Archiv für die Kategorie ‘Für Kinder ab 4 Jahre’
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Kindertheater in der Baukelter
Von Karin Freudenberger
WEINSBERG „So!” Ein akzentuiert gesprochenes Wort mit zwei Buchstaben genügte, um in der Baukelter augenblicklich für Ruhe zu sorgen, als Ellen Heese vom „Theater en miniature” mit dem Kinder Stück „Der Grüffelo” beginnen wollte. Es war erstaunlich, wie schnell die erfahrene Schauspielerin und Puppenspielerin ihr junges Publikum ab vier Jahren in den Bann zog. Ein Volltreffer also für Stadtbücherei und Volkshochschule in Weinsberg, die das Gastspiel organisiert hatten.
Vor allem die „kleine Maus” schlössen die Kinder sofort in ihr Herz. Denn die putzig anzuschauende Handpuppe überzeugte durch ihr Temperament, die Cleverness und ihre Unerschrockenheit. Schließlich galt es bei der Wanderung durch den Wald gegen so gefährliche Tiere wie einen Fuchs, eine Schlange oder eine Eule zu bestehen. Da half es, dass die Maus eine Verabredung mit dem „Grüffelo” vorgab, der so gerne Fuchs am Spieß, Schlangenpüree oder Eule mit Zuckerguß aß.
Anti-Angst-Reim Dass dieses Fantasiemonster Grüffelo mit den feurigen Augen und dem Stachelkamm auf dem Rücken schließlich wirklich aus den samtroten Kulissen der Miniaturbühne auftauchte, sorgte bei der Maus mindestens für genauso
viel Erschrecken wie bei den Kindern. Obwohl doch Heese vorher mit den Kindern lautstark den Anti-Angst-Reim „Mäusefurz und Spinnenbein, meine Angst wird klitzeklein” trainiert hatte.
Doch die kleine Maus war cleverer als das gefährliche Monster und überlistete es, indem sie von den Tieren schwärmte, die alle so gerne Grüffelo-Grütze mögen würden. Da vergingen dem wilden Tier doch glatt seine vorher so genüßlich geschmatzten „Hamhams”, die das Publikum lautmalerisch unterstützt hatte.
List Die Kinder lernten jedoch nicht nur, wie man körperlich überlegene Feinde mit List in die Flucht schlagen kann. Sie bekamen zudem auf sehr einfühlsame Weise gezeigt, wie eine Schauspielerin mit wenigen Mitteln viel erreichen kann. Denn Ellen Heese führte die Handpuppen und brachte sich selbst auch als elegant agierende Schauspielerin in Lebensgröße in die Szene ein. Eine echte „Grande Dame” alten Schlags der Schauspielkunst also.
Die sich zudem mit dem mehrfach preisgekrönten Kinderbuch „Der Grüffelo” von Julia Donaldson eine spannende Geschichte ausgesucht und perfekt inszeniert hatte.
Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Grueffelo
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Mittwoch, 25. Mai 2011
Am Mittwoch vormittag, den 25. Mai 2011 bewegte sich eine riesige Kinderschlange in Richtung Rosesaal. Alle waren mächtig aufgeregt. Wir folgten der sehr freundlichen, dem Kindergarten zugewandte Einladung von Frau Silvia Seufert von der Bücherei Leimen. Der Grund hierfür war die Aufführung des Theaterstückes „Der Grüffelo” nach dem weltberühmten und mehrfach preisgekrönten Bilderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler.
Ellen Heese, vom Theater en miniature, verzauberte die Kinder mit viel Professionalität in die Welt der kleinen Maus. Diese hatte aus Angst vor Fuchs, Eule, Schlange das Phantasiemonster Grüffelo erfunden. Doch als genau dieses Grüffelomonster plötzlich selbst vor der kleinen Maus stand, muss sie auch hier wieder ihre Angst überwinden und mit viel Geschick dem Grüffelo mutig gegenüberstehen.
Die Theaterkünstlerin hat den Kindern auch einen Zauberspruch gegen die Angst verraten: „Mäusedreck und Spinnenbein, meine Angst, die wird ganz klitzeklein.” So können nun die Kinder in schwierigen Situationen sich selbst Mut zusprechen. Am Ende der Vorführung gab es einen riesigen Applaus von den kleinen Zuschauern, die das Geschehen gebannt und sehr aufmerksam verfolgten. Anschließend durften sich alle Kinder von der kleinen Maus verabschieden.
Dieses Theaterstück wird uns allen noch lange in positiver Erinnerung bleiben, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an Frau Seufert.
.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Grueffelo
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Montag, 11. April 2011
Gemeindebücherei: „Theater en miniature” mit Kinderstück „Wie Findus zu Pettersson kam” zu Gast
KETSCH. Mucklas, die leben im Haus vom alten Pettersson. Es sind äußerst sensible Wesen und daher hieß es in der Gemeindebücherei: „Handys aus und keine unnötigen Geräusche, sonst sind die Mucklas bald wieder verschwunden.” Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch standen sie nicht im Mittelpunkt der Inszenierung. Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln und vor allem lebenswerter machen sollte.
„Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „Theater en miniature” mitgebracht hatte. Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenie¬rung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten.
Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die für der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt.
Viel Wert wurde auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen.
Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigt. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger-Stimme weiß Heese zu überzeugen.
Die Kinder nehmen ihr gerne die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Er¬wachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmnuance die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: Da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrück ten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. Und wenn er wirklich einmal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Kr
Ellen Heese hauchte dem Kater Findus und dem mürrischen Pettersson Leben ein und ließ die Kinder damit an der schönen Geschichte teilhaben.
Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

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Samstag, 26. Februar 2011
20.2.2011 Wie Findus zu Pettersson kamBammental. Die Übungsräume des Zentrums zeigten sich in neuem Gesicht und lockten so viele Familien zur Sonntagnachmittag-Vorstellung, dass sie bald völlig ausverkauft war. Nach dem anfänglichen Trubel bei der Suche nach einem guten Platz wurde es sofort mucksmäuschenstill als es endlich losging. Kleine und Große verfolgten eine Stunde lang ganz gespannt das Geschehen auf der Bühne und ließen sich von Findus und Pettersson verzaubern.Aino Meinhardt, die Leiterin des Jin Shin Jyutsu Zentrums sagt:Es ist eine wunderschöne Inszenierung, bei der Erwachsene und Kinder zusammen lachen und sich entspannen können. Es sind alle ganz glücklich nach Hause gegangen.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

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Dienstag, 22. Februar 2011
Der GrüffeloEislingen. Die schönen Räume des Schlosses platzten aus allen Nähten. Gleich zweimal waren im winterlich verschneiten Eislingen viele Kinder mit ihren Eltern gekommen, um sich den heißgeliebten Grüffelo an zusehen.Frau Ripp, die Leiterin der Stadtbibliothek sagt:Heute kamen viele, die das theater en miniature aus früheren Besuchen kennen. Und es war wieder einmal eine hervorragende Umsetzung und eine kindgerechte Heranführung an das Bilderbuch.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Grueffelo
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Sonntag, 06. Februar 2011
Der GrüffeloAidlingen. Die Vorstellung im Musiksaal der Sonnenbergschule war restlos ausverkauft. Trotz des schönen Wetters waren viele Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern gekommen, um sich die spannende Geschichte anzuschauen. Herr Vetter, der Leiter der Ortsbücherei sagt:Die Inszenierung des theater en miniature ist eine wunderschöne Umsetzung des Bilderbuches und ein sehr gutes Stück zum Thema “Angst”.

