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Archiv für die Kategorie ‘Alibaba und die vierzig Räuber’

Aufbau “Alibaba” bei Youtube

Montag, 02. Mai 2011

Alibaba und die 40 Räuber, Gaggenau

Freitag, 25. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Gaggenau. Bei so ausgeschlafenen und pfiffigen Kindern machte das Spielen großen Spaß. Die Atmosphäre in der Festhalle Bad Rotenfels knisterte vor Spannung bis zum Schluß.

Herr Rheinschmidt, der Leiter der Eichelbergschule
sagt:Das “theater en miniature” zählt für uns zu den Spitzenensembles in Deutschland. Verschiedene Theaterformen, stimmliche Modulation, Kulissen, Ton- und Lichttechnik bilden eine hochqualifizierte Einheit. Das Spiel ist lebendig, abwechslungsreich, lehrreich und überaus reflektiert - eine Symbiose zwischen Akteuren und Publikum.
Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

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Ali Baba, Rheinsheim

Dienstag, 22. Februar 2011

Rheinsheim Das theater en miniature aus Leimen führte am letzten Freitag die wohl berühmteste Geschichte aus 1001 Nacht für alle Kinder der Schule auf. Rund eine Stunde fesselten und verzauberten Ellen Heese und Andrej Garin ihr Publikum mit großen und kleinen Puppen, mit tollen Effekten und orientalischen Klängen. Mit einem aufwändigen und originellen Bühnenbild verblüften sie die Kinder mit immer neuen Überaschungen und wurden dafür mit zahlreichen “Ahs” und “Ohs” und einem begeisterten Schlußapplaus belohnt. Die beiden Darsteller spielten die unzähligen Rollen so perfekt, dass unsere Jüngsten nicht glauben konnten, nur zwei Schauspieler gesehen zu haben. Tauchten die jüngsten Kinder einfach in den Zauber des Orients und die spannende Geschichte ein, konnten sich die älteren unserer Schüler mit moralischen Grundfragen auseinandersetzen. Führt der verständlige Wunsch nach Wohlstand irgendwann zu einer Gier nach Reichtum, die ohne Rücksicht auf die Konsequenzen für andere, im Untergang vieler mündet. Es scheint, dass die orientalischen Geschichtenerzähler schon über 1000 Jahren die aktuelle Kriese der Finanzbranche vorausgesehen hätten. Ob “reines” Theatererlebnis für die Jüngeren oder “schulische” Auseinandersetzung mit den “Botschaften” der Geschichte Ali Baba - alle waren sich einig: Es war ein eindrucksvoller Vormittag an unserer Schule und das theater en miniature ist jederzeit wilkommen.
U.Schmitt


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Alibaba und die 40 Räuber, Hofgeismar-Hümme

Mittwoch, 16. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Hofgeismar-Hümme. Schon vor einigen Jahren war das theater en miniature mit dem Märchen von Alibaba in der Grundschule Hümme zu Gast. Die Lehrer waren schon damals so begeistert von der wunderschönen Inszenierung, dass sie das Gastspiel gerne wiederholen wollten. Fasziniert verfolgten auch die Kinder, die heute die Schule besuchen, das abwechslungsreiche und spannende Spiel.

Frau Folk, die Leiterin der Grundschule
sagt:Die Kinder waren sehr beeindruckt. Diese verschiedenen Darstellungsformen, die Masken, die Puppen - einfach toll, wie die Spieler in die verschiedenen Rollen geschlüpft sind. Und auch das Bühnenbild war sehr abwechslungsreich. Das wird die Kinder noch lange beschäftigen.


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Alibaba und die 40 Räuber Höxter

Dienstag, 15. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Höxter. Köstlich amüsierten sich die 120 Grundschüler über die Abenteuer von Alibaba, seiner Frau Fatima und seinem lustigen Esel. Und nach der Vorstellung haben die beiden Spieler noch viele neugierige Fragen beantwortet.

Herr Hartmann, der Leiter der Schule
sagt:Es war eine sehr interessante Fassung des uralten Märchens, die ich gerne weiter empfehlen werde. Da sieht man, dass das Thema immer noch aktuell ist.


