehender, wendbarer Vorhang wechselweise ein Häuser- und ein Gebirgspanorama dar. Für Szenen, die innerhalb der Räuberhöhle spielten, konnte dieser Vorhang beiseite geschoben werden, und es trat ein weiterer Vorhang zum Vorschein, hinter dem sich der kostbare Schatz befand.
Innerhalb dieser Kulisse tauchten die Darsteller immer wieder aus der Perspektive der Erzähler ab in die Handlungsebene. Auf diese Weise konnten Heese und Garin die Handlung vorantreiben und sie zugleich für die Grundschüler im Kulturforum kommentieren. Es war erstaunlich, welch eine großartige Fantasiewelt allein von zwei Puppenspielern entworfen werden kann.

Alibaba und die vierzig Räuber

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Zauberwelt des Orients

Donnerstag, 10. März 2005


Figuren-Theatertage Eppelborn.
„Wer sich mit Räubern einlässt, darf sich nicht wundern, wenn er seinen Kopf verliert.” Kasim, der Bruder von Alibaba, hat nicht auf die warnenden Worte gehört und sich mit dem Zauberwort „Sesam öffne dich Zutritt zur Höhle der 40 Räuber verschafft. Blind vor Habgier wegen all der Schätze vergisst er in der Höhle die Beschwörungsformel und wird vom Räberhaüptmann überrascht und getötet. „Der Tod gehört dazu” sagt Ellen Heese vom theater en miniature aus Kassel. Mit ihrer Aufführung von „Alibaba und die 40 Räuber” gastierten sie, und ihr Partner Andrej Garin gestern, im Rahmen der Eppelborner Figurentheatertage im big Eppel. Das Märchen aus 1001 Nacht sei eine Parabel über Gerechtigkeit und den Balance-Akt zwischen Gut und Böse, sagt Heese. Und gerade deshalb besonders für Kindier ab sechs Jahren geeignet, weil sich in diesem Alter das Gewissen entwickele. Gespielt wird das, Stück mit verschiedenen Figurenarten: große Figuren mit holzgeschnitzten Köpfen, und wallenden Gewändern, Handpuppen, Masken und Stabfiguren und sogar Tütenpuppen. Ideenreich und durchdacht führen die beiden Künstler ihre Figuren verleihen ihnen, durch unterschiedliche Stimmlagen und viel Gestik Ausdruck, und sind auf der Bühne mal als Erzähler, mal als Schauspieler und mal als Puppenspieler präsent. Mit ihrem interessanten Bühnenbild entsteht vor den Augen der Zuschauer eine Welt aus 1001 Nacht in die man richtig schön eintauchen kann. mgs

Alibaba und die vierzig Räuber

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Sesam öffne dich - der Schlüssel zum Goldschatz