Grueffelo
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Montag, 24. Januar 2011
Das „Theater en miniature“ zeigt im Haus Catoir seine Version des Kinderbuchbestsellers „Der Grüffelo“
VON SIGRID LADWIG
BAD DÜRKHEIM. Wenn Theater gut ist, dann ist man beim Zuschauen gespannt wie ein Flitzebogen – auch wenn man die Handlung schon genau kennt. Genauso erging es der großen Schar kleiner Zuschauer, die am Donnerstag im Haus Catoir die Vorstellung „Der Grüffelo“ erlebte. Das „Theater en miniature“ aus Leimen zeigte eine originelle Bühnenbearbeitung des gleichnamigen Kinderbuchs von Julia Donaldson. Wie beliebt und gut bekannt dieses Kinderbuch ist, das war bei der Aufführung in mehreren Szenen zu merken: Figurenspielerin Ellen Heese spricht während ihrer Darbietung den original gereimten Vorlagentext und stellenweise sprechen einige Kinder den Wortlaut gleich mit oder greifen ihm sogar vor. Umso spielerfahrener erweist sich die Darstellerin, die im gesamten Handlungsverlauf die Spannung aufrecht hält. Mit nahtlosen Übergängen verbindet sie dabei erzählte Passagen mit gespielten Szenen. Auch wenn der Text fast gleich bleibt: Die Regie von Andrej Garin bringt zahlreiche eigene Ideen in die Inszenierung. Schon das Bühnenbild überrascht, erinnert es mit seinem sofaförmigen Aufbau und einem Umkleidevorhang doch eher an ein Wohnzimmer als an den wilden Wald. Insofern dürfte jedes Kind seine eigene Theater-Vorstellung erlebt haben: Der abstrahierte Wohnraum erlaubt den jungen Zuschauern, sich ihr persönliches Bild davon zu machen, in welch wildwüchsiger Umgebung die kleine Maus den gefährlichen Tieren wie Fuchs, Schlange und Eule begegnet. Während die Maus in Donaldsons Buch trotz aller Bedrohungen cool und unerschrocken bleibt, zeigt Ellen Heese ein vielschichtigeres Bild: Mal genießt der putzig vor sich hinschwadronierende Vierbeiner unbeschwert sein Dasein, mal erschrickt er zu Tode, bis alsbald der Schalk wieder mit ihm durchgeht. Die Figurenspielerin zeigt all das mit viel Feingefühl, wobei die quasselnde Mäusesprache schon wegen der hohen Piepsstimme hörenswert ist. Spannung erzeugt die Darstellerin auch dadurch, dass sie die bedrohliche Annäherung der hungrigen Waldtiere schon spürbar macht, wenn diese noch gar nicht auf der Bildfläche erscheinen. Während passende und lautmalerisch begleitete Musik erklingt, schlüpft Ellen Heese zuerst selbst in ihre Rollen und zeigt durch geschmeidige Körpersprache typische raubtierhafte Bewegungen auf. Sobald aber der Fuchs heranschleicht, die Schlange sich windet und die Eule heimlich näher fliegt, erklingen die vielfältigen Stimmen dieser Tiere. Vor allem in der Häme des witternden Fuchses und im Zischen der lauernden Schlange gelingt der Darstellerin große Ausdruckskraft. Zugleich liegt ihr daran, auch bei den jüngeren Zuschauern – das Stück ist für Kinder ab vier Jahren – keine Angst aufkommen zu lassen. Ein kleiner Spruch am Anfang, der bei Bedarf wiederholt wird, und schon sind die nötigen Vorkehrungen getroffen. Gut gerüstet fühlen sich also alle, schließlich dem wilden Monster namens Grüffelo leibhaftig zu begegnen. Das sieht nicht nur genauso schauderhaft aus, wie die Maus es gegenüber ihren Fressfeinden ausgemalt hat, es frisst auch alles, was ihm in den Weg kommt. Doch dann führt die clevere Maus mit einer List vor Augen, dass selbst ein wildes Monster keine Angst machen muss, solange man sich nicht einschüchtern lässt. Außerdem dürften sich die jungen Grüffelo-Kenner in noch etwas einig sein: Irgendwie kann dieses kleine Monster so schrecklich gar nicht sein. Lässt es sich doch von der Maus nichtsahnend hereinlegen und an der warzigen Nase herumführen!
Der beliebteste Unsympath der jüngeren Kinderliteraturgeschichte: Der Grüffelo (rechts) ist allerdings bei weitem nicht so schlau wie die Maus (links), die ihn ganz schön an der Nase herumführt (im Hintergrund Figurenspielerin Ellen Heese).

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Grueffelo”
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Dienstag, 18. Januar 2011
Ellen Heese verstand es, die Geschichte einfühlsam, spannend und amüsant den Kindern zu erzählen.
Baesweiler. In der Aula des Gymnasiums Baesweiler präsentierte das Theater „en miniature” aus Kassel ein verspieltes Stück über den Traum vom Fliegen: „Katja kann fliegen”. Veranstalter war das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung des Kreises Aachen in Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler.
Das mobile Puppen- und Figurentheater verband mit dieser Geschichte den Menschheitstraum mit dem Erlebnis der „flügge” werdenden jungen Menschen auf einfühlsame, spannende und zugleich amüsante Art. Jeder ist schon mal geflogen: mit dem Flugzeug oder Luftballon, mit Hubschrauber oder Drachen, mit Fallschirm, Rakete oder Teppich -zumindest im Traum. Aber Katja will richtig fliegen, so wie ihr kleiner Freund, der sein Netz im Regal gebaut hat.
Jahrelang fast jeden Tag besucht die kleine Katja die Flugdrachen-bauerin in ihrer Werkstatt und schaut ihr interessiert bei der Arbeit zu. Manchmal darf sie sogar mithelfen. Als sie einmal für einen Augenblick allein dort ist, macht sie eine tolle Entdeckung: In einem Nest aus Holzwolle sitzt der kleine Rabe Pedro, der aus Bequemlichkeit nicht flügge werden will.
Doch mit Katjas Hilfe lernt er fliegen und macht bald begeistert seinen ersten Ausflug.in den Garten. Wie gern würde Katja jetzt mitfliegen. Es muss wunderschön sein, die ganze Welt von oben anzugucken…
Stichwort:Figurentheater, Fliegen, Katja kann fliegen, Puppentheater, Puppentheater Heidelberg, Puppentheater Hessen, Puppentheater Kassel, Trum
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Montag, 18. Oktober 2010
Gaggenau. 90 kleine und große Zuschauer ließen sich von Puppenspielerin Ellen Heese und ihren Figuren in der zum überdimensionalen Sofa verwandelten Stadtbibliothek Gaggenau verzaubern.
Sie fieberten mit der kleinen Maus, die keinen Freund hat, der sie vor der Gefahren des Waldes schützt und deshalb den Grüffelo erfindet. Diesen vermag die kleine Maus so grässlich zu beschreiben, dass sie damit Fuchs, Schlange und Eule in die Flucht schlägt.
Als das ausgedachte Untier auf einmal wirklich auftaucht, steht es schlecht um die kleine Maus. Aber eine clevere kleine Maus kann auch einem echten Grüffelo das Fürchten lehren.
Obwohl die Geschichte jedem Kind bekannt war, verfolgten die Zuschauer das Geschehen mit großer Aufmerksamkeit. Kein Wunder - auf der Bühne war was los. Sie verwandelte sich in einen liebevoll ausgestatteten Spielraum in dem die Spielerin mit ihrer flexiblen Stimme die verschiedenen Tiere zum Leben erweckte. Die kleinen Zuschauer schlossen die schlaue Maus sofort ins Herz, bangten um sie, als Fuchs, Schlange und Eule sie fangen wollten und freuten sich mit ihr über ihre klugen Einfälle. Als schließlich der gefürchtete
Grüffelo tatsächlich auftauchte, wurde es mucksmäuschenstill im Saal. Die Kinder hielten den Atem an bis sie erleben durften, wie die Maus auch diesen Feind am Ende in die Flucht schlug. Es gab einen großen Applaus für die clevere Maus und das schöne und spannende Theaterstück vom theater en miniature aus Heidelberg.

Grueffelo
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Stichwort:Baden Württemberg, Bilderbuch, Figurentheater, Gaggenau, Garin, Gruffalo, Grüffelo, Heese, Kindertheater, Puppentheater
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Donnerstag, 29. April 2010

SCHWETZINGEN. Ellen Heese vom „theater en miniature” mit „Winzig, der kleine Elefant” zu Gast
Man muss nicht der Größte sein, um Großes zu vollbringen, man darf neugierig sein und wenn Freunde da sind, um zu helfen, ist nichts wirklich schlimm. Das erfährt der junge Held „Winzig”, der kleine Elefant, das erfuhren die Kinder in der gut besuchten Stadtbibliothek.
Ellen Heese, die auch mit unterhaltsamen Stücken wie „Der Froschkönig”, „Pu, dem Bären” oder „Findus und Pettersson” in der Region unterwegs ist, hatte dieses Mal das bekannte Bilderbuch von Erwin Moser „Winzig, der kleine Elefant” szenisch umgesetzt.
Afrika, das Land, in dem fast immer die Sonne scheint, da ist Winzig zu Hause. Leider verliert der junge Dickhäuter, der so gerne Löcher in den Bauch fragt, seine Eltern und so ! sind auf seiner Suche zahlreiche
Abenteuer vorprogrammiert. Im Tropen-Outfit präsentiert sich die Puppenspielerin, die an diesem Nachmittag von ihrem letzten Safariurlaub erzählt und ihrer Begegnung mit Winzig. Eine Landkarte von Afrika, im witzigen Querformat, hat sie mitgebracht und edle alte Kommode, pardon, ein Rednerpult, welches im Verlaufe des Stücks zum kreativ-vielfältigen Bühnenbild umfunktioniert wird.
Heese bindet ihre jungen Zuhörer von Anfang an geschickt in ihre Erzählung ein. Improvisation beim Kindertheater, vor allem dann, wenn es sich eifrige Zurufer in vorderster Reihe bequem gemacht haben, ist alles und auch dies meistert Ellen Heese fabelhaft. Sie überzeugt nicht nur im szenischen Spiel, vor allem erfreuen ihre kindgerecht näselnden
Stimmnuancen. Und Winzig entwickelt in der Bücherei richtigen Forschergeist und trifft zunächst auf die berühmten Grashoppers, eine Country-Band von „internationalem Range”, deren Klänge, in Kombination mit Heeses Luftgitarren-Einlage für lautstarke Lacher sorgen. Dunkel wird es so langsam und die Elefantenherde ist nirgendwo auszumachen. Gut, dass sich in der Höhle die beiden sanftmütigen Schweine Röschen und Waldemar rührend um Winzig sorgen.
Wesentlich aufdringlicher, weil frecher, ist da schon Leopold, das Krokodil, aber ihm zeigt Winzig mit einem kräftigen Wasserstoß aus dem Rüssel die Grenzen auf und selbstredend ist er auf seiner Suche auch von einem Wüstensturm nicht zu stop¬pen. Ganz auf den Ausdruck ihrer
Stimme, auf die Magie ihrer Figuren setzend, hat Ellen Heese ein geradliniges, kindgerechtes Stück inszeniert. In Ophelia, der quirligen und liebenswerten Wüstenspringmaus naht Hilfe und so eine Herde gewaltiger Dickhäuter sollte sich doch auch von einem klitzekleinen Elefanten finden lassen.