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Zauber des Puppentheaters

Montag, 12. März 2007


Grundschulkinder durften die Schätze des Orients in der Schulturnhalle bestaunen

WREXEN. Die Schätze des Orients durften in der Wrexer Turnhalle bestaunt werden: die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wrexen tauchten in die Welt der Märchen aus 1001 Nacht ein, die ihnen vom mobilen Kasseler Puppentheater „Theater en miniature” geboten wurde.
Gespannt verfolgten die Kinder, wie der Schneider Mustafa der schönen Scheherazade die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern zu erzählen beginnt. Gebannt erlebten sie ein Abenteuer um den armen Holzfäller und einen versteckten Räuberschatz mit.
In diesem Märchen geht es um die Versuchungen des Reichtums und die Gefahren der Habgier. Die beiden Puppenspieler Ellen Heese und Andrej Uri Garin, die sich beide durch langjährige künstlerische wie pädagogische Erfahrung auszeichnen, führten die Kinder auf sensible und durchdächte Weise in die verschiedenen Erzählebenen hinein: So verkörperten sie selbst Scheherazade und den Schneider Mustafa in der Rahmenhandlung, um dann auf dem Ladentisch der Schneiderwerkstatt die Binnenerzählung um Ali Baba mit dem ganzen Zauber des Puppentheaters zu entfalten.
Für die Hauptfiguren ließen die Darsteller fast lebensgroße Puppen in wallenden Gewändern mit holzgeschnitzten Köpfen auftreten. Als Nebenfiguren traten Hand- und Stabpuppen in Szene. Die Puppenspieler erweckten damit in beeindruckender Färb-, Klang-und Stimmenvielfalt die verschiedenen Charaktere und Handlungen zum Leben. Zugleich veranschaulichten sie die Kunst der Erzählung, indem die Kinder den einzelnen Ebenen der Geschichte fast wie beim Lesen nachspüren konnten.
Nach dieser Auffuhrung spendeten die Kinder der Wrexer Grundschule reichlich Applaus in der Hoffnung, dass sich der Sesam in der Turnhalle bald einmal wieder öffnen wird, (off)

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Großartige reiche Fantasiewelt

Montag, 26. September 2005

Kreis Emsland, Lingener Tageblatt 26.09.2005

AUF DER BÜHNE DES KULTURFORUMS ST. MICHAEL schufen Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom Theater en miniature” mit der Aufführung des Märchens „Ali Baba und die 40 Räuber” eine reiche Fantasiewelt.
Das 12. Internationale Fest der Puppen in Lingen fand große Resonanz


Theater en miniature spielte im Kulturforum „Ali Baba und die 40 Räuber’
Von Benedikt Tondera


Das Puppentheater bezieht einen Teil seines Reizes aus der Fähigkeit, auf kleinem Raum und mit wenigen Darstellern Inszenierungen realisieren zu können, die eigentlich eines großen Material- und Personalaufwandes bedürften. Dies zeigte sich im besonderen Maße bei der Aufführung von „Ali Baba und die 40 Räuber” des „Theater en miniature” aus Kassel auf der Bühne des Kulturforums St. Michael.
Fast 50 Figuren bevölkern diese orientalische Erzählung, doch die beiden Darsteller Ellen Heese, Andrej Uri Garin und der Regisseur Jojo Ludwig ließen sich davon nicht abschrecken. Mit viel Fantasie und Kreativität gestalteten sie Kostüme, Figuren und ein Bühnenbild, das der anspruchsvollen Geschichte absolut gerecht wurde.
Sie handelt vom mittellosen Ali Baba, der eines Tages eine Räuberbande dabei beobachtet, wie sie ihre Beute in einer Berghöhle deponiert. Er sucht die Stelle auf und findet dort unermessliche Reichtümer. Ali kann der Versuchung nicht widerstehen und nimmt einen Teil davon mit.
Als sein Bruder Kasim Wind von der Geschichte bekommt, macht er sich auf zu dem reichen Schatz der Räuberbande. Doch dort wird er vom Räuberhäuptling ertappt und kurzerhand enthauptet. Der erboste Anführer der 40 Räuber macht sich nun auf die Suche nach dem Entdecker seines Verstecks. Die Spur führt ihn direkt zum Haus des Ali Baba.
Ellen Heese und Andrej Garin gelang es, das Märchen über die Gier und die verderbliche Kraft des Reichtums kindgerecht aufzuarbeiten, ohne die
Dramatik der Inszenierung aus dem Auge zu verlieren. Erstaunlich war dabei, welchen Ideenreichtum die beiden Darsteller dabei an den Tag legten. Garin spielte die Rolle des Tuchhändlers, der der Geschichtenerzählerin (Heese) das Märchen von Ali Baba für teures Geld verkauft. In der Erzählung selbst spielen fast lebensgroße Stoffpuppen die Hauptrolle; aber auch Miniaturpuppen und in Stoffvorhänge eingearbeitete Gipsmasken werden kurzerhand zum Leben erweckt.
Auch bei der Konzeption des Bühnenbildes zeigte sich das „Theater en miniature” einfallsreich. In vorderster Front stellte ein aus Stoffstreifen bestehender, wendbarer Vorhang wechselweise ein Häuser- und ein Gebirgspanorama dar. Für Szenen, die innerhalb der Räuberhöhle spielten, konnte dieser Vorhang beiseite geschoben werden, und es trat ein weiterer Vorhang zum Vorschein, hinter dem sich der kostbare Schatz befand.
Innerhalb dieser Kulisse tauchten die Darsteller immer wieder aus der Perspektive der Erzähler ab in die Handlungsebene. Auf diese Weise konnten Heese und Garin die Handlung vorantreiben und sie zugleich für die Grundschüler im Kulturforum kommentieren. Es war erstaunlich, welch eine großartige Fantasiewelt allein von zwei Puppenspielern entworfen werden kann.