Samstag, 31. Juli 2004


Alle Variationen des Figurentheaters setzten Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom „Theater en miniature” beim „Trommer Sommer” ein und begeisterten mit der kurzweiligen Darstellung die kleinen und großen Zuschauer in der voll besetzten Scheune des „Hoftheaters”.
UBERWALD
„Sesam öffne dich” der Schlüssel zum Goldschatz„Alibaba und die 40 Räuber” beim „Trommer Sommer’
Tromm. (jün) „Gestohlenes Geld bringt nur Unglück.” Spät erst erkennt dies Alibaba, der nur dank der List und Tücke seiner Frau Fatima und seiner Schwägerin die 40 Räuber unschädlich machen kann. Beim „Trommer Sommer” sorgte die vom „Theater en miniature” aus Kassel präsentierte Vorführung des Märchens aus „1001 Nacht” für eine voll besetzte Theaterscheune.
Die Geschichte von „Alibaba und den 40 Räubern” ist eine Parabel über Gerechtigkeit und den Balance-Akt zwischen Gut und Böse. Sheherazade, die Frau des Kalifen, die ihrem Herrn jede Nacht eine Geschichte erzählen muss, landet auf der Suche nach einem neuen, spannenden Abenteuer bei dem Schneider Mustafa. Erst nachdem er ihr viele Goldstücke (Bakschisch) abgeknüpft hat, erzählt er ihr von Alibaba, dem armen Holzfäller, der zufällig die Schatzhöhle einer Räuberbande in einem geheimnisvollen Berg entdeckt.
Dank des Zauberspruchs „Sesam öffne Dich” dringt er in den Berg ein und entdeckt den Schatz. Hin- und her gerissen von der Verlockung des Goldes, kann er nicht widerstehen und steckt sich ein wenig des Diebesgutes ein. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn sein reicher, gieriger Bruder Kasim erfährt von der Höhle und will sich ebenfalls an dem Schatz bereichern.
Dort wird er jedoch von den Räubern überrascht und getötet. Als die Bösewichter entdecken, dass noch jemand von ihrem Geheimnis weiß und sie den Schneider Mustafa dazu zwingen, ihnen dessen Namen zu verraten, ist auch Alibaba seines Lebens nicht mehr sicher.
Ellen Heese und Andrej Uri Garin erzählten und spielten die Geschichte in allen Variationen des Figurentheaters. So verkörperten die beiden Schau- und Puppenspieler den Schneider Mustafa und die liebliche Sheherazade selbst, Alibaba, seine Familie und der Räuberhauptmann wurden mit großen Figuren mit aus Holz geschnitzten Köpfen und wallenden Gewändern, in die die beiden Darsteller hinein schlüpften, verkörpert, und zudem kamen auch Handpuppen, Masken und Stabfiguren zum Einsatz.
Der Laden des Schneiders mit seinen wallenden Stoffen diente als Bühne, auf der nach und nach mit einfachen, aber umso überraschenderen Mitteln die Schauplätze der Geschichte entstanden. Der stete Wechsel der Szenerien und der Figuren sorgte für Abwechslung und verlieh der gelungenen Inszenierung die Dynamik, die die kleinen, aber auch die großen Zuschauer in ihren Bann zog. Zudem gab es auch immer wieder einmal etwas zu lachen, was die Kinder und ihre Eltern am Ende der Vorstellung mit einem herzlichen Applaus dem Ensemble dankten.

Alibaba und die vierzig Räuber

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Stoffe und Puppen, die fesseln und verzaubern

Mittwoch, 11. Februar 2004


Die Puppen sind los: In Göttingen laufen gerade die 19. Figurentheatertage. Den ersten Auftritt im Kino Lumiere bestritt das Kasseler Theater „en miniature” mit „Ali Baba und die 40 Räuber”.
Dort, wo sonst Filme gezeigt werden, hängen Tücher und Stoffbahnen in kräftigen Farben: Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom Kasseler Theater en miniature haben am Montag die Bühne im Göttinger Kino Lumiere in einen orientalischen Marktplatz verwandelt. Hier erfährt Scheherazade, die Geschichtenerzählerin aus 1001 Nacht, vom Stoffhändler Mustafa die Geschichte von Ali Baba und den 40 Räubern.
Und die kennt jedes Kind: Mit „Sesam öffne dich” erschließt sich der arme Holzfäller Ali Baba einen großen Räuberschatz. Weil er ja ein ehrlicher Mann ist, überlegt er sich, ob es wohl Diebstahl ist, Diebe zu bestehlen? „Nein, nein”, rufen die Kinder im Publikum. Und haben auch gleich die Lösung für das schlechte Gewissen parat: „Gib es den Leuten zurück!” Aber, genau das macht Ali Baba nicht. Er nimmt etwas für sich. Sein Bruder wird neidisch, holt sich auch eine große Portion von dem Schatz und wird deshalb vom Räuberhauptmann geköpft. Der sucht später - zusammen mit seinen 40 Räubern in Ölfässern - Ali Baba heim, um ihn zu töten. Doch Ali Babas Frau und die seines Bruders retten den Holzfäller vor dem Tod.
Rund eine Stunde lang fesseln und verzaubern Ellen Heese und Andrej Uri Garin ihr junges Publikum im Lumiere mit großen und kleinen Puppen, mit verstellter und unverstellter Stimme, mit tollen Effekten und orientalischen Klängen. Zu zweit spielen sie beinah unzählige Rollen, lassen Kleine und Große vergessen, dass Ali Baba und Fatima, die Räuber und der Esel und die anderen „nur” Puppen sind und verblüffen das Publikum mit immer neuen Überraschungen, die ihr großartiges Bühnenbild hergeben. Die Kinder belohnen es mit „Ahs” und „Ohs” und Begeisterung.
Sandra Czabania

Alibaba und die vierzig Räuber

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Figurentheater zeigte die Dudies

Freitag, 19. Dezember 2003

HNA
Gespannt blickten die Kinder beim Figurentheater im Flörsheimer Keller auf die Bühne. Dort wurde vom „theatre en miniature” das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt.