zu dem Stück
Zu dem Stück
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Sonntag, 25. April 2010
Hockenheim
Vanessa Schäfer.
Augen auf, Ohren gespitzt und gebannt gelauscht, welche Geschichte Ellen Heese der riesigen Kinderschar im Pumpwerk mitgebracht hatte. Die Puppenspielerin des „Theaters en miniature” aus Leimen verstand es vortrefflich, eine wunderschöne Kindergeschichte am Samstagnachmittag so spannend wie einen guten Krimi werden zu lassen. Mit einem feinen Gespür für Klein und Groß setzte sie auf der Kleinkunstbühne den schwedischen Kinderbuchklassiker „Wie Findus zu Pettersson kam” mit spielerischer Leichtigkeit um und erweckte den alten Mann und das Katerchen zum Leben.
Ein Seniorenleben ändert sich
Das Gekicher war kaum zu bändigen, als die Puppenspielerin von Rolle zu Rolle schlüpfte und davon zu erzählen begann, wie aus Petterssons Begegnung mit einer Kiste Erbsen die schönste Freundschaft seines Lebens entstand. Mit Findus, dem vierbeinigen Fund in der Kiste, verändert sich das Leben des einsamen Alten schlagartig. Der haarige Gefährte erobert sein Herz im Nu -doch nicht nur seines. Die Kinder im Pumpwerk schienen von dem Tiger auf Samtpfoten nicht minder begeistert als die Hühner in Petterssons Stall oder die Muklas.
„Muklas sind kleine scheue Wesen, die in Geschichten leben”, erklärte Heese, ehe diese Tierchen auch schon das Heft in die Hand nehmen und mit Streichen das Hause Pettersson ganz gewaltig auf den Kopf stellen.
Mit dem Kater treiben sie zwar einerseits ihre Scherze, andererseits helfen sie ihm aber auch aus der Patsche. Total verängstigt durch einen schnüffelnden Dachs, versteckt sich Findus - für sein Herrchen unauffindbar, hätten die frechen Muklas („Wir sind schlau, clever, klug und intelligent”) mit einer Sockenspur nicht eine eindeutige Fährte zum Versteck des Katers gelegt und das ungleiche Paar wieder vereint.
Eine Bilderbuchgeschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Schließlich öffnete Heese für 45 Minuten den Eingang in eine völlig andere Welt, in der Tiere sprechen können, in der das Böse erst gar nicht eintreten kann und in der es die für Menschen unsichtbaren frechen Muklas gibt.
Höchst wandelbare Stimme
Dass alle Charaktere von nur einer Spielerin verkörpert werden, wäre kaum zu glauben, stünde die Pup-penbändigerin nicht die ganze Zeit auf der Bühne. Ihrer Kehle entlockt sie für jede Figur eine ganz eigene Stimme. Tief und brummig für Pettersson, kindlich und lieb für Findus, gackernd für die Hühner auf der Stange, so dass aus jedem eine kleine Hauptrolle wird.
Inmitten des liebevoll gestalteten Bühnenbildes agiert Ellen Heese als Regisseurin und Schauspielerin so fesselnd, dass die Kids eins gar nicht mehr wollen: wieder nach Hause gehen. Bei Findus und Pettersson ist es doch zweifellos schöner!
Freunde fürs Leben: Puppenspielerin Ellen Heese sorgte bei ihrem Publikum für viel Vergnügen mit dem alten Pettersson und seinem frechen Kater Findus.
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Samstag, 17. April 2010
Erziehung: ,,Theater en miniature” zu Gast im Ober-Laudenbacher Kindergarten Kleine Strolche
OBER-LAUDENBACH. Lehrreiche Klimperknöpfe: Ellen Heese mit ihrem „theater en miniature“ im Ober-Laudenbacher Kindergarten „Kleine Strolche“.
Am Donnerstag verfolgten um die 50 Kinder eine ganz besondere Theateraufführung im Kindergarten ,,Kleine Strolche in Ober-Laudenbach. Die ,,Klimperknöpfe” ist eine Geschichte über die Schwierigkeit des Teilens und den Wert von Freundschaft. Diese Geschichte hatte die Puppenspielerin Ellen Heese mit einfachen Mitteln im Turnraum des Kindergartens phantasievoll in Szene gesetzt.
Die ,,Kleinen Strolche” und der Kindergarten ,,Tatzelwurm” aus Erbach hatten sich schon im Januar zusammengeschlossen und - nach dem großen Erfolg von ,,Findus und Petterson” - wieder das ,,theater en miniature” eingeladen. Wegen heftigen Schneefalls kamen die Kinder aus Erbach an jenem Tag aber nicht den Berg nach Ober-Laudenbach hinauf. Ellen Heese hatte sich zur großen Freude und Erleichterung aller bereit erklärt, den Termin zu verschieben. Dieses Mal kam nichts dazwischen und die Kinder waren knapp eine Stunde voll bei der Sache und amüsierten sich unter anderem über die Knöpfe, die sich mit wunderbaren (eingespielten) Tönen von den großen Mänteln lösten.
Ellen Heese spielte sich selbst und drei Handpuppen mit verschiedenen Stimmen und Charakteren, die sich um die Klimperknöpfe streiten, die von den Mänteln abfallen: Otto, den gutmütigen Socken, Rosalinde den rosa Handschuh und den frechen Socken Nicki mit rotem Hut. Lustige Einlagen, wie Nicki, der mit einem knatterndem Auto herbei fuhr, sorgten bei den Kindern für Stimmung. Zum Schluss einigen sich die drei Akteure, dass sie mit den Knöpfen zusammen spielen können. Zu einer fetzigen Melodie klatschten alle Kinder mit und verließen die Vorstellung am Ende begeistert und bereichert.
Stichwort:Akteure, Freundschaft, Kindergarten, Kindergartenkinder, Kindertheater, Klimperknöpfe, Melodie
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Donnerstag, 29. Oktober 2009
Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”
Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche interessierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und Eltern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuhren, wie der grummelige und einsame Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonderer Kater war, denn er konnte sprechen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschienen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hineinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzige Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund einer Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum verließ die Stadtbibliothek.
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Donnerstag, 15. Oktober 2009
Puppenspieierin Eden Heese begeisterte die Kinder in Konzen
In diesern Jahr noch zwei Aufführungen in der Kindertheaterreihe „Theater en miniature”
Konzen. Im Rahmen der Eifeler Kindertheaterreihe gastierte das mobile Puppen- und Figurentheater „Theater en miniature” aus Heidelberg/Kassel mit dem Stück „Katja kann fliegen” in Konzen.
Christine Skrabal vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung des Kreises Aachen freute sich, nach der langen Sommerpause rund 150 Zuschauer im Saal des Landgasthofes bei „Achim und Elke” begrüßen zu dürfen. Die Puppenspielerin Ellen Heese verzauberte Klein und Groß mit ihrer rührigen und munteren Spielweise. Sie erzählte die Geschichte der kleinen Katja, die gerne fliegen lernen möchte. Mit einem ausdrucksstarken Bühnenbild und liebevoll gestalteten Figuren entführte die Puppenspielerin das kleine Publikum zunächst in die Werkstatt einer Flugdrachenbaue-rin. Die Kinder staunten nicht schlecht, was es dort alles zu entdecken gab. Richtig lustig wurde es, als die kleine Katja auf einmal den munteren Raben Pedro entdeckte, der aus Bequemlichkeit nicht flügge werden wollte. Doch mit Katjas Hilfe lernte Pedro fliegen und machte begeisternde Ausflüge. Was Pedro, Katja und die Flugdrachenbauerin so alles erlebten, verging beim gut 45-minütigen indertheaternachmittag allen viel zu schnell. „Gerade die gelungene Mischung aus Figurenspiel, Mitmachaktionen, Clownerie und Schauspiel macht diese Kindertheaterreihe aus”, sagt Christine Skrabal.
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Samstag, 31. Januar 2009
„Theater en miniature” zu Gast in der Stadtbibliothek
LIESS DIE PUPPEN LEBENDIG WERDEN:
Ellen Heese vom „Theater en miniature” zog in der Bibliothek die Kleinsten mit der Geschichte vom Kater Findus in ihren Bann.
Gaggenau (egr). Wie der Kater Findus zum alten Pettersson kam und wie die Geschichte um die Beziehung der beiden begann, das erzählte Ellen Heese vom „Theater en miniature” in der Stadtbibliothek Gaggenau. Aufgeregt setzten sich die Kinder im Schneidersitz vor die aufgebaute Bühne und tauchten für rund 45 Minuten in die Welt des Vierbeiners ein. Die Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist erzählt von einem liebenswürdigen Kater, der in das Leben des einsamen Pettersson viel Schwung bringt. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an eine angenehme Vertrautheit. Der Kater macht sich mit den Hühnern bekannt und lernt die frechen Muklas kennen. Eines Tages jedoch kann Pettersson seinen Kater nicht mehr finden, er sucht und sucht. Fragt die Hühner, keiner weiß was. Die schlauen Muklas wissen, wo er ist und legen eine Sockenspur, so dass der alte Mann Findus in einer Schachtel verängstigt wieder findet. Der Kater erzählt vom großen Ungetüm, das schnüffelt, Pettersson lacht und klärt auf, dass es sich um den alten harmlosen Dachs aus dem Wald handelt. Die beiden sind erleichtert und glücklich, sich wieder gefunden zu haben. Das „Theater en miniature” setzt das bekannte Bilderbuch auf unverwechselbare Art mit Figuren in Szene. Das Bühnenbild mit seinen vielen Facetten brachte die Zuschauer immer wieder zum Staunen. Ellen Heese verstand es, die Kinder in ihren Bann zu ziehen, sie überzeugte mit schauspielerischem Talent, ließ die Puppen leben und gab jedem seine eigene Stimme. Die Kinder lebten im Stück mit und engagierten sich stets, denn keinem war der kleine Kater unbekannt.