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Zauberwelt des Orients

Donnerstag, 10. März 2005


Figuren-Theatertage Eppelborn.
„Wer sich mit Räubern einlässt, darf sich nicht wundern, wenn er seinen Kopf verliert.” Kasim, der Bruder von Alibaba, hat nicht auf die warnenden Worte gehört und sich mit dem Zauberwort „Sesam öffne dich Zutritt zur Höhle der 40 Räuber verschafft. Blind vor Habgier wegen all der Schätze vergisst er in der Höhle die Beschwörungsformel und wird vom Räberhaüptmann überrascht und getötet. „Der Tod gehört dazu” sagt Ellen Heese vom theater en miniature aus Kassel. Mit ihrer Aufführung von „Alibaba und die 40 Räuber” gastierten sie, und ihr Partner Andrej Garin gestern, im Rahmen der Eppelborner Figurentheatertage im big Eppel. Das Märchen aus 1001 Nacht sei eine Parabel über Gerechtigkeit und den Balance-Akt zwischen Gut und Böse, sagt Heese. Und gerade deshalb besonders für Kindier ab sechs Jahren geeignet, weil sich in diesem Alter das Gewissen entwickele. Gespielt wird das, Stück mit verschiedenen Figurenarten: große Figuren mit holzgeschnitzten Köpfen, und wallenden Gewändern, Handpuppen, Masken und Stabfiguren und sogar Tütenpuppen. Ideenreich und durchdacht führen die beiden Künstler ihre Figuren verleihen ihnen, durch unterschiedliche Stimmlagen und viel Gestik Ausdruck, und sind auf der Bühne mal als Erzähler, mal als Schauspieler und mal als Puppenspieler präsent. Mit ihrem interessanten Bühnenbild entsteht vor den Augen der Zuschauer eine Welt aus 1001 Nacht in die man richtig schön eintauchen kann. mgs

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Sesam öffne dich - der Schlüssel zum Goldschatz

Samstag, 31. Juli 2004


Alle Variationen des Figurentheaters setzten Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom „Theater en miniature” beim „Trommer Sommer” ein und begeisterten mit der kurzweiligen Darstellung die kleinen und großen Zuschauer in der voll besetzten Scheune des „Hoftheaters”.
UBERWALD
„Sesam öffne dich” der Schlüssel zum Goldschatz„Alibaba und die 40 Räuber” beim „Trommer Sommer’
Tromm. (jün) „Gestohlenes Geld bringt nur Unglück.” Spät erst erkennt dies Alibaba, der nur dank der List und Tücke seiner Frau Fatima und seiner Schwägerin die 40 Räuber unschädlich machen kann. Beim „Trommer Sommer” sorgte die vom „Theater en miniature” aus Kassel präsentierte Vorführung des Märchens aus „1001 Nacht” für eine voll besetzte Theaterscheune.
Die Geschichte von „Alibaba und den 40 Räubern” ist eine Parabel über Gerechtigkeit und den Balance-Akt zwischen Gut und Böse. Sheherazade, die Frau des Kalifen, die ihrem Herrn jede Nacht eine Geschichte erzählen muss, landet auf der Suche nach einem neuen, spannenden Abenteuer bei dem Schneider Mustafa. Erst nachdem er ihr viele Goldstücke (Bakschisch) abgeknüpft hat, erzählt er ihr von Alibaba, dem armen Holzfäller, der zufällig die Schatzhöhle einer Räuberbande in einem geheimnisvollen Berg entdeckt.
Dank des Zauberspruchs „Sesam öffne Dich” dringt er in den Berg ein und entdeckt den Schatz. Hin- und her gerissen von der Verlockung des Goldes, kann er nicht widerstehen und steckt sich ein wenig des Diebesgutes ein. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf, denn sein reicher, gieriger Bruder Kasim erfährt von der Höhle und will sich ebenfalls an dem Schatz bereichern.
Dort wird er jedoch von den Räubern überrascht und getötet. Als die Bösewichter entdecken, dass noch jemand von ihrem Geheimnis weiß und sie den Schneider Mustafa dazu zwingen, ihnen dessen Namen zu verraten, ist auch Alibaba seines Lebens nicht mehr sicher.
Ellen Heese und Andrej Uri Garin erzählten und spielten die Geschichte in allen Variationen des Figurentheaters. So verkörperten die beiden Schau- und Puppenspieler den Schneider Mustafa und die liebliche Sheherazade selbst, Alibaba, seine Familie und der Räuberhauptmann wurden mit großen Figuren mit aus Holz geschnitzten Köpfen und wallenden Gewändern, in die die beiden Darsteller hinein schlüpften, verkörpert, und zudem kamen auch Handpuppen, Masken und Stabfiguren zum Einsatz.
Der Laden des Schneiders mit seinen wallenden Stoffen diente als Bühne, auf der nach und nach mit einfachen, aber umso überraschenderen Mitteln die Schauplätze der Geschichte entstanden. Der stete Wechsel der Szenerien und der Figuren sorgte für Abwechslung und verlieh der gelungenen Inszenierung die Dynamik, die die kleinen, aber auch die großen Zuschauer in ihren Bann zog. Zudem gab es auch immer wieder einmal etwas zu lachen, was die Kinder und ihre Eltern am Ende der Vorstellung mit einem herzlichen Applaus dem Ensemble dankten.

