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Samstag, 26. Februar 2011
20.2.2011 Wie Findus zu Pettersson kamBammental. Die Übungsräume des Zentrums zeigten sich in neuem Gesicht und lockten so viele Familien zur Sonntagnachmittag-Vorstellung, dass sie bald völlig ausverkauft war. Nach dem anfänglichen Trubel bei der Suche nach einem guten Platz wurde es sofort mucksmäuschenstill als es endlich losging. Kleine und Große verfolgten eine Stunde lang ganz gespannt das Geschehen auf der Bühne und ließen sich von Findus und Pettersson verzaubern.Aino Meinhardt, die Leiterin des Jin Shin Jyutsu Zentrums sagt:Es ist eine wunderschöne Inszenierung, bei der Erwachsene und Kinder zusammen lachen und sich entspannen können. Es sind alle ganz glücklich nach Hause gegangen.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Findus
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Stichwort:Bammental, Figurentheater, Findus, Kindertheater, Leimen, Nordqvist, Pettersson, Puppentheater, Rhein-Neckar, Sven Nordquist, Theater, Wie Findus zu Pettersson kam
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Freitag, 25. Februar 2011
Alibaba und die 40 RäuberGaggenau. Bei so ausgeschlafenen und pfiffigen Kindern machte das Spielen großen Spaß. Die Atmosphäre in der Festhalle Bad Rotenfels knisterte vor Spannung bis zum Schluß.Herr Rheinschmidt, der Leiter der Eichelbergschule sagt:Das “theater en miniature” zählt für uns zu den Spitzenensembles in Deutschland. Verschiedene Theaterformen, stimmliche Modulation, Kulissen, Ton- und Lichttechnik bilden eine hochqualifizierte Einheit. Das Spiel ist lebendig, abwechslungsreich, lehrreich und überaus reflektiert - eine Symbiose zwischen Akteuren und Publikum.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.
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Dienstag, 22. Februar 2011
Der GrüffeloEislingen. Die schönen Räume des Schlosses platzten aus allen Nähten. Gleich zweimal waren im winterlich verschneiten Eislingen viele Kinder mit ihren Eltern gekommen, um sich den heißgeliebten Grüffelo an zusehen.Frau Ripp, die Leiterin der Stadtbibliothek sagt:Heute kamen viele, die das theater en miniature aus früheren Besuchen kennen. Und es war wieder einmal eine hervorragende Umsetzung und eine kindgerechte Heranführung an das Bilderbuch.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Grueffelo
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Stichwort:Baden Württemberg, Bilderbuch, Esslingen, Figurentheater, Grufalo, Grüfelo, Gruffalo, Grüffelo, Kindertheater, Maus, Puppentheater, Schloß, Stadtbibliothek
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Samstag, 12. Februar 2011
Das „Theater en miniature“ erzählt im Haus Catoir die Geschichten des ewigen Schalks Till Eulenspiegel
VON SIGRID LADWIG
Bad Dürkheim. Ein Schalk und Schlingel, ein Spaßvogel, Rebell oder Taugenichts – von Till Eulenspiegel kann man viele Bilder und Meinungen haben. In einem aber waren sich die kleinen und großen Zuschauer, die gestern ins Haus Catoir gekommen waren, ganz sicher einig: Wie das Heidelberger „Theater en miniature“ sein Stück „Till Eulenspiegel“ auf die Bühne bringt, ist für alle ein großes Vergnügen.
Die Inszenierung für Kinder ab sechs Jahren packt das Geschehen in eine Mischung aus Figurenspiel und komödiantischem Maskentheater in Form der commedia dell’arte. Die beiden Bühnenakteure Ellen Heese und Andrej Uri Garin treten also zum einen als Figurenspieler auf, zum anderen als wandernde Schauspieler, die auf Marktplätzen Theater spielen.

Ein Schalk wird geboren: Ellen Heese und Andrej Uri Garin schicken Till Eulenspiegel in die Welt.
