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mehr zum Thema ‘Kinder’

Figuren und Masken. Eulenspiegels Streiche in der Grundschule

Sonntag, 25. April 2010

Meschede. In der Martin-Luther-Grundschule hieß es für alle Kinder und Lehrer “Bühne frei” für das “theater en miniature”. Die Schauspieler Ellen Heese und Andrej Uri Garin führten ein grandioses und komödiantisches Spektakel über das Leben des berühmten Narren “Till Eulenspiegel” auf. Das Zwei-Mann-Theater ist mit dieser Inszenierung einzigartig in Deutschland: Mit ihrer Mischung aus kunstvoll gestalteten Figuren und ausdrucksstarken Masken ist sie derzeit herausragende Darstellung im Still der mittelalterlichen Commedia dell`Arte für Kinder.
Die Zuschauer waren fasziniert von der Bühnenkunst, fanden die Streiche des Till Eulenspiegels überaus lustig und entdeckten auch die hintergründige Moral.

Puppenspiel ist alles andere als kinderleicht

Freitag, 13. November 2009

Puppenspiel ist alles andere als kinderleicht
Profi-Puppenspielerin Ellen Heese hat auch schon „Klinik-Clowns” weitergebildet, die kranken Kindern Freude bereiten
Freitag, 13. November 2009
Von Karin Katzenberger-Ruf
Leimen/Rhein-Neckar. „Ich habe die Lust am Spielen nie verloren”, sagt Ellen Heese. Die Puppenspielerin, die mit ihrem Mann beziehungsweise mit dem „Theater en miniature” oft auf Tour ist, will nun etwas sesshafter werden. In Leimen hat die Familie, zu der auch ein 14-jähriger Sohn gehört, ein neues Domizil gefunden und dort vor einigen Monaten das „Seminarhaus Szenario” eröffnet.
Ein erstes Seminar unter dem Motto „Die Puppe als Partner” ging bereits erfolgreich über die Bühne. Weitere Seminare folgen im nächsten Jahr. Vor Weihnachten werden die professionellen Puppenspieler viel unterwegs sein. Ellen Heese, Jahrgang 1960, ist in Niedersachsen geboren, studierte Sozialpädagogik, war aber schon seit ihrer Studienzeit begeisterte Puppenspielerin und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht.
Jahrelang agierten sie und ihr Mann, der als gebürtiger Russe seine Ausbildung noch im Osten absolvierte, von Kassel aus. Aber offenbar ist rund um Heidelberg kulturell inzwischen mehr los. Da bot es sich an, nach Leimen zu ziehen. Just in jenes Haus, wo bis dahin die buddhistische Gemeinde ansässig war.
Für den Termin mit der RNZ hat Ellen Heese schon mal was vorbereitet: Der alte Petersson und sein Kater Findus stehen bereit, dazu die Hühner von dessen Bauernhof und ein paar Märchenfiguren samt Froschkönig, der auch ohne Krönchen total niedlich ist, wenn Ellen Heese ihm ihre Stimme leiht und ihn mit ein paar Fingerübungen zum Leben erweckt. Solche einfache Figuren sind es, die in Kinder-gärten, Altenpflegeheimen oder auch in anderen Einrichtungen die Stimmung richtig aufmischen können. Ein fröhlicher oder ein trauriger Frosch: Das geht immer direkt ins Herz.
Die Fortbildungsveranstaltungen, die im „Seminarhaus Szenario” angeboten werden sollen, richten sich auch an Menschen, die in sozialen Berufen tätig sind. Sei es im Kindergarten oder im Altenpfle¬geheim. Sogenannte „Klinik-Clowns” hat Ellen Heese, die schon seit fünf Jahren Seminare anbietet, bereits weitergebildet. Sie weiß: Die kleinen Patienten, die oft eine monatelange Leidensgeschichte hinter sich haben, reagieren gut auf das Puppenspiel. Dies auch, weil sich auf Puppen „alle Gefühle übertragen lassen”, wie sie sagt. Das Prinzip funktioniert übrigens auch bei Demenz-Erkrankten. Von Kindheit an war Ellen Heese ein Fan der „Augsburger Puppenkiste”. Bei einem Seminar im nächsten Frühjahr sind bei ihr nun Akteure von dort zwecks „Stimmschulung” zu Gast. Puppenspiel ist nicht kinderleicht, sondern erfordert zwecks Bühnen-Präsenz höchste Konzentration. Auch das werden die künftigen Kursteilnehmer im „Seminarhaus Szenario” lernen. Auch wenn sie nicht auf die Bühne wollen, sondern sich einfach für ihren Berufsalltag weiterbilden.
Und wie sehen die „Seminar-puppen” aus? Das sind erst mal sackförmige Figuren mit zwei Knopf augen, mit denen spielerisch so ziemlich alles möglich ist. Selbst Susi, die rote Socke, taugt als erste Handpuppe. Bei den Seminaren im „Institut für Puppenspielkunst” sind Wochenend-Veranstaltungen unter dem Motto „Märchenhaft erzählen” im Programm.
Und wie dürfen wir uns das Familienleben der Puppenspielerfamilie vorstellen? Nur soviel: Der 14-jährige Sohn wurde mit der sprechenden Zahnbürste groß, war mit Gute-Nacht-Geschichten stets bestens bedient und hat sich auch bei langen Autofahrten nie gelangweilt.