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Stoffe und Puppen, die fesseln und verzaubern

Mittwoch, 11. Februar 2004


Die Puppen sind los: In Göttingen laufen gerade die 19. Figurentheatertage. Den ersten Auftritt im Kino Lumiere bestritt das Kasseler Theater „en miniature” mit „Ali Baba und die 40 Räuber”.
Dort, wo sonst Filme gezeigt werden, hängen Tücher und Stoffbahnen in kräftigen Farben: Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom Kasseler Theater en miniature haben am Montag die Bühne im Göttinger Kino Lumiere in einen orientalischen Marktplatz verwandelt. Hier erfährt Scheherazade, die Geschichtenerzählerin aus 1001 Nacht, vom Stoffhändler Mustafa die Geschichte von Ali Baba und den 40 Räubern.
Und die kennt jedes Kind: Mit „Sesam öffne dich” erschließt sich der arme Holzfäller Ali Baba einen großen Räuberschatz. Weil er ja ein ehrlicher Mann ist, überlegt er sich, ob es wohl Diebstahl ist, Diebe zu bestehlen? „Nein, nein”, rufen die Kinder im Publikum. Und haben auch gleich die Lösung für das schlechte Gewissen parat: „Gib es den Leuten zurück!” Aber, genau das macht Ali Baba nicht. Er nimmt etwas für sich. Sein Bruder wird neidisch, holt sich auch eine große Portion von dem Schatz und wird deshalb vom Räuberhauptmann geköpft. Der sucht später - zusammen mit seinen 40 Räubern in Ölfässern - Ali Baba heim, um ihn zu töten. Doch Ali Babas Frau und die seines Bruders retten den Holzfäller vor dem Tod.
Rund eine Stunde lang fesseln und verzaubern Ellen Heese und Andrej Uri Garin ihr junges Publikum im Lumiere mit großen und kleinen Puppen, mit verstellter und unverstellter Stimme, mit tollen Effekten und orientalischen Klängen. Zu zweit spielen sie beinah unzählige Rollen, lassen Kleine und Große vergessen, dass Ali Baba und Fatima, die Räuber und der Esel und die anderen „nur” Puppen sind und verblüffen das Publikum mit immer neuen Überraschungen, die ihr großartiges Bühnenbild hergeben. Die Kinder belohnen es mit „Ahs” und „Ohs” und Begeisterung.
Sandra Czabania

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Ideenreiches Figurenspiel vor phantasievoller Kulisse