Flörsheim. Ausverkauft war am Dienstagnachmittag die Vorführung des „theatre en miniature” im Flörsheimer Keller. 120 Kinder waren mucksmäuschenstill, als das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt wurde. „So etwas habe ich noch nie erlebt”, staunte Rudek vom Kulturamt über das Verhalten der Kinder. Schließlich geht es bei den meisten Vorführungen für Kinder etwas lebhafter im Flörsheimer Keller zu. Dieses Mal blieben die jüngsten Besucher aber bis zum Schluss brav auf ihren Stühlen sitzen. Sie verfolgten aufmerksam die Geschichte von den Du-dies, die auf dem Stern „Du” leben und alle eine verschiedene Farbe haben. Jeder Dudie hat eine wichtige Aufgabe, nur Schubidu weiß nicht so recht, für was er begabt ist. Außerdem ist er ganz bunt und versucht deshalb, so zu werden wie die anderen Dudies. Doch auch für Schubidu findet sich am Ende eine verantwortungsvolle Aufgabe, und er stellt fest, dass das viel wichtiger ist, als eine Farbe zu haben wie die anderen Dudies. (meh)


Das Geheimnis von Du

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Ideenreiches Figurenspiel vor phantasievoller Kulisse

Dienstag, 21. Januar 2003

KINDERTHEATER / „Alibaba und die 40 Räuber” bei Odeon im Alten E-Werk
Mit seinem Figurentheater um „Alibaba und die 40 Räuber” beeindruckte das „theater en miniature” im Odeon im Alten E-Werk kleine und große Zuschauer.
ANGELA TRAUTZ
GÖPPINGEN • Einmal im Lotto gewinnen - wer träumt nicht davon? Überall auf der Welt verbinden die Menschen Reichtum mit Glück. Aber macht Geld wirklich glücklich? Und wie weit darf man gehen, um sich den Traum zu erfüllen? Wo fängt Schuld an, und wo ist die Grenze von gut zu böse? Gibt es so etwas wie ein bisschen böse? Reichtum als Glücksbringer, verschiedene Formen von Schuld und die Vorstellung von ausgleichender Gerechtigkeit - das ist der aktuelle Inhalt einer uralten Geschichte: „Alibaba und die 40 Räuber”. Das Kasseler „theater en miniature” hat das bekannte Märchen aus 1001 Nacht zum Gegenstand seines Stücks für Kinder ab sechs Jahren gemacht, mit dem es im Odeon gastierte.
Geschichte gegen Gold
Das Zauberwort „Sesam öffne dich” erschließt dem armen Holzfäller Alibaba einen unermesslichen Räuberschatz in einem geheimnisvollen Berg. Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte - widerwillig und nur gegen entsprechend viele Goldstücke Bakschisch - aus der Sicht des Schneiders Mustafa, der Alibaba an die Räuber verriet. In seinem Stoffladen auf dem Basar entstehen nach und nach die eindrucksvollen Schauplätze des Märchens. Dabei bedienen sich Ellen Heese und Andrej Uri Garin einfachster Mittel: Stoffbahnen in allen Farben und Variationen zaubern eine phantastische Kulisse, die dem eigentlichen Schauspiel Raum lässt.
Wallende Gewänder
Einfühlsam und für die kleinen Theaterbesucher in jeder Szene nachvollziehbar werden große Figuren mit holzgeschnitzten Köpfen und wallenden Gewändern, Handpuppen, Masken und Stabfiguren zum Leben erweckt. Beeindruckend, wie ideenreich und durchdacht die beiden Künstler ihre Figuren führen und ihnen durch Stimmwandel und Gestik Ausdruck verleihen, wie präsent die Darsteller mal als Erzähler, mal als Schauspieler oder ganz hinter die Puppen zurücktretend wirken, wie durch abwechslungsreiche Szenen- und Perspektivwechsel, untermalt durch orientalische Klänge, eine phantastische Welt aus 1001 Nacht entsteht, in die der Zuschauer gänzlich eintaucht.
Lebendiges, anspruchsvolles Kindertheater - ein ästhetisches Vergnügen der besonderen Art!