Kreative Figuren gefallen nicht nur den Kleinen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”

Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche in­teressierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und El­tern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuh­ren, wie der grummelige und einsa­me Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonde­rer Kater war, denn er konnte spre­chen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschie­nen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hi­neinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzi­ge Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund ei­ner Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum ver­ließ die Stadtbibliothek.

Kinder leben das Stück mit

Samstag, 31. Januar 2009

„Theater en miniature” zu Gast in der Stadtbibliothek

LIESS DIE PUPPEN LEBENDIG WERDEN:
Ellen Heese vom „Theater en miniature” zog in der Bibliothek die Kleinsten mit der Geschichte vom Kater Findus in ihren Bann.

Gaggenau (egr). Wie der Kater Findus zum alten Pettersson kam und wie die Geschichte um die Beziehung der beiden begann, das erzählte Ellen Heese vom „Theater en miniature” in der Stadtbibliothek Gaggenau. Aufgeregt setzten sich die Kinder im Schneidersitz vor die aufgebaute Bühne und tauchten für rund 45 Minuten in die Welt des Vierbeiners ein. Die Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist erzählt von einem liebenswürdigen Kater, der in das Leben des einsamen Pettersson viel Schwung bringt. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an eine angenehme Vertrautheit. Der Kater macht sich mit den Hühnern bekannt und lernt die frechen Muklas kennen. Eines Tages jedoch kann Pettersson seinen Kater nicht mehr finden, er sucht und sucht. Fragt die Hühner, keiner weiß was. Die schlauen Muklas wissen, wo er ist und legen eine Sockenspur, so dass der alte Mann Findus in einer Schachtel verängstigt wieder findet. Der Kater erzählt vom großen Ungetüm, das schnüffelt, Pettersson lacht und klärt auf, dass es sich um den alten harmlosen Dachs aus dem Wald handelt. Die beiden sind erleichtert und glücklich, sich wieder gefunden zu haben. Das „Theater en miniature” setzt das bekannte Bilderbuch auf unverwechselbare Art mit Figuren in Szene. Das Bühnenbild mit seinen vielen Facetten brachte die Zuschauer immer wieder zum Staunen. Ellen Heese verstand es, die Kinder in ihren Bann zu ziehen, sie überzeugte mit schauspielerischem Talent, ließ die Puppen leben und gab jedem seine eigene Stimme. Die Kinder lebten im Stück mit und engagierten sich stets, denn keinem war der kleine Kater unbekannt.

Pettersson und Findus

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Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin auf dem Wunderklavier.

Freitag, 05. Dezember 2008

Markgröninger Nachrichten

Mozart statt Nikolaus

Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.
Heute: Mozart! Grundschule
Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.
Heute: Mozart! Grundschule



Heute: Mozart!

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Großes Theater für kleine Leute

Mittwoch, 28. November 2007

Täglicher Anzeiger

Ein hochkonzentriertes Publikum beim Kindertheater
Bevern (r). Kinder wie Erwachsene waren beim Kindertheater-stück „Wie Findus zu Pettersson kam” gleichermaßen von dem Geschehen auf der Bühne in der Schlosskapelle Bevern in den Bann gezogen. Die Puppenspielerin und Schauspielerin Ellen Heese vom Kasseler „theater en miniature” hatte die bekannte Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist sehr überzeugend umgesetzt.
Mit ihrer wandelbaren Stimme verlieh sie jeder Figur eine eigene Sprache, sei es der tiefe Bass von Pettersson oder die aufgeregte hohe Stimme von Findus. Das Stück war so geschickt inszeniert, dass selbst die kleinsten Zuschauer hochkonzentriert das Spiel verfolgten. Die Figuren, in offener Spielweise geführt, sind eng an der Buchvorlage orientiert. Insbesondere der alte Pettersson ist dabei von Mechthild Nienaber und Andrej Garin so faszinierend gestaltet, dass die Figur trotz starrer Mimik alle Gefühlslagen glaubwürdig darstellen kann.
Das Bühnenbild mit stilisiertem Haus und Hühnerstall stellte sich sehr vielseitig dar, irgendwo gab es immer noch eine kleine Schublade, Klappe oder Tür, in der sich vor allem auch die Mucklas verstecken können. Mucklas sind kleine Wesen, die verborgen in Petterssons Haus wohnen und immer alle möglichen Gegenstände verschwinden lassen. Während sich Findus mit den Mucklas anfreundet und sich mit ihnen unterhält, kann Pettersson die kleinen Wesen nicht sehen. Die erwachsenen Besucher des Kindertheaters konnten nach der Vorstellung besser nachvollziehen, warum bei ihnen zu Hause oftmals Kleinigkeiten verschwinden. Den Kindern war das natürlich schon länger klar.


