| HOME | ABENDVORSTELLUNGEN | KINDERTHEATER | KÜNSTLER | TOURNEEPLAN | KONTAKT | login |


Archiv für die Kategorie ‘Winzig der kleine Elefant’

Kleiner Mann in vielem ganz groß

Donnerstag, 29. April 2010

Schwetzingen
SCHWETZINGEN. Ellen Heese vom „theater en miniature” mit „Winzig, der kleine Elefant” zu Gast

Man muss nicht der Größte sein, um Großes zu vollbringen, man darf neugierig sein und wenn Freunde da sind, um zu helfen, ist nichts wirklich schlimm. Das erfährt der junge Held „Winzig”, der kleine Elefant, das erfuhren die Kinder in der gut besuchten Stadtbibliothek.
Ellen Heese, die auch mit unterhaltsamen Stücken wie „Der Froschkönig”, „Pu, dem Bären” oder „Findus und Pettersson” in der Region unterwegs ist, hatte dieses Mal das bekannte Bilderbuch von Erwin Moser „Winzig, der kleine Elefant” szenisch umgesetzt.
Afrika, das Land, in dem fast immer die Sonne scheint, da ist Winzig zu Hause. Leider verliert der junge Dickhäuter, der so gerne Löcher in den Bauch fragt, seine Eltern und so ! sind auf seiner Suche zahlreiche
Abenteuer vorprogrammiert. Im Tropen-Outfit präsentiert sich die Puppenspielerin, die an diesem Nachmittag von ihrem letzten Safariurlaub erzählt und ihrer Begegnung mit Winzig. Eine Landkarte von Afrika, im witzigen Querformat, hat sie mitgebracht und edle alte Kommode, pardon, ein Rednerpult, welches im Verlaufe des Stücks zum kreativ-vielfältigen Bühnenbild umfunktioniert wird.
Heese bindet ihre jungen Zuhörer von Anfang an geschickt in ihre Erzählung ein. Improvisation beim Kindertheater, vor allem dann, wenn es sich eifrige Zurufer in vorderster Reihe bequem gemacht haben, ist alles und auch dies meistert Ellen Heese fabelhaft. Sie überzeugt nicht nur im szenischen Spiel, vor allem erfreuen ihre kindgerecht näselnden
Stimmnuancen. Und Winzig entwickelt in der Bücherei richtigen Forschergeist und trifft zunächst auf die berühmten Grashoppers, eine Country-Band von „internationalem Range”, deren Klänge, in Kombination mit Heeses Luftgitarren-Einlage für lautstarke Lacher sorgen. Dunkel wird es so langsam und die Elefantenherde ist nirgendwo auszumachen. Gut, dass sich in der Höhle die beiden sanftmütigen Schweine Röschen und Waldemar rührend um Winzig sorgen.
Wesentlich aufdringlicher, weil frecher, ist da schon Leopold, das Krokodil, aber ihm zeigt Winzig mit einem kräftigen Wasserstoß aus dem Rüssel die Grenzen auf und selbstredend ist er auf seiner Suche auch von einem Wüstensturm nicht zu stop¬pen. Ganz auf den Ausdruck ihrer
Stimme, auf die Magie ihrer Figuren setzend, hat Ellen Heese ein geradliniges, kindgerechtes Stück inszeniert. In Ophelia, der quirligen und liebenswerten Wüstenspringmaus naht Hilfe und so eine Herde gewaltiger Dickhäuter sollte sich doch auch von einem klitzekleinen Elefanten finden lassen.

Winzig der kleine Elefant

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”

Winzig und das freche Krokodil. Theater en miniature in Heilbronn

Donnerstag, 15. März 2001

Helbronner Stimme
Theater en miniature in Heilbronn
Von Valerie Blass
Zuerst muss Ellen Heese vom Theater en miniature die kleinen Besucher im Heilbronner Trappensee-Theatersaal aufs Zuhören einstimmen: „Das gehört jetzt nicht hierher junge Dame”, erklärt sie einer Zwischenruferin. Doch dann gehts richtig los: Auf die Reise durchs ferne Afrika mit Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verloren hat und auf der Suche nach ihnen allerlei Erfahrungen sammelt. Zuerst trifft Winzig drei Grashüpfer, die ihn singend ermuntern: „Nichts verschwindet auf der Welt”. Das Schweinepaar Waldemar und Rösechen würde Winzig am liebsten behalten, aber das rotzfreche Krokodil Leopold verspottet ihn und Winzig rennt weg. Zusammen mit der Wüstenmaus Ophelia überquert der Elefant auf seiner Suche eine gefährliche Brücke. Nach einem Wortgefecht mit Krokodil Leopold, bei dem sich die Kinder ob der gegenseitigen Beschimpfungen vor Elefant Winzig erlebt im fernen Afrika allerlei Abenteuer. Lachen ausschütten, schafft Winzig aber auch das. Und zwar mit Hilfe seiner Freunde. „Die Erfahrung, dass es immer jemanden gibt, der einem weiterhilft”, soll das Theaterstück nach der Vorlage von Erwin Moser den Zuschauern im Kindergartenalter vermitteln, erklärt Heese. Die Mittel, auf die sie dabei setzt, kommen gut an bei den Kleinen: Selbstgebaute Puppen, fetzige Songs und viele witzige Einfalle. Und zum Schluss findet Winzig natürlich zu seiner Familie zurück.