Alibaba und die vierzig Räuber

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Lebendiges Puppenspiel

Freitag, 13. Dezember 2002

Mit dem Kochlöffel gegen die Räuberschar
Das „theater en miniature” spielte im Dock 4 „Ali Baba und die 40 Räuber”
Von Hartmut Schmidt
KASSEL. Scheherazade braucht dringend ein neues Märchen und muss dieses dem Tuchhändler Mustafa abschwatzen. Und schon entspinnt sich in einer prächtigen Tuch-Kulisse zu orientalischer Musik und exotischem Stimmgewirr die Geschichte von Ali Baba, der zufällig auf einen sagenhaften Räuberschatz stößt und unversehens in Gefahr gerät.
Ellen Heese und Andrej Uri Garin, der in Jaroslawl Figurentheater studierte, hauchen dem Märchen ausgehend von der Rahmenhandlung mit ihren selbst gebauten ebenso markanten wie poetischen Puppen Leben ein.
Der brave Ali Baba verstrickt sich ungewollt immer tiefer ins Geschehen, Bruder Kasim muss als vom Reichtum geblendeter sein Kopf rollen lassen, da ihm trotz Kinderhilfe das „Sesam öffne dich” nicht einfällt, raffinierter sind da schon die Frauen. Listig tanzt Fatima schließlich als glutäugige Schönheit für den festlich bewirteten Räuberhauptmann, während die resolute Schwägerin in der Ferne die Räuberschar mit dem großen Kochlöffel zum Takt der Musik ins Koma befördert. Andrej Uri Garin und Ellen Heese sind dabei ein perfekt eingespieltes Team, welches exakt zur geschickt eingesetzten spannungssteigernden Musik von Jojo Ludwig (toll, wie ein mächtiger Klang das Öffnen des Tores akustisch vergrößert) agiert. Dieses „theater en miniature” wechselt im fließenden Übergang Rollen und Perspektiven und Ellen Heese lässt mit ihrer wandlungsfähigen Stimme gleich acht Räubertypen auf einmal in einen Dialog mit dem knurrigen Hauptmann treten.
Ali Baba ist ein höchst empfehlenswerter Genuss für alle jungen und jung gebliebenen Freunde des Figurentheaters und so wurde am Sonntag die Premiere im voll besetzten Dock 4 zu Recht gebührend gefeiert.

Alibaba und die vierzig Räuber
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Winnie Pu - anders und ganz leise

Samstag, 20. Oktober 2001

BNN, Bruchsal
DIE URKOMISCHEN UND LIEBENSWERTEN ABENTEUER des Bären Winnie Pu und seiner Freunde aus dem 160-Morgen-Land erzählt die Puppenspielerin Ellen Heese am Frederick-Tag in der Bruchsaler Stadtbibliothek.

Eine ungewöhnliche Präsentation in der Stadtbibliothek
Winnie Pu war zu Gast in der Bruchsaler Stadtbibliothek und wurde von einem Kinder-Publikum empfangen, das meinte, schon längst alles über Pu-Bär zu wissen. Während der 45-minütigen Vorstellung lernten die Kids aber einen neuen Pu-Bären kennen, einen, der sich stärker an seinen Autor Alan Alexander Mime lehnte und von der Puppenspielerin Ellen Heese neu interpretiert wurde.
Was die Dramaturgin, Textautorin, Sprecherin, Figurendesignerin und Bühnenbildnerin von der Traumbühne Kassel präsentierte, war nicht der durch Disney veniedlichte, vermenschlichte, süßlich-orange Bär mit dem roten Hemd, der mittlerweise aggressiv vermarktet wird und auf T-Shirts und Schultaschen prangt, sondern der kleine, der leise, der - für Ellen Heese - „echte” Pu-Bär. Sie ließ sich weder von Disney noch von den berühmten Zeichnungen von E. H. Shepard, aus der 1926 erschienenen Erstausgabe beirren und bastelte ihre eigenen v/eichen Stofffiguren, denen sie prägende Eigenschaft und während der Vorstellung eine eigentümliche Lebendigkeit einhauchte: ein richtiger brauner Teddy-Bär, schön beweglich bis auf den dicken Bauch, dem man seinen ewigen Appetit auf Honig ansieht; einen traurigen grauen Esel mit langen Ohren, der die Welt stets negativ sieht und der es auch immer wieder schafft, dass bei ihm alles schief läuft; Kängürumutter Känga, die sich rührend um ihr Junges namens Klein-Ruh sorgt. Auch Ferkel war dabei, und zwar sogar in zwei Varianten: mal lebenslustig, weil dreckig-fleckig und mal nervig und rosig sauber, weil gerade
von Känga geschrubbt, immer aber unsicher, anlehnungsbedürftig und ängstlich.
Die Puppenspielerin erzählte die urkomischen und liebenswerten Abenteuer des Bären und seiner Freunde in offener Spielweise, das heißt, sie war während der ganzen Vorstellung in der Mitte der selbst entworfenen Mini-Drehbühne zu sehen. Die Illusionen, die sie durch die spärlichen Kulissen, die weichen Tiere, vor allem aber durch ihre unglaublich abwechslungsreiche Stimme schaffte, waren so intensiv, dass die Kinder mitgingen und mucksmäuschenstill saßen.
Margrit Csiky