Dienstag, 21. Januar 2003

KINDERTHEATER / „Alibaba und die 40 Räuber” bei Odeon im Alten E-Werk
Mit seinem Figurentheater um „Alibaba und die 40 Räuber” beeindruckte das „theater en miniature” im Odeon im Alten E-Werk kleine und große Zuschauer.
ANGELA TRAUTZ
GÖPPINGEN • Einmal im Lotto gewinnen - wer träumt nicht davon? Überall auf der Welt verbinden die Menschen Reichtum mit Glück. Aber macht Geld wirklich glücklich? Und wie weit darf man gehen, um sich den Traum zu erfüllen? Wo fängt Schuld an, und wo ist die Grenze von gut zu böse? Gibt es so etwas wie ein bisschen böse? Reichtum als Glücksbringer, verschiedene Formen von Schuld und die Vorstellung von ausgleichender Gerechtigkeit - das ist der aktuelle Inhalt einer uralten Geschichte: „Alibaba und die 40 Räuber”. Das Kasseler „theater en miniature” hat das bekannte Märchen aus 1001 Nacht zum Gegenstand seines Stücks für Kinder ab sechs Jahren gemacht, mit dem es im Odeon gastierte.
Geschichte gegen Gold
Das Zauberwort „Sesam öffne dich” erschließt dem armen Holzfäller Alibaba einen unermesslichen Räuberschatz in einem geheimnisvollen Berg. Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte - widerwillig und nur gegen entsprechend viele Goldstücke Bakschisch - aus der Sicht des Schneiders Mustafa, der Alibaba an die Räuber verriet. In seinem Stoffladen auf dem Basar entstehen nach und nach die eindrucksvollen Schauplätze des Märchens. Dabei bedienen sich Ellen Heese und Andrej Uri Garin einfachster Mittel: Stoffbahnen in allen Farben und Variationen zaubern eine phantastische Kulisse, die dem eigentlichen Schauspiel Raum lässt.
Wallende Gewänder
Einfühlsam und für die kleinen Theaterbesucher in jeder Szene nachvollziehbar werden große Figuren mit holzgeschnitzten Köpfen und wallenden Gewändern, Handpuppen, Masken und Stabfiguren zum Leben erweckt. Beeindruckend, wie ideenreich und durchdacht die beiden Künstler ihre Figuren führen und ihnen durch Stimmwandel und Gestik Ausdruck verleihen, wie präsent die Darsteller mal als Erzähler, mal als Schauspieler oder ganz hinter die Puppen zurücktretend wirken, wie durch abwechslungsreiche Szenen- und Perspektivwechsel, untermalt durch orientalische Klänge, eine phantastische Welt aus 1001 Nacht entsteht, in die der Zuschauer gänzlich eintaucht.
Lebendiges, anspruchsvolles Kindertheater - ein ästhetisches Vergnügen der besonderen Art!

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Lebendiges Puppenspiel

Freitag, 13. Dezember 2002

Mit dem Kochlöffel gegen die Räuberschar
Das „theater en miniature” spielte im Dock 4 „Ali Baba und die 40 Räuber”
Von Hartmut Schmidt
KASSEL. Scheherazade braucht dringend ein neues Märchen und muss dieses dem Tuchhändler Mustafa abschwatzen. Und schon entspinnt sich in einer prächtigen Tuch-Kulisse zu orientalischer Musik und exotischem Stimmgewirr die Geschichte von Ali Baba, der zufällig auf einen sagenhaften Räuberschatz stößt und unversehens in Gefahr gerät.
Ellen Heese und Andrej Uri Garin, der in Jaroslawl Figurentheater studierte, hauchen dem Märchen ausgehend von der Rahmenhandlung mit ihren selbst gebauten ebenso markanten wie poetischen Puppen Leben ein.
Der brave Ali Baba verstrickt sich ungewollt immer tiefer ins Geschehen, Bruder Kasim muss als vom Reichtum geblendeter sein Kopf rollen lassen, da ihm trotz Kinderhilfe das „Sesam öffne dich” nicht einfällt, raffinierter sind da schon die Frauen. Listig tanzt Fatima schließlich als glutäugige Schönheit für den festlich bewirteten Räuberhauptmann, während die resolute Schwägerin in der Ferne die Räuberschar mit dem großen Kochlöffel zum Takt der Musik ins Koma befördert. Andrej Uri Garin und Ellen Heese sind dabei ein perfekt eingespieltes Team, welches exakt zur geschickt eingesetzten spannungssteigernden Musik von Jojo Ludwig (toll, wie ein mächtiger Klang das Öffnen des Tores akustisch vergrößert) agiert. Dieses „theater en miniature” wechselt im fließenden Übergang Rollen und Perspektiven und Ellen Heese lässt mit ihrer wandlungsfähigen Stimme gleich acht Räubertypen auf einmal in einen Dialog mit dem knurrigen Hauptmann treten.
Ali Baba ist ein höchst empfehlenswerter Genuss für alle jungen und jung gebliebenen Freunde des Figurentheaters und so wurde am Sonntag die Premiere im voll besetzten Dock 4 zu Recht gebührend gefeiert.

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