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Montag, 22. Dezember 2008

Anja Kaup
Erziehung: Puppentheater begeistert Nachwuchs im Kindergarten Ober-Laudenbach
OBER-LAUDENBACH. Am Montag erlebten die Kinder eine ganz besondere Theateraufführung im Kindergarten „Kleine Strolche“ in Ober-Laudenbach: der Turnraum hatte sich in eine geheimnisvolle, grün ausgekleidete Bühne verwandelt. Über 40 Kinder folgten gebannt der Geschichte „Wie Findus zu Petterson kam“, nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist.
Die „Kleinen Strolche“ und der Kindergarten „Tatzelwurm“ aus Erbach hatten sich zusammengeschlossen und das „theater en miniature“ eingeladen, um den Kindern in der Vorweihnachtszeit ein besonderes Erlebnis zu bieten. Hinter dem „theater en miniature“ stehen Ellen Heese und Andrej Garin, zwei Puppenspieler aus Leidenschaft. Ellen Heese begann sich schon während ihres Studiums der Sozialpädagogik für die faszinierenden Möglichkeiten des Puppentheaters zu interessieren.
Mit ihren 23 Jahren Erfahrung und professioneller Ausbildung gelang es ihr an diesem Morgen, elf unterschiedliche Figuren zum Leben zu erwecken – den schrulligen, alten Petterson, seinen quirligen Kater Findus, einen Dachs, aufgeregte Hühner, geheimnisvolle Mucklas und den Erzähler. Die Puppen zeichneten sich durch ihre große Ähnlichkeit zu den Buchillustrationen aus und erzählen in diesem Stück den Beginn einer großen Freundschaft, die nicht nur den alten Petterson liebenswerter macht, sondern auch die kleinen Zuschauer begeisterte und bereicherte.
Weitere Informationen über den Kindergarten „Kleine Strolche“ können im Kindergarten, Telefon 06252 126330 erfragt oder auch im Internet ‘www.kleinestrolche-olb.de’ nachgelesen werden.

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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Rose-Saal: Ellen Heese und das „theater en miniature” überzeugen mit dem munteren Figurenstück „Wie Findus zu Pettersson kam”
Der Alte und der Kater: Ellen Heese hauchte mit ihrem engagierten Spiel den beiden Figuren von Sven Nordqvist charmantes Leben ein.
OFTERSHEIM. Mucklas sind bekanntlieh äußerst sensible Wesen. Darum hieß es im Roses-Sal: „Handys aus, nichts essen und keine unnötigen Geräusche, sonst sind sie bald wieder verschwunden. So sie denn überhaupt auftauchen.” Mucklas leben im Haus vom alten Pettersson. Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch sie standen nicht im Mittelpunkt der Inszenierung.
Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln, aber vor allem lebenswerter machen sollte. „Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „theater en miniature” mitgebracht hatte. Das Licht ging aus, die Spannung stieg, Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenierung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten. Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… jf
Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt, gibt sie mit einem Augenzwinkern zu verstehen, und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die Tür der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt. Viel Wert wurde ganz augenscheinlich auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen. Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigen soll. „Süßes Kerlchen”, meint Pettersson sofort. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger Stimme weiß Heese zu überzeugen. Die Kinder nehmen ihr gerne auch die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Erwachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmschattierung die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrückten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. „Ein lieber Kater”, befindet das Federvieh nach kurzer Zeit und wenn Findus wirklich ein mal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Und die umtriebigen Mucklas, welche zwar nur die Kinder sehen können, die für Pettersson je doch gerne eine „Socken-Spur” aus legen, um ihn bei Bedarf auf den richtigen Weg zu führen. kr

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Donnerstag, 15. Mai 2008
15 Mai 2008
Das theater en miniature spielte im Dock 4 „Wie Findus zu Pettersson kam”
KASSEL. Schnapp Oma (oder Opa) - und komm ins Theater! So lautete die Aufforderung des theater en miniature, der Jung und Alt ins Dock 4 folgten. Erzählt wurde ihnen dort eine Geschichte, die beide Gruppen ansprach: Wie Findus zu Pettersson kam.
Liebevoll gestaltete der in Russland geborene Andrej Garin das Bühnenbild. Und mit viel Witz und Tiefgang setzte Puppenspielerin Ellen Heese ihre Figuren in Szene. Mal schmunzelten die Enkel, dann wieder seufzten deren Großeltern. Großartig die Wandlungsfähigkeit der Stimme Heeses. Vielleicht wird sich
Spaß mit Pettersson und Findus: Ellen Heese brachte die Figuren zur Freude von Jung und Alt in Aktion.
Foto: Herzog
der eine oder andere wiederentdeckt haben im griesgrämigen Pettersson, der ewig schlecht gelaunt ist und sich in seinem Haus verkriecht.
„Ich habe heute wieder mal zu nichts Lust”, ächzte er den Kindern in der ersten Reihe immer wieder entgegen. Schwermut tut jedoch selten gut - und so darf sich der alte Mann schließlich glücklich schätzen, als der kleine Kater Findus plötzlich in sein Leben tritt. Der stellt das Leben von Pettersson fortan auf den Kopf - und wird sein bester Freund. „Die Geschichte spiegelt auch das Verhältnis von Enkeln und Großeltern wider”, erklärt Puppenspielerin Ellen Heese. In vielen Familien sei die Lust verloren gegangen, etwas gemeinsam zu unternehmen. „Dabei bringt das Freude, wie Findus und Pettersson zeigen.” Freude brachten auch die Mucklas. Das sind kleine Tierchen, die es nur in Märchen gibt. Erst verstecken sie Petterssons Hausrat, dann ärgern sie die Hühner. Am Ende aber zeigen sie doch ihre liebevolle Seite und helfen dem verängstigten Findus. (am)
Stichwort:Bühnenbild, Bühnenbildner, Dock 4, Figurenspiel, Figurentheater, Findus, Hessen, Kassel, Kater, Kater Findus, kinderkultur, Kulturhaus, Nordhessen, Nordqvist, Peterson, Petersson, Petterson, Pettersson, Pettson, Pettsonn, Puppen, Puppenspiel, Puppenspielerin, Puppentheater, Schnapp die Oma, Stimme, Sven Nordqvist, Weinachten, Wie Findus zu Pettersson kam
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Mittwoch, 28. November 2007