Pu der Bär

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Winzig und das freche Krokodil. Theater en miniature in Heilbronn

Donnerstag, 15. März 2001

Helbronner Stimme
Theater en miniature in Heilbronn
Von Valerie Blass
Zuerst muss Ellen Heese vom Theater en miniature die kleinen Besucher im Heilbronner Trappensee-Theatersaal aufs Zuhören einstimmen: „Das gehört jetzt nicht hierher junge Dame”, erklärt sie einer Zwischenruferin. Doch dann gehts richtig los: Auf die Reise durchs ferne Afrika mit Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verloren hat und auf der Suche nach ihnen allerlei Erfahrungen sammelt. Zuerst trifft Winzig drei Grashüpfer, die ihn singend ermuntern: „Nichts verschwindet auf der Welt”. Das Schweinepaar Waldemar und Rösechen würde Winzig am liebsten behalten, aber das rotzfreche Krokodil Leopold verspottet ihn und Winzig rennt weg. Zusammen mit der Wüstenmaus Ophelia überquert der Elefant auf seiner Suche eine gefährliche Brücke. Nach einem Wortgefecht mit Krokodil Leopold, bei dem sich die Kinder ob der gegenseitigen Beschimpfungen vor Elefant Winzig erlebt im fernen Afrika allerlei Abenteuer. Lachen ausschütten, schafft Winzig aber auch das. Und zwar mit Hilfe seiner Freunde. „Die Erfahrung, dass es immer jemanden gibt, der einem weiterhilft”, soll das Theaterstück nach der Vorlage von Erwin Moser den Zuschauern im Kindergartenalter vermitteln, erklärt Heese. Die Mittel, auf die sie dabei setzt, kommen gut an bei den Kleinen: Selbstgebaute Puppen, fetzige Songs und viele witzige Einfalle. Und zum Schluss findet Winzig natürlich zu seiner Familie zurück.

Winzig der kleine Elefant

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Bärige Abenteuer in der Königsstraße

Mittwoch, 19. Januar 2000

HNA
Das Figurentheater gastiert bei Betten Kranefuß
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Bären aus dem 160-Morgen-Vald, dessen größte Leidenschaft der Honig ist. Wer in den kommenden Tagen bei Betten Cranefuß in der Unteren Königstraße 50 vorbeikommt, kann dort stwas ganz Besonderes erleben: im Schaufensterpavillon vor dem Geschäft werden die Abenteuer ron Winnie Pu als Puppentheater aufgeführt.
Das 1984 gegründete bekannte Figurentheater wird die zauberhafte Geschichte mit dem typischen englischen Humor nach dem Kinderbuchklassiker von A. A. Milne in ofener Spielweise mit weichen Stoffiguren neu erzählen. Natürlich dürfen bei den urkomischen und liebenswerten Abenteuern des singenden und dichtenden Bären auch die anderen Bewohner des Waldes licht fehlen: Ferkel, Eule, Kaninchen, I-Ah, Känga und Klein Ruh und mit von der Partie. Seine heiße Leidenschaft für süßen Honig, dem nmer sein Hauptgedanke gilt, bringt Pu zuweilen in die unangenehmsten Lagen, doch dank seiner Freunde verliert er nie Humor und Lebensfreude. Der Wald entsteht auf einem großen Baumstumpf. Wie ein Karussel dreht sich die technisch ausgetüftelte Kulisse vor den Augen der kleinen und großen Zuschauer und bietet so nach und nach Einlick in Pus Haus, Eules Baum, B-Ahs Bachufer und Kaninchens Höhle. Durch die Drehbühne hat man von allen Seiten genug zu sehen in dem gläsernen Pavillon, in dem die phantasievoll gestalteten Figuren von der Puppenspielerin Ellen Heese zu einer passenden Musik zum Leben erweckt werden.
Dieser Ruschelige Bär läßt Kinderherzen höher schlagen. Vom 10. bis 12. September können kleine und große Fans die Abenteuer von Winnie Pu als Puppentheater bewundern.