Wie Findus zu Pettersson kam

zu dem Stück

Zu dem Stück

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Bevern. Die beliebten Figuren Pettersson und Findus werden durch Ellen Heese lebendig. Fotos: TAH

Puppentheater: Ellen Heese entführte ihr Publikum in die Welt von Pettersson und Findus, die sich durch Zufall begegnen und Freunde Werden.

Samstag, 06. Oktober 2007

HNA
Die Herzen-Eroberin
Kindertheater Findus und Pettersson faszinierte auch die erwachsenen Zuschauer
ALLERSHAUSEN. Der Andrang im Kulturbahnhof Al-lershausen war am Sonntag groß wie selten. „Das haben wir nur schon mit zwei anderen Aufführungen von Pettersson und Findus geschafft”, freute sich Stadtjugendpfleger Dieter Karnebogen über das Interesse.
Als auch zusätzliche Tische zum Sitzen nicht ausreichten, räumten einige Erwachsene ihre Plätze, um den Kindern eine bessere Sicht auf die Bühne zu ermöglichen. Dort hauchte Ellen Heese (Kassel), die in Kammerborn aufgewachsen ist, den Figuren Leben ein. Figuren, die genauso aussahen, wie Leser des Bilderbuchs von Sven Nordqvist sich Pettersson und Findus vorstellen.
Es geht um Freundschaft.
Die Geschichte: Der alte Pettersson ist einsam, bis der kleine Kater Findus durch einen Zufall in seinem Haus landet. Eines Tages geschieht ein Wunder. Findus kann sprechen. Eine Freundschaft beginnt und viele Abenteuer folgen. Die Geschichten vom schrulligen Pettersson und seinem liebenswerten Kater Findus sehen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gern, weiß Puppenspielerin Ellen Heese vom theater en miniature aus Erfahrung. Denn die Geschichten erzählen über das Verhältnis von Kindern und Erwachsenen. Erwachsene Zuschauer berührt zum Beispiel die Einsamkeit des alten Pettersson und Kinder können diese Gefühle bereits gut verstehen.
Die Auffuhrung des theaters en miniature im Kulturbahnhof, das unter anderem mit Ellen Heese bereits mehrfach im Uslarer Land gastierte, zählte zu den Ferienspaßaktionen der Stadtjugendpflege Uslar und wurde als Veranstaltung der Reihe „Kindertheater auf dem Land” von der Jugendstiftung des Landkreises Northeim gefördert, (shx)

Wie Findus zu Pettersson kam

zu dem Stück

Zu dem Stück

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Zauber des Puppentheaters

Montag, 12. März 2007


Grundschulkinder durften die Schätze des Orients in der Schulturnhalle bestaunen

WREXEN. Die Schätze des Orients durften in der Wrexer Turnhalle bestaunt werden: die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wrexen tauchten in die Welt der Märchen aus 1001 Nacht ein, die ihnen vom mobilen Kasseler Puppentheater „Theater en miniature” geboten wurde.
Gespannt verfolgten die Kinder, wie der Schneider Mustafa der schönen Scheherazade die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern zu erzählen beginnt. Gebannt erlebten sie ein Abenteuer um den armen Holzfäller und einen versteckten Räuberschatz mit.
In diesem Märchen geht es um die Versuchungen des Reichtums und die Gefahren der Habgier. Die beiden Puppenspieler Ellen Heese und Andrej Uri Garin, die sich beide durch langjährige künstlerische wie pädagogische Erfahrung auszeichnen, führten die Kinder auf sensible und durchdächte Weise in die verschiedenen Erzählebenen hinein: So verkörperten sie selbst Scheherazade und den Schneider Mustafa in der Rahmenhandlung, um dann auf dem Ladentisch der Schneiderwerkstatt die Binnenerzählung um Ali Baba mit dem ganzen Zauber des Puppentheaters zu entfalten.
Für die Hauptfiguren ließen die Darsteller fast lebensgroße Puppen in wallenden Gewändern mit holzgeschnitzten Köpfen auftreten. Als Nebenfiguren traten Hand- und Stabpuppen in Szene. Die Puppenspieler erweckten damit in beeindruckender Färb-, Klang-und Stimmenvielfalt die verschiedenen Charaktere und Handlungen zum Leben. Zugleich veranschaulichten sie die Kunst der Erzählung, indem die Kinder den einzelnen Ebenen der Geschichte fast wie beim Lesen nachspüren konnten.
Nach dieser Auffuhrung spendeten die Kinder der Wrexer Grundschule reichlich Applaus in der Hoffnung, dass sich der Sesam in der Turnhalle bald einmal wieder öffnen wird, (off)

