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mehr zum Thema ‘Für Kinder ab 6 Jahre’

Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin auf dem Wunderklavier.

Freitag, 05. Dezember 2008

Markgröninger Nachrichten

Mozart statt Nikolaus

Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.
Heute: Mozart! Grundschule
Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.
Heute: Mozart! Grundschule



Heute: Mozart!

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Zauber des Puppentheaters

Montag, 12. März 2007


Grundschulkinder durften die Schätze des Orients in der Schulturnhalle bestaunen

WREXEN. Die Schätze des Orients durften in der Wrexer Turnhalle bestaunt werden: die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wrexen tauchten in die Welt der Märchen aus 1001 Nacht ein, die ihnen vom mobilen Kasseler Puppentheater „Theater en miniature” geboten wurde.
Gespannt verfolgten die Kinder, wie der Schneider Mustafa der schönen Scheherazade die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern zu erzählen beginnt. Gebannt erlebten sie ein Abenteuer um den armen Holzfäller und einen versteckten Räuberschatz mit.
In diesem Märchen geht es um die Versuchungen des Reichtums und die Gefahren der Habgier. Die beiden Puppenspieler Ellen Heese und Andrej Uri Garin, die sich beide durch langjährige künstlerische wie pädagogische Erfahrung auszeichnen, führten die Kinder auf sensible und durchdächte Weise in die verschiedenen Erzählebenen hinein: So verkörperten sie selbst Scheherazade und den Schneider Mustafa in der Rahmenhandlung, um dann auf dem Ladentisch der Schneiderwerkstatt die Binnenerzählung um Ali Baba mit dem ganzen Zauber des Puppentheaters zu entfalten.
Für die Hauptfiguren ließen die Darsteller fast lebensgroße Puppen in wallenden Gewändern mit holzgeschnitzten Köpfen auftreten. Als Nebenfiguren traten Hand- und Stabpuppen in Szene. Die Puppenspieler erweckten damit in beeindruckender Färb-, Klang-und Stimmenvielfalt die verschiedenen Charaktere und Handlungen zum Leben. Zugleich veranschaulichten sie die Kunst der Erzählung, indem die Kinder den einzelnen Ebenen der Geschichte fast wie beim Lesen nachspüren konnten.
Nach dieser Auffuhrung spendeten die Kinder der Wrexer Grundschule reichlich Applaus in der Hoffnung, dass sich der Sesam in der Turnhalle bald einmal wieder öffnen wird, (off)

Alibaba und die vierzig Räuber

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Großartige reiche Fantasiewelt

Montag, 26. September 2005

Kreis Emsland, Lingener Tageblatt 26.09.2005

AUF DER BÜHNE DES KULTURFORUMS ST. MICHAEL schufen Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom Theater en miniature” mit der Aufführung des Märchens „Ali Baba und die 40 Räuber” eine reiche Fantasiewelt.
Das 12. Internationale Fest der Puppen in Lingen fand große Resonanz


Theater en miniature spielte im Kulturforum „Ali Baba und die 40 Räuber’
Von Benedikt Tondera