Ein hochkonzentriertes Publikum beim Kindertheater
Bevern (r). Kinder wie Erwachsene waren beim Kindertheater-stück „Wie Findus zu Pettersson kam” gleichermaßen von dem Geschehen auf der Bühne in der Schlosskapelle Bevern in den Bann gezogen. Die Puppenspielerin und Schauspielerin Ellen Heese vom Kasseler „theater en miniature” hatte die bekannte Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist sehr überzeugend umgesetzt.
Mit ihrer wandelbaren Stimme verlieh sie jeder Figur eine eigene Sprache, sei es der tiefe Bass von Pettersson oder die aufgeregte hohe Stimme von Findus. Das Stück war so geschickt inszeniert, dass selbst die kleinsten Zuschauer hochkonzentriert das Spiel verfolgten. Die Figuren, in offener Spielweise geführt, sind eng an der Buchvorlage orientiert. Insbesondere der alte Pettersson ist dabei von Mechthild Nienaber und Andrej Garin so faszinierend gestaltet, dass die Figur trotz starrer Mimik alle Gefühlslagen glaubwürdig darstellen kann.
Das Bühnenbild mit stilisiertem Haus und Hühnerstall stellte sich sehr vielseitig dar, irgendwo gab es immer noch eine kleine Schublade, Klappe oder Tür, in der sich vor allem auch die Mucklas verstecken können. Mucklas sind kleine Wesen, die verborgen in Petterssons Haus wohnen und immer alle möglichen Gegenstände verschwinden lassen. Während sich Findus mit den Mucklas anfreundet und sich mit ihnen unterhält, kann Pettersson die kleinen Wesen nicht sehen. Die erwachsenen Besucher des Kindertheaters konnten nach der Vorstellung besser nachvollziehen, warum bei ihnen zu Hause oftmals Kleinigkeiten verschwinden. Den Kindern war das natürlich schon länger klar.

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Bevern. Die beliebten Figuren Pettersson und Findus werden durch Ellen Heese lebendig. Fotos: TAH
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Samstag, 06. Oktober 2007

Die Herzen-Eroberin
Kindertheater Findus und Pettersson faszinierte auch die erwachsenen Zuschauer
ALLERSHAUSEN. Der Andrang im Kulturbahnhof Al-lershausen war am Sonntag groß wie selten. „Das haben wir nur schon mit zwei anderen Aufführungen von Pettersson und Findus geschafft”, freute sich Stadtjugendpfleger Dieter Karnebogen über das Interesse.
Als auch zusätzliche Tische zum Sitzen nicht ausreichten, räumten einige Erwachsene ihre Plätze, um den Kindern eine bessere Sicht auf die Bühne zu ermöglichen. Dort hauchte Ellen Heese (Kassel), die in Kammerborn aufgewachsen ist, den Figuren Leben ein. Figuren, die genauso aussahen, wie Leser des Bilderbuchs von Sven Nordqvist sich Pettersson und Findus vorstellen.
Es geht um Freundschaft.
Die Geschichte: Der alte Pettersson ist einsam, bis der kleine Kater Findus durch einen Zufall in seinem Haus landet. Eines Tages geschieht ein Wunder. Findus kann sprechen. Eine Freundschaft beginnt und viele Abenteuer folgen. Die Geschichten vom schrulligen Pettersson und seinem liebenswerten Kater Findus sehen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gern, weiß Puppenspielerin Ellen Heese vom theater en miniature aus Erfahrung. Denn die Geschichten erzählen über das Verhältnis von Kindern und Erwachsenen. Erwachsene Zuschauer berührt zum Beispiel die Einsamkeit des alten Pettersson und Kinder können diese Gefühle bereits gut verstehen.
Die Auffuhrung des theaters en miniature im Kulturbahnhof, das unter anderem mit Ellen Heese bereits mehrfach im Uslarer Land gastierte, zählte zu den Ferienspaßaktionen der Stadtjugendpflege Uslar und wurde als Veranstaltung der Reihe „Kindertheater auf dem Land” von der Jugendstiftung des Landkreises Northeim gefördert, (shx)

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Donnerstag, 26. April 2007

Ein Kindertheaterstück mit Botschaft. Klappmaulpuppen verzaubern Kinder zu Mucksmäuschen.
Das mobile Puppen- und Figurentheater »theater en miniature« aus Kassel gastierte mit dem Stück »Das Geheimnis von Du« in der Stadtbibliothek Kehl. Die Kinder waren vom Leben auf dem fernen Planeten »Du« sofort fasziniert.
VON NELLI SIMON
Kehl. Wie eine Schar von Kindern zu bändigen ist, führte Ellen Heese, Geschäftsführerin und einzige Akteurin des Theaters »theater en miniature«, eindrucksvoll in der ausverkauften Stadtbibliothek vor. Mucksmäuschenstill war es, als die Diplom-Sozialpädagogin die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in die Welt von Shubidu entführte. Der lebt auf dem Planeten »Du«, auf dem verschiedene Dudies wohnen. Wenn Dudies auf die Welt kommen sind sie grau. Erst wenn sie sich entschieden haben, wie sie sein wollen, bekommen sie eine bestimmte Farbe.
Jeder Dudie hat bereits eine Farbe und somit eine Aufgabe auf dem Planeten. Nur Shubidu ist bunt und weiß nicht, was seine Bestimmung ist.
Ein bunter Dudie
Die Kleinen waren sofort von dem Leben auf dem Planeten »Du« begeistert und verfolgten gebannt, wie der einzige bunte Dudie versuchte, sich den anderen anzupassen. Viel Gelächter gab es, denn ihm missglückten alle Versuche.
Gespannt sahen die Kinder dabei zu, wie der experimentierfreudige und neugierige Shubidu nach dem Aufprall eines Meteors endlich seinen Platz bei den Dudies gefunden hatte.
Der Meteor soll Licht für die Höhle spenden und Shubidu bekommt die verantwortungsvol-
Mit den Dudies auf Du und Du: Seit 22 Jahren reist Ellen Heese mit ihrem Puppen- und Figurentheater durch Deutschland. Auch in der Hehler Stadtbibliothek machte sie Halt. Ihre Aufgabe, den leuchtenden Stein zu bewachen. Als sich der kleine Dudie entschied, seine einzigartige Farbmischung zu behalten und bunt zu bleiben, klatschten die Kinder fröhlich und begeistert über diesen Entschluss.
Mit ausdrucksstarken Puppen, erstaunlichen Stimmvariationen und. einer fesselnden Geschichte brachte Ellen Heese die Kinderaugen an diesem Nachmittag zum Leuchten.
Aufführung mit Aussage dass kleine und große Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft miteinander ins Gespräch kommen und etwas gemeinsam erleben können, ist die Aussage dieser Eigenproduktion von Ellen Heese und Andrej Joukov.
Die unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnisse von Menschen sollen gefördert und somit die Entwicklung von Toleranz gestärkt werden. Um den Kindern diese Thematik näher zu bringen, müssen sie spielerisch an das Thema herangeführt werden.
Seit 22 Jahren macht Ellen Heese nun Kindertheater. Die bisher 22 Inszenierungen entstanden sowohl nach literarischen Vorlagen, als auch nach eigenen Ideen.
Ihre Aufführung zeichnet sich durch ein originelles Bühnenbild aus: ein blaues Oval mit gelb gezacktem Vlies war der Planet »Du«, und von der Decke hingen Plüschsterne herab. Und die Klappmaulpuppen klapperten bestens.
Bis ins kleinste Detail hatte Ellen Heese den Charakter ihrer Figuren herausgearbeitet. Diesen versucht sie, auch mit viel Liebe zum Detail, in ihre selbst gefertigten Dudie-Puppen hineinzupacken.
Das Ergebnis: große Kinderaugen, ein Schlussapplaus, der sich gewaschen hatte und der Wunsch von so manchen Kleinen aus dem Publikum, so zu sein wie die Dudies.

zu dem Stück
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FEED “Du”
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Stichwort:Baden Württemberg, Bibliothek, Bücherei, Das Geheimnis von Du, Das Geheimnis von Du, Dudies, Für Kinder ab 4 Jahre, Geheimnis, Kehl, Kindergarten, Kindergartenkinder, Kindertheater, Stadtbibliothek, Stimme, Stimmen, Toleranz, Vorschulalter
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Dienstag, 23. Januar 2007