In den Bann zogen Ellen Heese und „Pu der Bär” die Kinder im balou.

Samstag, 19. Dezember 1998

Zeitung für die Stadtbezirke Brackel • Eving • Scharnhorst
Klassiker der Kinderliteratur war im balou zu sehen
Brackel. (hil) Großos Vergnügen bereitete am Sonntag das Theaterstück „Pu der Bär” den kleinen Besuchern des Kulturcafes balou an der Oberdorfstraße. Sowohl die erste Aufführung als auch die wegen der starken Nachfrage zusätzlich angesetzte Vorstellung waren ausverkauft. Das Ensemble der „Traumbühne” aus Kassel orientierte sich bei der Entwicklung dieses Theaterstückes an den Kinderbüchern des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Dieser dichtete nämlich Geschichten für seinen Sohn, in denen jener und seine Kuscheltiere die Hauptrollen einnahmen. Die 1926 und 1928 erschienenen Bücher „Pu der Bär” und „Wiedersehen mit Pu” waren besonders erfolgreich. Ellen Heese von der „Traumbühne” erzählt, die auch schon verfilmten Bücher enthielten philosophische Passagen und Dialoge, die nicht nur’für Kinder interessant und anspruchsvoll seien. Die „Traumbühne” habe sich an die Originaltexte der deutschen Übersetzung gehalten, allerdings eine Auswahl aus den Szenen des Buches getroffen. „Das Theater als ein anderes Medium als das Buch verlangt bildstarke Szenen”, erklärt Ellen Heese.
Sie spielt dieses Stück allein, weist aber darauf hin, daß die Produktionen der „Traumbühne” in gemeinsamer Arbeit entstehen.
Die eine knappe Stunde dauernde Aufführung für Kinder ab vier Jahre findet auf einer kleinen Drehbühne statt. Ellen Heese, die mit ihrem Spiel die Stofftiere beinahe lebendig erscheinen läßt, hat von der Mitte der Bühne aus alles im Griff. Die Darstellung erinnert an ein Musical, denn Gesangseinlagen wechseln mit Dialogen zwischen den Tieren.
Ellen Heese legt den Tieren die Wörter in den Mund. Sie charakterisiert diese zugleich mit gewandtem Verstellen ihrer Stimme. Da folgt hohes Jauchzen auf gutmütiges Brummen, mürrische Heiserkeit auf übermütiges Quietschen.
Die Kinder werden in eine Welt entführt, in der das Glücklichsem nicht von vornherein dominiert, sondern erstrebt werden muß.
Pu, der immer nur ans Fressen denkt, tut sich an den Vorräten des Kaninchens so gütlich, daß er schließlich im Bau stecken bleibt. Die Tiere stellen eine lustige Gesellschaft verschiedener Charaktere dar. Der Genuß von Honig, die Reise im Beutel des Känguruhs, eine Geburtstagsfeier sind die einfachen Wünsche der Tiere. Diese feiern am Schluß zwar in fröhlicher Runde den Geburtstag des zuvor so einsamen und mürrischen Esels, doch es dauert, bis alle Probleme gelöst worden sind.


Pu der Bär

zu dem Stück

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Bärige Abenteuer mit Pu

Samstag, 19. Dezember 1998

HNA
Ellen Heese präsentierte Kindern die Abenteuer von Pu dem Bären.
KORBACH • Vor 70 Jahren hielt der Bär Pu Einzug in Deutschland. Alt geworden ist er nicht, vielmehr hat er sich zu einem Klassiker entwickelt, der noch immer Menschen begeistert - ob als Buch, Hörspiel oder Trickfilm. Ellen Heese von der Traumbühne Kassel präsentiert Pu in einer weiteren Variante: sie spielt den warmherzigen und knuffeligen Bären auf der Bühne. Gestern morgen gingen die ersten 180 von insgesamt 720 Korbacher Kindergartenkindern im Bürgerhaus mit Pu auf Abenteuerreise. Weitere Aufführungen gibt es heute und morgen, alle sind bereits ausverkauft. 45 Minuten lang erzählt Ellen Heese auf einer originellen Drehbühne mit weichen Stofftieren die liebenswerten Geschichten rund um den Honigliebhaber Pu, dessen Leidenschaft ihn immer wieder in unangenehme Lagen bringt. Doch dank der Hilfe seiner Freunde im 160-Morgen-Wald verliert er nie Mut und Lebensfreude und meistert so die gefährlichsten Abenteuer. (zmo)

