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Kinder leben das Stück mit

Samstag, 31. Januar 2009

„Theater en miniature” zu Gast in der Stadtbibliothek

LIESS DIE PUPPEN LEBENDIG WERDEN:
Ellen Heese vom „Theater en miniature” zog in der Bibliothek die Kleinsten mit der Geschichte vom Kater Findus in ihren Bann.

Gaggenau (egr). Wie der Kater Findus zum alten Pettersson kam und wie die Geschichte um die Beziehung der beiden begann, das erzählte Ellen Heese vom „Theater en miniature” in der Stadtbibliothek Gaggenau. Aufgeregt setzten sich die Kinder im Schneidersitz vor die aufgebaute Bühne und tauchten für rund 45 Minuten in die Welt des Vierbeiners ein. Die Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist erzählt von einem liebenswürdigen Kater, der in das Leben des einsamen Pettersson viel Schwung bringt. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an eine angenehme Vertrautheit. Der Kater macht sich mit den Hühnern bekannt und lernt die frechen Muklas kennen. Eines Tages jedoch kann Pettersson seinen Kater nicht mehr finden, er sucht und sucht. Fragt die Hühner, keiner weiß was. Die schlauen Muklas wissen, wo er ist und legen eine Sockenspur, so dass der alte Mann Findus in einer Schachtel verängstigt wieder findet. Der Kater erzählt vom großen Ungetüm, das schnüffelt, Pettersson lacht und klärt auf, dass es sich um den alten harmlosen Dachs aus dem Wald handelt. Die beiden sind erleichtert und glücklich, sich wieder gefunden zu haben. Das „Theater en miniature” setzt das bekannte Bilderbuch auf unverwechselbare Art mit Figuren in Szene. Das Bühnenbild mit seinen vielen Facetten brachte die Zuschauer immer wieder zum Staunen. Ellen Heese verstand es, die Kinder in ihren Bann zu ziehen, sie überzeugte mit schauspielerischem Talent, ließ die Puppen leben und gab jedem seine eigene Stimme. Die Kinder lebten im Stück mit und engagierten sich stets, denn keinem war der kleine Kater unbekannt.

Pettersson und Findus

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Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin auf dem Wunderklavier.

Freitag, 05. Dezember 2008

Markgröninger Nachrichten

Mozart statt Nikolaus

Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.
Heute: Mozart! Grundschule
Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.
Heute: Mozart! Grundschule



Heute: Mozart!

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Ein Kater mischt Petterssons Eremitendasein auf

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Schwetzinger Zeitung
Rose-Saal: Ellen Heese und das „theater en miniature” überzeugen mit dem munteren Figurenstück „Wie Findus zu Pettersson kam”

Der Alte und der Kater: Ellen Heese hauchte mit ihrem engagierten Spiel den beiden Figuren von Sven Nordqvist charmantes Leben ein.

OFTERSHEIM. Mucklas sind bekanntlieh äußerst sensible Wesen. Darum hieß es im Roses-Sal: „Handys aus, nichts essen und keine unnötigen Geräusche, sonst sind sie bald wieder verschwunden. So sie denn überhaupt auftauchen.” Mucklas leben im Haus vom alten Pettersson. Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch sie standen nicht im Mittelpunkt der Inszenierung.
Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln, aber vor allem lebenswerter machen sollte. „Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „theater en miniature” mitgebracht hatte. Das Licht ging aus, die Spannung stieg, Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenierung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten. Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… jf
Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt, gibt sie mit einem Augenzwinkern zu verstehen, und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die Tür der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt. Viel Wert wurde ganz augenscheinlich auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen. Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigen soll. „Süßes Kerlchen”, meint Pettersson sofort. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger Stimme weiß Heese zu überzeugen. Die Kinder nehmen ihr gerne auch die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Erwachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmschattierung die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrückten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. „Ein lieber Kater”, befindet das Federvieh nach kurzer Zeit und wenn Findus wirklich ein mal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Und die umtriebigen Mucklas, welche zwar nur die Kinder sehen können, die für Pettersson je doch gerne eine „Socken-Spur” aus legen, um ihn bei Bedarf auf den richtigen Weg zu führen. kr

Pettersson und Findus

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Mit den Dudies auf dem Planeten »Du«