Das Puppentheater bezieht einen Teil seines Reizes aus der Fähigkeit, auf kleinem Raum und mit wenigen Darstellern Inszenierungen realisieren zu können, die eigentlich eines großen Material- und Personalaufwandes bedürften. Dies zeigte sich im besonderen Maße bei der Aufführung von „Ali Baba und die 40 Räuber” des „Theater en miniature” aus Kassel auf der Bühne des Kulturforums St. Michael.
Fast 50 Figuren bevölkern diese orientalische Erzählung, doch die beiden Darsteller Ellen Heese, Andrej Uri Garin und der Regisseur Jojo Ludwig ließen sich davon nicht abschrecken. Mit viel Fantasie und Kreativität gestalteten sie Kostüme, Figuren und ein Bühnenbild, das der anspruchsvollen Geschichte absolut gerecht wurde.
Sie handelt vom mittellosen Ali Baba, der eines Tages eine Räuberbande dabei beobachtet, wie sie ihre Beute in einer Berghöhle deponiert. Er sucht die Stelle auf und findet dort unermessliche Reichtümer. Ali kann der Versuchung nicht widerstehen und nimmt einen Teil davon mit.
Als sein Bruder Kasim Wind von der Geschichte bekommt, macht er sich auf zu dem reichen Schatz der Räuberbande. Doch dort wird er vom Räuberhäuptling ertappt und kurzerhand enthauptet. Der erboste Anführer der 40 Räuber macht sich nun auf die Suche nach dem Entdecker seines Verstecks. Die Spur führt ihn direkt zum Haus des Ali Baba.
Ellen Heese und Andrej Garin gelang es, das Märchen über die Gier und die verderbliche Kraft des Reichtums kindgerecht aufzuarbeiten, ohne die
Dramatik der Inszenierung aus dem Auge zu verlieren. Erstaunlich war dabei, welchen Ideenreichtum die beiden Darsteller dabei an den Tag legten. Garin spielte die Rolle des Tuchhändlers, der der Geschichtenerzählerin (Heese) das Märchen von Ali Baba für teures Geld verkauft. In der Erzählung selbst spielen fast lebensgroße Stoffpuppen die Hauptrolle; aber auch Miniaturpuppen und in Stoffvorhänge eingearbeitete Gipsmasken werden kurzerhand zum Leben erweckt.
Auch bei der Konzeption des Bühnenbildes zeigte sich das „Theater en miniature” einfallsreich. In vorderster Front stellte ein aus Stoffstreifen bestehender, wendbarer Vorhang wechselweise ein Häuser- und ein Gebirgspanorama dar. Für Szenen, die innerhalb der Räuberhöhle spielten, konnte dieser Vorhang beiseite geschoben werden, und es trat ein weiterer Vorhang zum Vorschein, hinter dem sich der kostbare Schatz befand.
Innerhalb dieser Kulisse tauchten die Darsteller immer wieder aus der Perspektive der Erzähler ab in die Handlungsebene. Auf diese Weise konnten Heese und Garin die Handlung vorantreiben und sie zugleich für die Grundschüler im Kulturforum kommentieren. Es war erstaunlich, welch eine großartige Fantasiewelt allein von zwei Puppenspielern entworfen werden kann.

Alibaba und die vierzig Räuber

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Lebendiges Puppenspiel

Freitag, 13. Dezember 2002

Mit dem Kochlöffel gegen die Räuberschar
Das „theater en miniature” spielte im Dock 4 „Ali Baba und die 40 Räuber”
Von Hartmut Schmidt
KASSEL. Scheherazade braucht dringend ein neues Märchen und muss dieses dem Tuchhändler Mustafa abschwatzen. Und schon entspinnt sich in einer prächtigen Tuch-Kulisse zu orientalischer Musik und exotischem Stimmgewirr die Geschichte von Ali Baba, der zufällig auf einen sagenhaften Räuberschatz stößt und unversehens in Gefahr gerät.
Ellen Heese und Andrej Uri Garin, der in Jaroslawl Figurentheater studierte, hauchen dem Märchen ausgehend von der Rahmenhandlung mit ihren selbst gebauten ebenso markanten wie poetischen Puppen Leben ein.
Der brave Ali Baba verstrickt sich ungewollt immer tiefer ins Geschehen, Bruder Kasim muss als vom Reichtum geblendeter sein Kopf rollen lassen, da ihm trotz Kinderhilfe das „Sesam öffne dich” nicht einfällt, raffinierter sind da schon die Frauen. Listig tanzt Fatima schließlich als glutäugige Schönheit für den festlich bewirteten Räuberhauptmann, während die resolute Schwägerin in der Ferne die Räuberschar mit dem großen Kochlöffel zum Takt der Musik ins Koma befördert. Andrej Uri Garin und Ellen Heese sind dabei ein perfekt eingespieltes Team, welches exakt zur geschickt eingesetzten spannungssteigernden Musik von Jojo Ludwig (toll, wie ein mächtiger Klang das Öffnen des Tores akustisch vergrößert) agiert. Dieses „theater en miniature” wechselt im fließenden Übergang Rollen und Perspektiven und Ellen Heese lässt mit ihrer wandlungsfähigen Stimme gleich acht Räubertypen auf einmal in einen Dialog mit dem knurrigen Hauptmann treten.
Ali Baba ist ein höchst empfehlenswerter Genuss für alle jungen und jung gebliebenen Freunde des Figurentheaters und so wurde am Sonntag die Premiere im voll besetzten Dock 4 zu Recht gebührend gefeiert.

Alibaba und die vierzig Räuber
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