Fingerfertigkeit der Figurenspieler beim Theater „en miniature” beeindruckte im Gartenhaus
Baden-Baden (cn). Große runde Augen, juietschgrüne Haut, tapsige Froschärmchen und Froschbeinchen, spätestens als der kleine drosch mit seiner fantastisch klingenden und quakenden Stimme zu sprechen begann, schlössen ihn die über 60 kleinen Besucherin-len und Besucher der Aufführung „Der Froschkönig” im Gartenhaus der Stadtbibliothek in ihre Herzen. Das Theater „en miniature” präsentierte seine Version des wohl jedermann bekannten Grimmschen Märchens geliebte und wertvolle Spielzeug heraufholt vom „Froschkönig” muss sie ihm versprechen, lieb zu ihm zu sein und alles mit ihm zu teilen. Als der Frosch a erzählten Geschichte, galt es eine einfache nächsten Tag im Schloss erscheint und Lilly i Botschaft zu vermitteln: „Was man verspro- ihr Versprechen erinnert, bereut sie ihre Wc chen hat, das muss man auch halten!”
Als die goldene Kugel von Lilly, der jüngsten melbettchen mit einem glitschigen Frosch von drei Königstöchtern, beim Spielen in den Nachdem der innige Ausruf „Ich will ein-tiefen Brunnen fällt, kommt ihr ausgerechnet KUSS - von einer Königstochter!” erfüllt wi ein glitschiger Frosch zur Hilfe. Damit er das und Lilly den Frosch vor Entsetzen gegen den Wand wirft, geschiet das was gescheh muss. Das kleine, gl schige Wesen, verwa delt sich in einen wu derschönen Prinzen. Der Theaterchef Ellen Heese, gelang durch ihre Variante reiche Stimme u Sprache die Kind ; für dieses Spanner Grimm-Märchen begeistern. Besond» Fingerfertigkeit l wies Ellen Heese, als zaubernde Fee c kleinen Frosch beg] tete, als sie bei ei\ T|schszene i; der I nigsf amilie im Schlc fünf Figuren auf e mal in Szene setzte.
Hierbei sorgten bis in Detail ausges^ teten Puppen, wie z Beispiel der KöAig, . seinen Hosenbünd unter seine Brust ho gebunden hatte, ‘ eine heitere Stimmi unter den Kinde Ebenso wirkte auf anwesenden Erwa senen eine zauberh; Atmosphäre, die^r tels Theaterspiel i musikalischen Wer
GANZ UND GAR NICHT LEICHT hatte es die kleine Prinzessin mit dem Frosch, dem sie doch so viel versprochen hatte. Ellen Heese von Antonio Viv; zeigte das Märchen vom „Froschkönig” in der Stadtbibliothek.

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FEED “Brüder Grimm. Der Froschkoenig”
FEED “Kindertheater”
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Freitag, 19. Dezember 2003

Gespannt blickten die Kinder beim Figurentheater im Flörsheimer Keller auf die Bühne. Dort wurde vom „theatre en miniature” das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt.
Flörsheim. Ausverkauft war am Dienstagnachmittag die Vorführung des „theatre en miniature” im Flörsheimer Keller. 120 Kinder waren mucksmäuschenstill, als das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt wurde. „So etwas habe ich noch nie erlebt”, staunte Rudek vom Kulturamt über das Verhalten der Kinder. Schließlich geht es bei den meisten Vorführungen für Kinder etwas lebhafter im Flörsheimer Keller zu. Dieses Mal blieben die jüngsten Besucher aber bis zum Schluss brav auf ihren Stühlen sitzen. Sie verfolgten aufmerksam die Geschichte von den Du-dies, die auf dem Stern „Du” leben und alle eine verschiedene Farbe haben. Jeder Dudie hat eine wichtige Aufgabe, nur Schubidu weiß nicht so recht, für was er begabt ist. Außerdem ist er ganz bunt und versucht deshalb, so zu werden wie die anderen Dudies. Doch auch für Schubidu findet sich am Ende eine verantwortungsvolle Aufgabe, und er stellt fest, dass das viel wichtiger ist, als eine Farbe zu haben wie die anderen Dudies. (meh)

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FEED “Du”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Besucher, Das Geheimnis von Du, Das Geheimnis von Du, Dudies, Figurenspiel, Figurentheater, Flörsheim, Flörsheimer Keller, Hessen, Kinder, Kindertheater, Kulturamt, Mittelhessen, Puppenspiel, Puppentheater, Schubidu, Stück, Südhessen, Theaterstück, theatre en miniature, Vorführung
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Samstag, 20. Oktober 2001

DIE URKOMISCHEN UND LIEBENSWERTEN ABENTEUER des Bären Winnie Pu und seiner Freunde aus dem 160-Morgen-Land erzählt die Puppenspielerin Ellen Heese am Frederick-Tag in der Bruchsaler Stadtbibliothek.
Eine ungewöhnliche Präsentation in der Stadtbibliothek
Winnie Pu war zu Gast in der Bruchsaler Stadtbibliothek und wurde von einem Kinder-Publikum empfangen, das meinte, schon längst alles über Pu-Bär zu wissen. Während der 45-minütigen Vorstellung lernten die Kids aber einen neuen Pu-Bären kennen, einen, der sich stärker an seinen Autor Alan Alexander Mime lehnte und von der Puppenspielerin Ellen Heese neu interpretiert wurde.
Was die Dramaturgin, Textautorin, Sprecherin, Figurendesignerin und Bühnenbildnerin von der Traumbühne Kassel präsentierte, war nicht der durch Disney veniedlichte, vermenschlichte, süßlich-orange Bär mit dem roten Hemd, der mittlerweise aggressiv vermarktet wird und auf T-Shirts und Schultaschen prangt, sondern der kleine, der leise, der - für Ellen Heese - „echte” Pu-Bär. Sie ließ sich weder von Disney noch von den berühmten Zeichnungen von E. H. Shepard, aus der 1926 erschienenen Erstausgabe beirren und bastelte ihre eigenen v/eichen Stofffiguren, denen sie prägende Eigenschaft und während der Vorstellung eine eigentümliche Lebendigkeit einhauchte: ein richtiger brauner Teddy-Bär, schön beweglich bis auf den dicken Bauch, dem man seinen ewigen Appetit auf Honig ansieht; einen traurigen grauen Esel mit langen Ohren, der die Welt stets negativ sieht und der es auch immer wieder schafft, dass bei ihm alles schief läuft; Kängürumutter Känga, die sich rührend um ihr Junges namens Klein-Ruh sorgt. Auch Ferkel war dabei, und zwar sogar in zwei Varianten: mal lebenslustig, weil dreckig-fleckig und mal nervig und rosig sauber, weil gerade
von Känga geschrubbt, immer aber unsicher, anlehnungsbedürftig und ängstlich.
Die Puppenspielerin erzählte die urkomischen und liebenswerten Abenteuer des Bären und seiner Freunde in offener Spielweise, das heißt, sie war während der ganzen Vorstellung in der Mitte der selbst entworfenen Mini-Drehbühne zu sehen. Die Illusionen, die sie durch die spärlichen Kulissen, die weichen Tiere, vor allem aber durch ihre unglaublich abwechslungsreiche Stimme schaffte, waren so intensiv, dass die Kinder mitgingen und mucksmäuschenstill saßen.
Margrit Csiky

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FEED “Pu der Bär”
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Stichwort:Alan Alexander Milne, Baden, Baden Württemberg, Bibliothek, Bruchsal, Bücherei, Christopher Robin, Figurenspiel, Figurentheater, Heidelberg, I-Ah, Känga, Kaninchen, Kindertheater, Pu der Bär, puh der bär, Puppenspiel, Puppentheater, Roo, Winnie Pu, Winnie Puuh, Winnie-the-Pooh
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Donnerstag, 15. März 2001

Theater en miniature in Heilbronn
Von Valerie Blass
Zuerst muss Ellen Heese vom Theater en miniature die kleinen Besucher im Heilbronner Trappensee-Theatersaal aufs Zuhören einstimmen: „Das gehört jetzt nicht hierher junge Dame”, erklärt sie einer Zwischenruferin. Doch dann gehts richtig los: Auf die Reise durchs ferne Afrika mit Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verloren hat und auf der Suche nach ihnen allerlei Erfahrungen sammelt. Zuerst trifft Winzig drei Grashüpfer, die ihn singend ermuntern: „Nichts verschwindet auf der Welt”. Das Schweinepaar Waldemar und Rösechen würde Winzig am liebsten behalten, aber das rotzfreche Krokodil Leopold verspottet ihn und Winzig rennt weg. Zusammen mit der Wüstenmaus Ophelia überquert der Elefant auf seiner Suche eine gefährliche Brücke. Nach einem Wortgefecht mit Krokodil Leopold, bei dem sich die Kinder ob der gegenseitigen Beschimpfungen vor Elefant Winzig erlebt im fernen Afrika allerlei Abenteuer. Lachen ausschütten, schafft Winzig aber auch das. Und zwar mit Hilfe seiner Freunde. „Die Erfahrung, dass es immer jemanden gibt, der einem weiterhilft”, soll das Theaterstück nach der Vorlage von Erwin Moser den Zuschauern im Kindergartenalter vermitteln, erklärt Heese. Die Mittel, auf die sie dabei setzt, kommen gut an bei den Kleinen: Selbstgebaute Puppen, fetzige Songs und viele witzige Einfalle. Und zum Schluss findet Winzig natürlich zu seiner Familie zurück.

