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Alibaba und die 40 Räuber Höxter

Dienstag, 15. Februar 2011

Alibaba und die 40 Räuber
Höxter. Köstlich amüsierten sich die 120 Grundschüler über die Abenteuer von Alibaba, seiner Frau Fatima und seinem lustigen Esel. Und nach der Vorstellung haben die beiden Spieler noch viele neugierige Fragen beantwortet.

Herr Hartmann, der Leiter der Schule
sagt:Es war eine sehr interessante Fassung des uralten Märchens, die ich gerne weiter empfehlen werde. Da sieht man, dass das Thema immer noch aktuell ist.


Alibaba

Alibaba


zu dem Stück
Pressefoto
Foto live bei flickr Tags: Alibaba, Höxter, 2011215
Youtube Tags: Alibaba, Höxter, 2011215
Feed (Artikelsammlung zu Thema Alibaba)

Puppenbühne agierte gekonnt in mehreren Genres

Freitag, 11. November 2005

Westfälisches Volksblatt
Verwirrspiel um Elisaveta
Von Tobias Stracke
Paderborn (WV). Gar ungewöhnlich war das, was gut 30 Zuschauern am Donnerstagabend in der Zentralbibliothek in Paderborn beschieden war.
Die Groteske »Elisaveta Bam« des russischen Dichters Daniil Chams hat das Puppenspieler Ehepaar Ellen Heese und Andrej N. Jonkov neu übersetzt und interpretiert, um es auf die kleine Bühne ihres »Theater en miniature« zu bringen. Chams Stück, das 1927 als Parodie auf das traditionelle Theater des vorhergegangenen Jahrhunderts gedacht l war, erwies sich mit seiner Mischung aus offensichtlichem Unsinn und anklingender Mehrdeutigkeit als nicht immer leicht zugängliches Werk.
Die Hauptfigur dieser »Die Sünderin« genannten Bühnenadaption ist die Dame Elisaveta Bam. Sie befindet sich in einer bedrängten Situation, von der der Zuschauer nur erfährt, dass es sich dabei entweder um ein von ihr begangenes Verbrechen oder um ihre Angst vor der bevorstehenden Ehe handeln könnte. Belastet mit dieser spärlichen Information nimmt das Stück seinen Lauf durch 19 Szenen. Mit jeder Szene wechseln nicht nur die Bühnenbilder und die handelnden Charaktere, es wird sich auch jedes Mal eines anderen Theatergenres bedient. Vom Melodram über die Komödie, das politische Theater bis hin zur großen Oper werden die verschiedenen Richtungen des Theaters bisweilen absurd dargestellt.
Trotz einer oft verwirrenden Handlung und nicht immer ganz nachvollziehbaren Dialogen der Akteure, was Chams beim Verfassen seines Werkes wohl auch intendierte, gelang das Puppenspiel zu einer vergnüglichen Darbietung. Dies schuldete das Stück vor allem dem hervorragendem Schauspieler Jonkov, der es nicht nur verstand, die von ihm selbst angefertigten Figuren über die Miniaturtheaterbühne zu bewegen, sondern der auch das Stück als Tontechniker, Dirigent oder Sänger zu begleiten wusste. Zudem führte er als Schauspieler und Erzähler durch die Wirrungen der Geschehnisse. Die Regie oblag Ellen Heese. Insgesamt erlebte das Publikum einen interessanten Kleinkunstabend.

Miniaturfiguren sicher bewegt

Die Sünderin

zu dem Stück

Zu dem Stück
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FEED “Abendvorstellungen”

In den Bann zogen Ellen Heese und „Pu der Bär” die Kinder im balou.

Samstag, 19. Dezember 1998

Zeitung für die Stadtbezirke Brackel • Eving • Scharnhorst
Klassiker der Kinderliteratur war im balou zu sehen
Brackel. (hil) Großos Vergnügen bereitete am Sonntag das Theaterstück „Pu der Bär” den kleinen Besuchern des Kulturcafes balou an der Oberdorfstraße. Sowohl die erste Aufführung als auch die wegen der starken Nachfrage zusätzlich angesetzte Vorstellung waren ausverkauft. Das Ensemble der „Traumbühne” aus Kassel orientierte sich bei der Entwicklung dieses Theaterstückes an den Kinderbüchern des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Dieser dichtete nämlich Geschichten für seinen Sohn, in denen jener und seine Kuscheltiere die Hauptrollen einnahmen. Die 1926 und 1928 erschienenen Bücher „Pu der Bär” und „Wiedersehen mit Pu” waren besonders erfolgreich. Ellen Heese von der „Traumbühne” erzählt, die auch schon verfilmten Bücher enthielten philosophische Passagen und Dialoge, die nicht nur’für Kinder interessant und anspruchsvoll seien. Die „Traumbühne” habe sich an die Originaltexte der deutschen Übersetzung gehalten, allerdings eine Auswahl aus den Szenen des Buches getroffen. „Das Theater als ein anderes Medium als das Buch verlangt bildstarke Szenen”, erklärt Ellen Heese.
Sie spielt dieses Stück allein, weist aber darauf hin, daß die Produktionen der „Traumbühne” in gemeinsamer Arbeit entstehen.
Die eine knappe Stunde dauernde Aufführung für Kinder ab vier Jahre findet auf einer kleinen Drehbühne statt. Ellen Heese, die mit ihrem Spiel die Stofftiere beinahe lebendig erscheinen läßt, hat von der Mitte der Bühne aus alles im Griff. Die Darstellung erinnert an ein Musical, denn Gesangseinlagen wechseln mit Dialogen zwischen den Tieren.
Ellen Heese legt den Tieren die Wörter in den Mund. Sie charakterisiert diese zugleich mit gewandtem Verstellen ihrer Stimme. Da folgt hohes Jauchzen auf gutmütiges Brummen, mürrische Heiserkeit auf übermütiges Quietschen.
Die Kinder werden in eine Welt entführt, in der das Glücklichsem nicht von vornherein dominiert, sondern erstrebt werden muß.
Pu, der immer nur ans Fressen denkt, tut sich an den Vorräten des Kaninchens so gütlich, daß er schließlich im Bau stecken bleibt. Die Tiere stellen eine lustige Gesellschaft verschiedener Charaktere dar. Der Genuß von Honig, die Reise im Beutel des Känguruhs, eine Geburtstagsfeier sind die einfachen Wünsche der Tiere. Diese feiern am Schluß zwar in fröhlicher Runde den Geburtstag des zuvor so einsamen und mürrischen Esels, doch es dauert, bis alle Probleme gelöst worden sind.


Pu der Bär

zu dem Stück

Zu dem Stück
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