Donnerstag, 26. April 2007

Kehler Zeitung

Ein Kindertheaterstück mit Botschaft. Klappmaulpuppen verzaubern Kinder zu Mucksmäuschen.
Das mobile Puppen- und Figurentheater »theater en miniature« aus Kassel gastierte mit dem Stück »Das Geheimnis von Du« in der Stadtbibliothek Kehl. Die Kinder waren vom Leben auf dem fernen Planeten »Du« sofort fasziniert.
VON NELLI SIMON
Kehl. Wie eine Schar von Kindern zu bändigen ist, führte Ellen Heese, Geschäftsführerin und einzige Akteurin des Theaters »theater en miniature«, eindrucksvoll in der ausverkauften Stadtbibliothek vor. Mucksmäuschenstill war es, als die Diplom-Sozialpädagogin die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren in die Welt von Shubidu entführte. Der lebt auf dem Planeten »Du«, auf dem verschiedene Dudies wohnen. Wenn Dudies auf die Welt kommen sind sie grau. Erst wenn sie sich entschieden haben, wie sie sein wollen, bekommen sie eine bestimmte Farbe.
Jeder Dudie hat bereits eine Farbe und somit eine Aufgabe auf dem Planeten. Nur Shubidu ist bunt und weiß nicht, was seine Bestimmung ist.
Ein bunter Dudie
Die Kleinen waren sofort von dem Leben auf dem Planeten »Du« begeistert und verfolgten gebannt, wie der einzige bunte Dudie versuchte, sich den anderen anzupassen. Viel Gelächter gab es, denn ihm missglückten alle Versuche.
Gespannt sahen die Kinder dabei zu, wie der experimentierfreudige und neugierige Shubidu nach dem Aufprall eines Meteors endlich seinen Platz bei den Dudies gefunden hatte.
Der Meteor soll Licht für die Höhle spenden und Shubidu bekommt die verantwortungsvol-
Mit den Dudies auf Du und Du: Seit 22 Jahren reist Ellen Heese mit ihrem Puppen- und Figurentheater durch Deutschland. Auch in der Hehler Stadtbibliothek machte sie Halt. Ihre Aufgabe, den leuchtenden Stein zu bewachen. Als sich der kleine Dudie entschied, seine einzigartige Farbmischung zu behalten und bunt zu bleiben, klatschten die Kinder fröhlich und begeistert über diesen Entschluss.
Mit ausdrucksstarken Puppen, erstaunlichen Stimmvariationen und. einer fesselnden Geschichte brachte Ellen Heese die Kinderaugen an diesem Nachmittag zum Leuchten.
Aufführung mit Aussage dass kleine und große Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft miteinander ins Gespräch kommen und etwas gemeinsam erleben können, ist die Aussage dieser Eigenproduktion von Ellen Heese und Andrej Joukov.
Die unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnisse von Menschen sollen gefördert und somit die Entwicklung von Toleranz gestärkt werden. Um den Kindern diese Thematik näher zu bringen, müssen sie spielerisch an das Thema herangeführt werden.
Seit 22 Jahren macht Ellen Heese nun Kindertheater. Die bisher 22 Inszenierungen entstanden sowohl nach literarischen Vorlagen, als auch nach eigenen Ideen.
Ihre Aufführung zeichnet sich durch ein originelles Bühnenbild aus: ein blaues Oval mit gelb gezacktem Vlies war der Planet »Du«, und von der Decke hingen Plüschsterne herab. Und die Klappmaulpuppen klapperten bestens.
Bis ins kleinste Detail hatte Ellen Heese den Charakter ihrer Figuren herausgearbeitet. Diesen versucht sie, auch mit viel Liebe zum Detail, in ihre selbst gefertigten Dudie-Puppen hineinzupacken.
Das Ergebnis: große Kinderaugen, ein Schlussapplaus, der sich gewaschen hatte und der Wunsch von so manchen Kleinen aus dem Publikum, so zu sein wie die Dudies.

Das Geheimnis von Du

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Winnie Pu - anders und ganz leise

Samstag, 20. Oktober 2001

BNN, Bruchsal
DIE URKOMISCHEN UND LIEBENSWERTEN ABENTEUER des Bären Winnie Pu und seiner Freunde aus dem 160-Morgen-Land erzählt die Puppenspielerin Ellen Heese am Frederick-Tag in der Bruchsaler Stadtbibliothek.