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FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Baden, Baden Württemberg, Elefant, Erwin Moser, Figurenspiel, Figurentheater, Heilbronn, Kindertheater, Krokodil, Maus, Puppenspiel, Puppentheater, Sand, Sandsturm, Winzig der kleine Elefant, Wüstenmaus, Wüstenspringmaus
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Mittwoch, 19. Januar 2000

Das Figurentheater gastiert bei Betten Kranefuß
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Bären aus dem 160-Morgen-Vald, dessen größte Leidenschaft der Honig ist. Wer in den kommenden Tagen bei Betten Cranefuß in der Unteren Königstraße 50 vorbeikommt, kann dort stwas ganz Besonderes erleben: im Schaufensterpavillon vor dem Geschäft werden die Abenteuer ron Winnie Pu als Puppentheater aufgeführt.
Das 1984 gegründete bekannte Figurentheater wird die zauberhafte Geschichte mit dem typischen englischen Humor nach dem Kinderbuchklassiker von A. A. Milne in ofener Spielweise mit weichen Stoffiguren neu erzählen. Natürlich dürfen bei den urkomischen und liebenswerten Abenteuern des singenden und dichtenden Bären auch die anderen Bewohner des Waldes licht fehlen: Ferkel, Eule, Kaninchen, I-Ah, Känga und Klein Ruh und mit von der Partie. Seine heiße Leidenschaft für süßen Honig, dem nmer sein Hauptgedanke gilt, bringt Pu zuweilen in die unangenehmsten Lagen, doch dank seiner Freunde verliert er nie Humor und Lebensfreude. Der Wald entsteht auf einem großen Baumstumpf. Wie ein Karussel dreht sich die technisch ausgetüftelte Kulisse vor den Augen der kleinen und großen Zuschauer und bietet so nach und nach Einlick in Pus Haus, Eules Baum, B-Ahs Bachufer und Kaninchens Höhle. Durch die Drehbühne hat man von allen Seiten genug zu sehen in dem gläsernen Pavillon, in dem die phantasievoll gestalteten Figuren von der Puppenspielerin Ellen Heese zu einer passenden Musik zum Leben erweckt werden.
Dieser Ruschelige Bär läßt Kinderherzen höher schlagen. Vom 10. bis 12. September können kleine und große Fans die Abenteuer von Winnie Pu als Puppentheater bewundern.
Stichwort:Alan Alexander Milne, Bär, Christopher Robin, Ferkel, Figurenspiel, Hessen, Känga, Kaninchen, Kassel, kinderkultur, kinderkultur-kassel, Kindertheater, Klein-Ruh, Nordhessen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppentheater, Roo, Winnie-the-Pooh
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Samstag, 19. Dezember 1998

Klassiker der Kinderliteratur war im balou zu sehen
Brackel. (hil) Großos Vergnügen bereitete am Sonntag das Theaterstück „Pu der Bär” den kleinen Besuchern des Kulturcafes balou an der Oberdorfstraße. Sowohl die erste Aufführung als auch die wegen der starken Nachfrage zusätzlich angesetzte Vorstellung waren ausverkauft. Das Ensemble der „Traumbühne” aus Kassel orientierte sich bei der Entwicklung dieses Theaterstückes an den Kinderbüchern des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Dieser dichtete nämlich Geschichten für seinen Sohn, in denen jener und seine Kuscheltiere die Hauptrollen einnahmen. Die 1926 und 1928 erschienenen Bücher „Pu der Bär” und „Wiedersehen mit Pu” waren besonders erfolgreich. Ellen Heese von der „Traumbühne” erzählt, die auch schon verfilmten Bücher enthielten philosophische Passagen und Dialoge, die nicht nur’für Kinder interessant und anspruchsvoll seien. Die „Traumbühne” habe sich an die Originaltexte der deutschen Übersetzung gehalten, allerdings eine Auswahl aus den Szenen des Buches getroffen. „Das Theater als ein anderes Medium als das Buch verlangt bildstarke Szenen”, erklärt Ellen Heese.
Sie spielt dieses Stück allein, weist aber darauf hin, daß die Produktionen der „Traumbühne” in gemeinsamer Arbeit entstehen.
Die eine knappe Stunde dauernde Aufführung für Kinder ab vier Jahre findet auf einer kleinen Drehbühne statt. Ellen Heese, die mit ihrem Spiel die Stofftiere beinahe lebendig erscheinen läßt, hat von der Mitte der Bühne aus alles im Griff. Die Darstellung erinnert an ein Musical, denn Gesangseinlagen wechseln mit Dialogen zwischen den Tieren.
Ellen Heese legt den Tieren die Wörter in den Mund. Sie charakterisiert diese zugleich mit gewandtem Verstellen ihrer Stimme. Da folgt hohes Jauchzen auf gutmütiges Brummen, mürrische Heiserkeit auf übermütiges Quietschen.
Die Kinder werden in eine Welt entführt, in der das Glücklichsem nicht von vornherein dominiert, sondern erstrebt werden muß.
Pu, der immer nur ans Fressen denkt, tut sich an den Vorräten des Kaninchens so gütlich, daß er schließlich im Bau stecken bleibt. Die Tiere stellen eine lustige Gesellschaft verschiedener Charaktere dar. Der Genuß von Honig, die Reise im Beutel des Känguruhs, eine Geburtstagsfeier sind die einfachen Wünsche der Tiere. Diese feiern am Schluß zwar in fröhlicher Runde den Geburtstag des zuvor so einsamen und mürrischen Esels, doch es dauert, bis alle Probleme gelöst worden sind.

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Stichwort:Alan Alexander Milne, Aufführung, balou, Bär, Beutel, Brakel, Eving, Ferkel, Figurenspiel, Figurentheater, Geburtstagsfeier, Honig, Känga, Kaninchen, Kenga, Kinderliteratur, Kindertheater, Klassiker, Klein-Ruh, Kleinkunst, Kulturcafe, nordrhein, Nordrhein-Westfalen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppenspiel, Puppentheater, Roo, Scharnhorst, Theaterstück, westfalen, Winnie Pu, Winnie Puuh, Winnie-the-Pooh
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Samstag, 19. Dezember 1998

Ellen Heese präsentierte Kindern die Abenteuer von Pu dem Bären.
KORBACH • Vor 70 Jahren hielt der Bär Pu Einzug in Deutschland. Alt geworden ist er nicht, vielmehr hat er sich zu einem Klassiker entwickelt, der noch immer Menschen begeistert - ob als Buch, Hörspiel oder Trickfilm. Ellen Heese von der Traumbühne Kassel präsentiert Pu in einer weiteren Variante: sie spielt den warmherzigen und knuffeligen Bären auf der Bühne. Gestern morgen gingen die ersten 180 von insgesamt 720 Korbacher Kindergartenkindern im Bürgerhaus mit Pu auf Abenteuerreise. Weitere Aufführungen gibt es heute und morgen, alle sind bereits ausverkauft. 45 Minuten lang erzählt Ellen Heese auf einer originellen Drehbühne mit weichen Stofftieren die liebenswerten Geschichten rund um den Honigliebhaber Pu, dessen Leidenschaft ihn immer wieder in unangenehme Lagen bringt. Doch dank der Hilfe seiner Freunde im 160-Morgen-Wald verliert er nie Mut und Lebensfreude und meistert so die gefährlichsten Abenteuer. (zmo)
Stichwort:Alan Alexander Milne, Christopher Robin, Ferkel, Figurentheater, Hessen, Känga, Kaninchen, Klein-Ruh, Korbach, Milne, Nordhessen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppentheater, Tiger, Tigger, Winnie-the-Pooh
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Montag, 19. Oktober 1998