Alibaba und die vierzig Räuber

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Ein durchtriebenes Schlitzohr zu Gast

Dienstag, 14. März 2006

Harzkurier
Till Eulenspiegel zu Besuch in der Grundschule Bad Sachsa mit dem „theater en miniature”
BAD SACHSA (bru/red). Wer kennt ihn nicht, den bekanntesten Narren des Landes, Till Eulenspiegel? Die Kinder der Grundschule Bad Sachsa konnten dem Wortverdreher, listigen Schalk und durchtriebenen Schlitzohr selber begegnen.
In zwei Vorstellungen führte das „theater en miniature” das Narrenspiel mit Masken, Handpuppen, mittelalterlichen Kostümen und mittelalterlicher Musik auf. Dabei gelang es den Schauspielern mit den Figuren „Zack” und „Zanni” ausgezeichnet, zwei Komödianten zu spielen, die -als Rahmenhandlung - mit ihrem fahrbaren Theater von Marktplatz zu Marktplatz ziehen, um dort die Lebensgeschichte von Till Eulenspiegel zu präsentieren. Auf humorvolle und scherzhafte Weise konnte diese Rahmenhandlung immer wieder die Kinder für die folgenden Eulenspiegeleien sensibilisieren.
Nacheinander schlüpften die beiden Komödianten in verschiedene Rollen: Tills Eltern, Nachbarn, hochgestellte Herren, verschiedene Handwerker und ein König. Till Eulenspiegel selber wurde durch eine mitgeführte Marionette dargestellt.
Die Schauspieler nahmen die Kinder auf eine erlebnisreiche Reise durch Eulenspiegels Leben und seine Episoden mit, wie er so manchen zum Narren hielt und wie er schließlich beerdigt wurde.
So sonderbar sein ganzes Leben war, so sonderbar wurde er auch begraben: Da er nicht in das Loch passte, wurde er einfach senkrecht stehend beerdigt.
Den beiden Schauspielern Ellen Heese und Andrej N. Joukov gelang es jedenfalls „spielend”, über 75 Minuten lang die jungen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und sie in die’Welt des Mittelalters zu entführen. Dafür erhielten sie am Ende laute „Zugabe”-Rufe der Kinder.
„Till Eulenspiegel” ist nach der Aufführung von „Alibaba und die 40 Räuber” im vergangenen Schuljahr die zweite Vorstellung des „theater en miniature” an der Grundschule, die von Schülern und Lehrern begeistert aufgenommen wurde.


Till Eulenspiegel

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Figurentheater zeigte die Dudies

Freitag, 19. Dezember 2003

HNA
Gespannt blickten die Kinder beim Figurentheater im Flörsheimer Keller auf die Bühne. Dort wurde vom „theatre en miniature” das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt.

Flörsheim. Ausverkauft war am Dienstagnachmittag die Vorführung des „theatre en miniature” im Flörsheimer Keller. 120 Kinder waren mucksmäuschenstill, als das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt wurde. „So etwas habe ich noch nie erlebt”, staunte Rudek vom Kulturamt über das Verhalten der Kinder. Schließlich geht es bei den meisten Vorführungen für Kinder etwas lebhafter im Flörsheimer Keller zu. Dieses Mal blieben die jüngsten Besucher aber bis zum Schluss brav auf ihren Stühlen sitzen. Sie verfolgten aufmerksam die Geschichte von den Du-dies, die auf dem Stern „Du” leben und alle eine verschiedene Farbe haben. Jeder Dudie hat eine wichtige Aufgabe, nur Schubidu weiß nicht so recht, für was er begabt ist. Außerdem ist er ganz bunt und versucht deshalb, so zu werden wie die anderen Dudies. Doch auch für Schubidu findet sich am Ende eine verantwortungsvolle Aufgabe, und er stellt fest, dass das viel wichtiger ist, als eine Farbe zu haben wie die anderen Dudies. (meh)


Das Geheimnis von Du

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