Mittwoch, 06. September 2006

Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature” Schüler und Lehrer der Pankratius-Schule Kinder lernten mit viel Spiel und Witz eine ganze Menge über Mozarts Musik
MÖHNESEE • Mit Donnergrollen holte der Teufel den verlogenen und hinterhältigen Don Giovanni, Stabmarionetten setzten das dramatische Geschehen auf engstem Raum gekonnt in Szene. Kaum hatte der Höllen-schlund den Bösewicht ver schlungen, klappten die Flügeltüren der geheimnisvolle Konstruktion wieder zu: Das Wunderklavier von Ida Rubinstein, gespielt von Elle Heese, schlug die Kinder de Pankratiusschule sichtlich i seinen Bann.
Mit gleich zwei Aufführungen für die ersten und zweiten Klassen und noch einma für die dritten und vierter Klassen brachte die Puppen und Figurenspielerin mit ihrem „Theater en miniature’ große Opernatmosphäre in die Turnhalle, verzaubert dabei Schüler wie Lehrer mi einem witzigen Spielfaden Passend zum Mozart jäh tourt die gelernte Sozialpädagogin mit der kleinen Mozart Puppe und „Caruso”, der frechen Hunde-Handpuppe durchs Land, bringt über die kurios in Szene gesetzte Lebensgeschichte des großen Meisters dem jungen Publikum dessen Kompositionen näher. „Man muss Spuren legen in den Kinderseelen, die Kleinen schon früh auf spielerische Art und Weise für die klassische Musik interessieren”, so umriss Ellen Heese ihre Mission.
Das gelang vortrefflich - die Steppkes rieben sich die Augen bei manch aberwitzigen Kunststückchen der kleinen Hauptdarsteller und spitzten die Ohren, wenn mitten im Gewusel die schönsten Melodien ertönten.
„Bella notte, liebe Lotte -gute Nacht! Scheiß ins Bett, dass es kracht!” Stets vorwitzig und durchaus authentisch-deftig gab sich die kleine Mozartpuppe im Zwiegespräch mit der guten Ida und dem zotteligen Caruso\- die Kleinen hatten ihren Spaß am Spaziergang durch ein Stück Musikgeschichte. • brü

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Heute: Mozart!”
FEED “Kindertheater”
Ellen Heese zeigte den Kindern, wo es bei Mozart musikalisch.
Stichwort:Bella note, Bösewicht, Don Giovanni, Figurenspielerin, Gute Nacht, Handpuppe, Handpuppen, Hund, Kinderoper, Klassiker, klassische Musik, Klavier, Knabenchor, Komponist, Lebensgeschichte, Lehrer, lernen, liebe Lotte, Lustling, Meister, Melodie, Mission, MÖHNESEE, Mozart, Musik, Musikgeschichte, Oper, Pankratius-Schule, Papagena, Papageno, Professor, Puppenspielerin, Schüler, Spaziergang, Spiel, Stabmarionetten, Szene, Teufel, Witz, Wunderklavier, Zauberflöte
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Samstag, 19. Dezember 1998

Klassiker der Kinderliteratur war im balou zu sehen
Brackel. (hil) Großos Vergnügen bereitete am Sonntag das Theaterstück „Pu der Bär” den kleinen Besuchern des Kulturcafes balou an der Oberdorfstraße. Sowohl die erste Aufführung als auch die wegen der starken Nachfrage zusätzlich angesetzte Vorstellung waren ausverkauft. Das Ensemble der „Traumbühne” aus Kassel orientierte sich bei der Entwicklung dieses Theaterstückes an den Kinderbüchern des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Dieser dichtete nämlich Geschichten für seinen Sohn, in denen jener und seine Kuscheltiere die Hauptrollen einnahmen. Die 1926 und 1928 erschienenen Bücher „Pu der Bär” und „Wiedersehen mit Pu” waren besonders erfolgreich. Ellen Heese von der „Traumbühne” erzählt, die auch schon verfilmten Bücher enthielten philosophische Passagen und Dialoge, die nicht nur’für Kinder interessant und anspruchsvoll seien. Die „Traumbühne” habe sich an die Originaltexte der deutschen Übersetzung gehalten, allerdings eine Auswahl aus den Szenen des Buches getroffen. „Das Theater als ein anderes Medium als das Buch verlangt bildstarke Szenen”, erklärt Ellen Heese.
Sie spielt dieses Stück allein, weist aber darauf hin, daß die Produktionen der „Traumbühne” in gemeinsamer Arbeit entstehen.
Die eine knappe Stunde dauernde Aufführung für Kinder ab vier Jahre findet auf einer kleinen Drehbühne statt. Ellen Heese, die mit ihrem Spiel die Stofftiere beinahe lebendig erscheinen läßt, hat von der Mitte der Bühne aus alles im Griff. Die Darstellung erinnert an ein Musical, denn Gesangseinlagen wechseln mit Dialogen zwischen den Tieren.
Ellen Heese legt den Tieren die Wörter in den Mund. Sie charakterisiert diese zugleich mit gewandtem Verstellen ihrer Stimme. Da folgt hohes Jauchzen auf gutmütiges Brummen, mürrische Heiserkeit auf übermütiges Quietschen.
Die Kinder werden in eine Welt entführt, in der das Glücklichsem nicht von vornherein dominiert, sondern erstrebt werden muß.
Pu, der immer nur ans Fressen denkt, tut sich an den Vorräten des Kaninchens so gütlich, daß er schließlich im Bau stecken bleibt. Die Tiere stellen eine lustige Gesellschaft verschiedener Charaktere dar. Der Genuß von Honig, die Reise im Beutel des Känguruhs, eine Geburtstagsfeier sind die einfachen Wünsche der Tiere. Diese feiern am Schluß zwar in fröhlicher Runde den Geburtstag des zuvor so einsamen und mürrischen Esels, doch es dauert, bis alle Probleme gelöst worden sind.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Pu der Bär”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Alan Alexander Milne, Aufführung, balou, Bär, Beutel, Brakel, Eving, Ferkel, Figurenspiel, Figurentheater, Geburtstagsfeier, Honig, Känga, Kaninchen, Kenga, Kinderliteratur, Kindertheater, Klassiker, Klein-Ruh, Kleinkunst, Kulturcafe, nordrhein, Nordrhein-Westfalen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppenspiel, Puppentheater, Roo, Scharnhorst, Theaterstück, westfalen, Winnie Pu, Winnie Puuh, Winnie-the-Pooh
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