KINDERTHEATER
KASSEL
Wer kennt ihn nicht, den Klassiker der Teddybären, Pu. Der kleine Abenteurer fliegt mit einem Luftballon gen Himmel, um an das Bienennest im Baum zu kommen. Doch damit das Honigmäulchen wieder herunterkommt, muß erst Freund Ferkel von unten ein Loch in den Ballon schießen. Oder er geht auf die Suche nach dem verlorenen Schwanz des Esels „la”. Denn Pu und seine Freunde halten zusammen und entdecken die weite Welt. Mit dem Stück „Pu, der Bär” läutete Ellen Heese im Dock 4 die „Bärensaison” der Kindertheaterstücke ein. Bis zum 25. 10. spielen außerdem das Kasseler Puppentheater Knorzkopp sowie drei Gastbühnen verschiedene Geschichten über die Geborgenheit spendenden Identifikationsfiguren von Kindern. Puppenspielerin Ellen Heese machte bei der Premiere des zu 90 Prozent an die Originalversion angelehnten Textes von A. A. Milne die tierischen Protagonisten zu sehr greifbaren und glaubhaften Charakteren. Warmherzig spielte sie die goldigen Figuren zum Gernhaben. Die stark verkürzte Geschichte für Kinder ab vier Jahren bescherte dem kleinen und großen Publikum amüsante Kurzweil, für die es am Ende dicken Applaus gab. Hintergrund für das Kindertheäter bildete eine pfiffig gestaltete Bühne. Außerdem peppten Gesangs- und Musikeinlagen das Stück auf. „Ich liebe den Pu” sagt Heese. Jahrelang hat sie versucht, die Rechte für die Aufführung zu bekommen.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Pu der Bär”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Christopher Robin, deutsch, Deutschland, Eeyore, Esel, Eule, Ferkel, Figurenspiel, Figurentheater, Für Kinder ab 4 Jahre, Hundertsechzig-Morgen-Wald, I-Ah, Känga, Kaninchen, Kassel, Kasseler Figurentheater, kinderkultur, kinderkultur-kassel, Kindertheater, Klein-Ruh, Musik, Oile, Piglet, Pu der Bär, puh der bär, Puppenspiel, Puppentheater, Rabbit, Roo, Tiger, Tigger, Winnie Puuh, Winnie-the-Pooh
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Dienstag, 16. Juni 1998

Mit Tropenhelm und Safarianzug tritt Frau Heese an ihr “Rednerpult”: “Wißt ihr wo ich gerade herkomme? Direkt aus Afrika, jawohl!” Die Kinder heften voller Spannung ihre Augen auf die große Landkarte - echter Schnee vom Kilimandscharo und Sand aus der Wüste Sahara rieseln auf den Teppichboden im Rathaus von Neukirchen - und jetzt erscheint auch die Elefantenfamilie-Aus ihrem Rednerpult mit vielen Schubladen und Klappen zaubert Frau Heese die herrlichsten Bühnenbilder und die Erlebnisse des kleinen Winzig sind hautnah mitzuerleben. Beim Dialog mit dem Krokodil Leopold und der Wüstenspringmaus Ophelia gibt es viel zu lachen. Die Grashüpferband spielt zum Tanz und das freudliche Flußschweine-Ehepaar Röschen und Waldemar bietet sich für kurze Zeit als Ersatzeltern an. Unter dem Zuspruch der neuen Freunde wagt sich der kleine Elefant sogar über eine Hängebrücke und findet auf der anderen Seite doch noch seine Eltern. - 45 Min. voller knisternder Spannung enden mit einem Happy-End-und tosendem Beifall.
Frau Heese ist es gelungen mit einer enormen Sprachleistung und hervorragendem schauspielerischen Geschick die 110 Kinder aus den Kindergärten Oberaula und Hausen und die zahlreichen Kinder u. Erwachsenen aus Neukirchen zu fesseln Bravo!!!

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Bibliothek, Bilderbuch, Bücherei, Erwin Moser, Figurentheater, Hessen, Kinderbuch, Kindertheater, Knüll, Neukirchen, Nordhessen, Puppenspiel, Puppentheater, Winzig der kleine Elefant
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Montag, 20. Oktober 1997

ABENTEUER AFRIKA im Schlößchen mit Ellen Heese
„Afrika, das ist ein Land, wo fast immer die Sonne scheint… Es ist die Welt von Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verliert und auf der Suche nach ihnen viele aufregende Abenteuer erlebt.” Die „Traumbühne” aus Kassel hatte am Sonntag zur Eröffnung der Puppenspieltage im Schlößchen im Prinz-Emils-Garten ihr kleines Publikum nebst Vätern und Müttern dorthin mitgenommen.
An der Wand hing eine große Landkarte, ein bißchen verdreht, weil sie sonst nicht hingepaßt hätte. Wüsten und Dschungel waren darauf zu sehen, Flüsse, der Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe. Ellen Heese (alias Afrikareisende im Tropenanzug, alias Puppenspielerin) erklärte die Karte, erzählte von ihrer Reise, den Tieren, ließ eine kleine Elefantenherde auf ihrem Rednerpult aufmarschieren und war unversehends in der Geschichte „Winzig, der kleine Elefant” drin, nacherzählt nach einem Bilderbuch von Erwin Moser. Das Stehpult mit seinen vielen Fächern und Schubladen wurde zur Bühne, vielfach veränderbar mit Klappen, Fächern, Schuhen und Tüchern. Winzig, der kleine Elefant, durch die Lupe betrachtet, wurde auf einmal ein rundes, pummeliges Elefantenkind mit beweglichem Rüssel, das von Station zu Station seinen Weg suchte.
Immer wieder kippte Ellen Heeses geradlinige Erzählung in Spielszenen um. Die Kulisse veränderte sich, die Figuren würden lebendig, man vergaß, daß sie ihre Stimmen einer einzigen Sprecherin verdankten. In der Handlung einfach, barg das Theaterstück doch viele, liebe-und phantasievoll komponierte Detalszenen, hier ein herzhaftes Schimpfwörtergefecht zwischen Winzig und dem Krokodil, dort einen heftigen Sandsturm, bei dem tatsächlich Sand stieb sogar aus den Wüstenecken der Landkarte rieselte und schließlich in Verwehungen auf dem Bühnenpult zurückblieb.
Aus Erzählung und Spiel, Musik und Geräusch, Kulisse und Figuren schuf Ellen Heese ein phantasievolles und zugleich technisch ausgetüfteltes kleines Theater. War der kleine Held auch zwischendurch verzagt oder zornig, immer wieder gab es Trost und Ermutigung bis zum guten Ende.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Abenteuer, Afrika, Bilderbuch, Bücherei, Darmstadt, Dschungel, Elefant, Eltern, Erwin Moser, Figuren, Figurentheater, Hessen, Kinderbuch, Kindertheater, Landkarte, Musik, Prinz-Emils-Garten, Publikum, Puppentheater, Schloß, Südhessen, Winzig der kleine Elefant
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Mittwoch, 29. Mai 1991
1991/05/29
Abschluß der Kindertheaterwoche
Kassel. Eine Woche gehörte das Dock Kindertheatergruppen aus Kassel und Umgebung, die sich spontan zur Organisation einer Nordhessischen Kindertheaterwoche zus anmenge tan hatten. Clowns und Akrobaten, Musiker und allerlei illustre Figuren gaben sich ein Stelldichein rund um den Cafewagen des Zelttheater „Comoedia Mundi”.
Für die Allerkleinsten hatte die „Traumbühne” ihre „Klimperknöpfe” mitgebracht. Rosalinde liebt bunte Knöpfe, Otto mag kuschelige Wolle. Zwischen Umzugskartons, Kleiderständer und Kommode haben sich die beiden häuslich eingerichtet und verstehen sich prima, bis Nicki auftaucht und die schöne Harmonie aus dem Gleichgewicht bringt. Dabei hat er gar keine bösen Absichten, ganz im Gegenteil: neue Ideen, tolle Sachen, ein flottes Auto und ein geräumiges Zelt Und kommt sogar auf den Dreh, wie die Klimperknöpfe richtige Musik machen, wenn man sie nur ein bißchen durcheinanderwirbelt.
Mit einfachsten Mitteln, phantasievoll in Szene gesetzt, gestaltet Ellen Heese ihre Geschichte Über Freundschaft, Eifersucht und die Schwierigkeiten des Teilens. Ein orangeroter Fingerhandschuh mit Ohren und Augen auf dem Zeigefinger, ein gelber und ein blauer Socken über der Hand, breitmäulig und glotzäugig ausstaffiert, schon ist das muntere Trio fertig. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, Rosalinde fehlt noch eine Pieps-stimme, Nicki muß unverwechselbar lispeln und Otto an den sonoren Tönen erkennbar sein. Außerdem hat Ellen Heese natürlich nur zwei Hände und da sind einige fliegende Wechsel nötig, wenn ständig drei putzmuntere Figuren in Aktion sind. Bravourös leiht die Spielerin allen Hand und Stimme, bis schließlich eine neues Arrangement zu dritt gefunden ist, mit dem auch das Publikum sich einverstanden zeigte.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Klimperknöpfe”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Comoedia Mundi, Dock, Dock 4, Dock4, Edgar Knecht, Kassel, kinderkultur, kinderkultur-kassel, Kindertheatergruppe, Kindertheaterwoche, Klimperknöpfe, Knecht, Musik, Nordhessen, Schuff, Traumbühne
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