Mit Kuschelbären auf Abenteuerreise gehen

Montag, 19. Oktober 1998

HNA
KINDERTHEATER
KASSEL

Wer kennt ihn nicht, den Klassiker der Teddybären, Pu. Der kleine Abenteurer fliegt mit einem Luftballon gen Himmel, um an das Bienennest im Baum zu kommen. Doch damit das Honigmäulchen wieder herunterkommt, muß erst Freund Ferkel von unten ein Loch in den Ballon schießen. Oder er geht auf die Suche nach dem verlorenen Schwanz des Esels „la”. Denn Pu und seine Freunde halten zusammen und entdecken die weite Welt. Mit dem Stück „Pu, der Bär” läutete Ellen Heese im Dock 4 die „Bärensaison” der Kindertheaterstücke ein. Bis zum 25. 10. spielen außerdem das Kasseler Puppentheater Knorzkopp sowie drei Gastbühnen verschiedene Geschichten über die Geborgenheit spendenden Identifikationsfiguren von Kindern. Puppenspielerin Ellen Heese machte bei der Premiere des zu 90 Prozent an die Originalversion angelehnten Textes von A. A. Milne die tierischen Protagonisten zu sehr greifbaren und glaubhaften Charakteren. Warmherzig spielte sie die goldigen Figuren zum Gernhaben. Die stark verkürzte Geschichte für Kinder ab vier Jahren bescherte dem kleinen und großen Publikum amüsante Kurzweil, für die es am Ende dicken Applaus gab. Hintergrund für das Kindertheäter bildete eine pfiffig gestaltete Bühne. Außerdem peppten Gesangs- und Musikeinlagen das Stück auf. „Ich liebe den Pu” sagt Heese. Jahrelang hat sie versucht, die Rechte für die Aufführung zu bekommen.

Pu der Bär

zu dem Stück

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KUNST UND DUNST IN NEUKIRCHEN

Dienstag, 16. Juni 1998

hna

Mit Tropenhelm und Safarianzug tritt Frau Heese an ihr “Rednerpult”: “Wißt ihr wo ich gerade herkomme? Direkt aus Afrika, jawohl!” Die Kinder heften voller Spannung ihre Augen auf die große Landkarte - echter Schnee vom Kilimandscharo und Sand aus der Wüste Sahara rieseln auf den Teppichboden im Rathaus von Neukirchen - und jetzt erscheint auch die Elefantenfamilie-Aus ihrem Rednerpult mit vielen Schubladen und Klappen zaubert Frau Heese die herrlichsten Bühnenbilder und die Erlebnisse des kleinen Winzig sind hautnah mitzuerleben. Beim Dialog mit dem Krokodil Leopold und der Wüstenspringmaus Ophelia gibt es viel zu lachen. Die Grashüpferband spielt zum Tanz und das freudliche Flußschweine-Ehepaar Röschen und Waldemar bietet sich für kurze Zeit als Ersatzeltern an. Unter dem Zuspruch der neuen Freunde wagt sich der kleine Elefant sogar über eine Hängebrücke und findet auf der anderen Seite doch noch seine Eltern. - 45 Min. voller knisternder Spannung enden mit einem Happy-End-und tosendem Beifall.
Frau Heese ist es gelungen mit einer enormen Sprachleistung und hervorragendem schauspielerischen Geschick die 110 Kinder aus den Kindergärten Oberaula und Hausen und die zahlreichen Kinder u. Erwachsenen aus Neukirchen zu fesseln Bravo!!!