Eine ungewöhnliche Präsentation in der Stadtbibliothek
Winnie Pu war zu Gast in der Bruchsaler Stadtbibliothek und wurde von einem Kinder-Publikum empfangen, das meinte, schon längst alles über Pu-Bär zu wissen. Während der 45-minütigen Vorstellung lernten die Kids aber einen neuen Pu-Bären kennen, einen, der sich stärker an seinen Autor Alan Alexander Mime lehnte und von der Puppenspielerin Ellen Heese neu interpretiert wurde.
Was die Dramaturgin, Textautorin, Sprecherin, Figurendesignerin und Bühnenbildnerin von der Traumbühne Kassel präsentierte, war nicht der durch Disney veniedlichte, vermenschlichte, süßlich-orange Bär mit dem roten Hemd, der mittlerweise aggressiv vermarktet wird und auf T-Shirts und Schultaschen prangt, sondern der kleine, der leise, der - für Ellen Heese - „echte” Pu-Bär. Sie ließ sich weder von Disney noch von den berühmten Zeichnungen von E. H. Shepard, aus der 1926 erschienenen Erstausgabe beirren und bastelte ihre eigenen v/eichen Stofffiguren, denen sie prägende Eigenschaft und während der Vorstellung eine eigentümliche Lebendigkeit einhauchte: ein richtiger brauner Teddy-Bär, schön beweglich bis auf den dicken Bauch, dem man seinen ewigen Appetit auf Honig ansieht; einen traurigen grauen Esel mit langen Ohren, der die Welt stets negativ sieht und der es auch immer wieder schafft, dass bei ihm alles schief läuft; Kängürumutter Känga, die sich rührend um ihr Junges namens Klein-Ruh sorgt. Auch Ferkel war dabei, und zwar sogar in zwei Varianten: mal lebenslustig, weil dreckig-fleckig und mal nervig und rosig sauber, weil gerade
von Känga geschrubbt, immer aber unsicher, anlehnungsbedürftig und ängstlich.
Die Puppenspielerin erzählte die urkomischen und liebenswerten Abenteuer des Bären und seiner Freunde in offener Spielweise, das heißt, sie war während der ganzen Vorstellung in der Mitte der selbst entworfenen Mini-Drehbühne zu sehen. Die Illusionen, die sie durch die spärlichen Kulissen, die weichen Tiere, vor allem aber durch ihre unglaublich abwechslungsreiche Stimme schaffte, waren so intensiv, dass die Kinder mitgingen und mucksmäuschenstill saßen.
Margrit Csiky

Pu der Bär

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Winzig und das freche Krokodil. Theater en miniature in Heilbronn

Donnerstag, 15. März 2001

Helbronner Stimme
Theater en miniature in Heilbronn
Von Valerie Blass
Zuerst muss Ellen Heese vom Theater en miniature die kleinen Besucher im Heilbronner Trappensee-Theatersaal aufs Zuhören einstimmen: „Das gehört jetzt nicht hierher junge Dame”, erklärt sie einer Zwischenruferin. Doch dann gehts richtig los: Auf die Reise durchs ferne Afrika mit Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verloren hat und auf der Suche nach ihnen allerlei Erfahrungen sammelt. Zuerst trifft Winzig drei Grashüpfer, die ihn singend ermuntern: „Nichts verschwindet auf der Welt”. Das Schweinepaar Waldemar und Rösechen würde Winzig am liebsten behalten, aber das rotzfreche Krokodil Leopold verspottet ihn und Winzig rennt weg. Zusammen mit der Wüstenmaus Ophelia überquert der Elefant auf seiner Suche eine gefährliche Brücke. Nach einem Wortgefecht mit Krokodil Leopold, bei dem sich die Kinder ob der gegenseitigen Beschimpfungen vor Elefant Winzig erlebt im fernen Afrika allerlei Abenteuer. Lachen ausschütten, schafft Winzig aber auch das. Und zwar mit Hilfe seiner Freunde. „Die Erfahrung, dass es immer jemanden gibt, der einem weiterhilft”, soll das Theaterstück nach der Vorlage von Erwin Moser den Zuschauern im Kindergartenalter vermitteln, erklärt Heese. Die Mittel, auf die sie dabei setzt, kommen gut an bei den Kleinen: Selbstgebaute Puppen, fetzige Songs und viele witzige Einfalle. Und zum Schluss findet Winzig natürlich zu seiner Familie zurück.

Winzig der kleine Elefant

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