Winzig der kleine Elefant

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”

KUNST UND DUNST IN NEUKIRCHEN

Dienstag, 16. Juni 1998

hna

Mit Tropenhelm und Safarianzug tritt Frau Heese an ihr “Rednerpult”: “Wißt ihr wo ich gerade herkomme? Direkt aus Afrika, jawohl!” Die Kinder heften voller Spannung ihre Augen auf die große Landkarte - echter Schnee vom Kilimandscharo und Sand aus der Wüste Sahara rieseln auf den Teppichboden im Rathaus von Neukirchen - und jetzt erscheint auch die Elefantenfamilie-Aus ihrem Rednerpult mit vielen Schubladen und Klappen zaubert Frau Heese die herrlichsten Bühnenbilder und die Erlebnisse des kleinen Winzig sind hautnah mitzuerleben. Beim Dialog mit dem Krokodil Leopold und der Wüstenspringmaus Ophelia gibt es viel zu lachen. Die Grashüpferband spielt zum Tanz und das freudliche Flußschweine-Ehepaar Röschen und Waldemar bietet sich für kurze Zeit als Ersatzeltern an. Unter dem Zuspruch der neuen Freunde wagt sich der kleine Elefant sogar über eine Hängebrücke und findet auf der anderen Seite doch noch seine Eltern. - 45 Min. voller knisternder Spannung enden mit einem Happy-End-und tosendem Beifall.
Frau Heese ist es gelungen mit einer enormen Sprachleistung und hervorragendem schauspielerischen Geschick die 110 Kinder aus den Kindergärten Oberaula und Hausen und die zahlreichen Kinder u. Erwachsenen aus Neukirchen zu fesseln Bravo!!!

Winzig der kleine Elefant

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”

Winzig in Afrikas Dschungel

Montag, 20. Oktober 1997

Darmstädter Echo
ABENTEUER AFRIKA im Schlößchen mit Ellen Heese
„Afrika, das ist ein Land, wo fast immer die Sonne scheint… Es ist die Welt von Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verliert und auf der Suche nach ihnen viele aufregende Abenteuer erlebt.” Die „Traumbühne” aus Kassel hatte am Sonntag zur Eröffnung der Puppenspieltage im Schlößchen im Prinz-Emils-Garten ihr kleines Publikum nebst Vätern und Müttern dorthin mitgenommen.
An der Wand hing eine große Landkarte, ein bißchen verdreht, weil sie sonst nicht hingepaßt hätte. Wüsten und Dschungel waren darauf zu sehen, Flüsse, der Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe. Ellen Heese (alias Afrikareisende im Tropenanzug, alias Puppenspielerin) erklärte die Karte, erzählte von ihrer Reise, den Tieren, ließ eine kleine Elefantenherde auf ihrem Rednerpult aufmarschieren und war unversehends in der Geschichte „Winzig, der kleine Elefant” drin, nacherzählt nach einem Bilderbuch von Erwin Moser. Das Stehpult mit seinen vielen Fächern und Schubladen wurde zur Bühne, vielfach veränderbar mit Klappen, Fächern, Schuhen und Tüchern. Winzig, der kleine Elefant, durch die Lupe betrachtet, wurde auf einmal ein rundes, pummeliges Elefantenkind mit beweglichem Rüssel, das von Station zu Station seinen Weg suchte.
Immer wieder kippte Ellen Heeses geradlinige Erzählung in Spielszenen um. Die Kulisse veränderte sich, die Figuren würden lebendig, man vergaß, daß sie ihre Stimmen einer einzigen Sprecherin verdankten. In der Handlung einfach, barg das Theaterstück doch viele, liebe-und phantasievoll komponierte Detalszenen, hier ein herzhaftes Schimpfwörtergefecht zwischen Winzig und dem Krokodil, dort einen heftigen Sandsturm, bei dem tatsächlich Sand stieb sogar aus den Wüstenecken der Landkarte rieselte und schließlich in Verwehungen auf dem Bühnenpult zurückblieb.
Aus Erzählung und Spiel, Musik und Geräusch, Kulisse und Figuren schuf Ellen Heese ein phantasievolles und zugleich technisch ausgetüfteltes kleines Theater. War der kleine Held auch zwischendurch verzagt oder zornig, immer wieder gab es Trost und Ermutigung bis zum guten Ende.


Winzig der kleine Elefant

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”