Winzig der kleine Elefant

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Winzig in Afrikas Dschungel

Montag, 20. Oktober 1997

Darmstädter Echo
ABENTEUER AFRIKA im Schlößchen mit Ellen Heese
„Afrika, das ist ein Land, wo fast immer die Sonne scheint… Es ist die Welt von Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verliert und auf der Suche nach ihnen viele aufregende Abenteuer erlebt.” Die „Traumbühne” aus Kassel hatte am Sonntag zur Eröffnung der Puppenspieltage im Schlößchen im Prinz-Emils-Garten ihr kleines Publikum nebst Vätern und Müttern dorthin mitgenommen.
An der Wand hing eine große Landkarte, ein bißchen verdreht, weil sie sonst nicht hingepaßt hätte. Wüsten und Dschungel waren darauf zu sehen, Flüsse, der Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe. Ellen Heese (alias Afrikareisende im Tropenanzug, alias Puppenspielerin) erklärte die Karte, erzählte von ihrer Reise, den Tieren, ließ eine kleine Elefantenherde auf ihrem Rednerpult aufmarschieren und war unversehends in der Geschichte „Winzig, der kleine Elefant” drin, nacherzählt nach einem Bilderbuch von Erwin Moser. Das Stehpult mit seinen vielen Fächern und Schubladen wurde zur Bühne, vielfach veränderbar mit Klappen, Fächern, Schuhen und Tüchern. Winzig, der kleine Elefant, durch die Lupe betrachtet, wurde auf einmal ein rundes, pummeliges Elefantenkind mit beweglichem Rüssel, das von Station zu Station seinen Weg suchte.
Immer wieder kippte Ellen Heeses geradlinige Erzählung in Spielszenen um. Die Kulisse veränderte sich, die Figuren würden lebendig, man vergaß, daß sie ihre Stimmen einer einzigen Sprecherin verdankten. In der Handlung einfach, barg das Theaterstück doch viele, liebe-und phantasievoll komponierte Detalszenen, hier ein herzhaftes Schimpfwörtergefecht zwischen Winzig und dem Krokodil, dort einen heftigen Sandsturm, bei dem tatsächlich Sand stieb sogar aus den Wüstenecken der Landkarte rieselte und schließlich in Verwehungen auf dem Bühnenpult zurückblieb.
Aus Erzählung und Spiel, Musik und Geräusch, Kulisse und Figuren schuf Ellen Heese ein phantasievolles und zugleich technisch ausgetüfteltes kleines Theater. War der kleine Held auch zwischendurch verzagt oder zornig, immer wieder gab es Trost und Ermutigung bis zum guten Ende.


Winzig der kleine Elefant

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Neue Ideen, tolle Sachen, ein flottes Auto und ein geräumiges Zelt

Mittwoch, 29. Mai 1991

HNA 1991/05/29
Abschluß der Kindertheaterwoche
Kassel. Eine Woche gehörte das Dock Kindertheatergruppen aus Kassel und Umgebung, die sich spontan zur Organisation einer Nordhessischen Kindertheaterwoche zus anmenge tan hatten. Clowns und Akrobaten, Musiker und allerlei illustre Figuren gaben sich ein Stelldichein rund um den Cafewagen des Zelttheater „Comoedia Mundi”.
Für die Allerkleinsten hatte die „Traumbühne” ihre „Klimperknöpfe” mitgebracht. Rosalinde liebt bunte Knöpfe, Otto mag kuschelige Wolle. Zwischen Umzugskartons, Kleiderständer und Kommode haben sich die beiden häuslich eingerichtet und verstehen sich prima, bis Nicki auftaucht und die schöne Harmonie aus dem Gleichgewicht bringt. Dabei hat er gar keine bösen Absichten, ganz im Gegenteil: neue Ideen, tolle Sachen, ein flottes Auto und ein geräumiges Zelt Und kommt sogar auf den Dreh, wie die Klimperknöpfe richtige Musik machen, wenn man sie nur ein bißchen durcheinanderwirbelt.
Mit einfachsten Mitteln, phantasievoll in Szene gesetzt, gestaltet Ellen Heese ihre Geschichte Über Freundschaft, Eifersucht und die Schwierigkeiten des Teilens. Ein orangeroter Fingerhandschuh mit Ohren und Augen auf dem Zeigefinger, ein gelber und ein blauer Socken über der Hand, breitmäulig und glotzäugig ausstaffiert, schon ist das muntere Trio fertig. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, Rosalinde fehlt noch eine Pieps-stimme, Nicki muß unverwechselbar lispeln und Otto an den sonoren Tönen erkennbar sein. Außerdem hat Ellen Heese natürlich nur zwei Hände und da sind einige fliegende Wechsel nötig, wenn ständig drei putzmuntere Figuren in Aktion sind. Bravourös leiht die Spielerin allen Hand und Stimme, bis schließlich eine neues Arrangement zu dritt gefunden ist, mit dem auch das Publikum sich einverstanden zeigte.


Klimperknöpfe

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