Allein wie sie sich im Handumdrehen in die gegensätzlichen Charaktere von „Zack“ und „Zanni“ verwandeln, indem sie ihre ausdrucksvollen, ledernen Masken aufziehen, ist für das junge Publikum ein Erlebnis. Sofort wird klar: Die zwei auf der Bühne sorgen für knisternde Spannung, indem sie sich immer wieder miteinander anlegen. Während Zack, überzeugend gespielt von Andrej Uri Garin, das Kommando führen will, ist Zanni, in dessen Rolle Ellen Heese glänzt, der unerschrocken hinterfragende Zweifler und Spötter. Geschickt erzielt die Regie von Jürgen Flügge im Wechsel zwischen Schauspiel und Puppentheater eine interessante Mehrschichtigkeit. Während die Maskenspieler eben noch über Moral debattieren, geht die Geschichte Till Eulenspiegels auch schon los: Köstlich gelingt die Szene von Tills Geburt. Ein paar Schreie der werdenden Mutter und Handgriffe mit der geknüllten Schürze und schon liegt ein gewindeltes Paket in ihrem Arm, das ordentlich plärrt. Die Besetzung von Vater und Mutter zeigt das „Theater en miniature“ auf lustige Weise „andersherum“. So können sich die Zuschauer über Garin als Tills Mama amüsieren, die mit ihrer Trunkenheit dafür sorgt, dass ihr Sohn gleich dreimal getauft wird.
Ellen Heese wiederum beeindruckt in Szenen wie der vom dahinscheidenden Vater: Wie sie dessen Herzversagen sehr lebensnah spielt und dann mehrfach die Wirkung aufhebt, indem sie auf eine andere Ebene wechselt – „muss ich schon sterben?“ — das ist große Klasse. Aus dem handlichen Windelpaket ist auf der Bühne schnell ein halbwüchsiger Schlingel geworden – die gelenkige Figur des Till hat wie die anderen Puppen Andrej Garin aus Lindenholz geschnitzt. Als Till auf Wanderschaft geht und sich bei Schmied und Schuster als Geselle versucht, werden Anklänge ans Kasperletheater eingearbeitet. Die Kinder erleben die folgenden Schelmereien mit Spannung und Vergnügen. Löblich, dass die Inszenierung das allzu Herbe und Derbe aus der Textvorlage herausnimmt. Immerhin verdrießt der Eulenspiegel aus dem Volksbuch seine Zeitgenossen beharrlich mit seinen Ausscheidungen und zeigt sich gegenüber Mensch und Tier recht grausam. Die Kinder lernen seine angenehmere Seite kennen, nämlich Till als witzigen Schelm mit roter Narrenkappe, der sich auch von einem König nicht einschüchtern läßt.
Wenn du gestern das Kindertheaterstück über Till Eulenspiegel gesehen oder darüber gelesen hast, fragst du dich vielleicht, ob dieser Junge wirklich einmal gelebt hat. Echte Beweise dafür hat man nicht gefunden. Doch seine Geschichte wird in einem alten Volksbuch überliefert. Dort wird berichtet, dass der Junge im Jahr 1300 in der Nähe von Braunschweig zur Welt kam, auf den Namen Till getauft wurde und seine Mitmenschen bald mit Streichen an der Nase herumführte. Geschrieben wurde dieses Buch aber erst 200 Jahre nach den geschilderten Ereignissen. Da kann man natürlich mit Recht bezweifeln, ob der Verfasser des Buches die Wahrheit so genau gekannt hat. Übrigens weiß man nicht einmal genau, wer es geschrieben hat, weil der Urheber sich im Buch nur mit einigen Buchstaben verrät. Jedenfalls ist Till in den Geschichten ein ziemlicher Faulpelz, der nichts richtig arbeiten will. Der
Schlingel hat vor nichts und niemandem Respekt. Aber mit seinen teils derben, teils schlauen Schelmereien hält er den Leuten eine Art Spiegel vor, in dem sie ihre eigenen Schwächen und Fehler erkennen können. Auf den meisten Abbildungen wird Till mit einer Narrenkappe dargestellt, an der klingelnde Schellen hängen. Narren konnten sich in früheren Zeiten so ziemlich jede Frechheit erlauben, sogar gegenüber mächtigen Personen wie Königen. Tills besonderer Trick: Er nahm wörtlich, was die anderen gar nicht so meinten, und setzte die Worte in die Tat um. Seine Streiche weckten die Neugier der Leute und so wurden sie weiter erzählt. Schadenfreude spielte dabei eine große Rolle. Zwar würden heutige Psychologen einen Jungen wie Till sicher verhaltensgestört nennen. Aber die Menschen sind heute nicht weniger schadenfroh als damals. Gerade die Sendungen im Fernsehen, in denen Leuten Mißgeschicke passieren oder wo sie sich blamieren, werden von vielen Zuschauern eingeschaltet. (lad)

zu dem Stück
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FEED “Till Eulenspiegel”
FEED “Kindertheater”Foto live bei flickr Tags: Eulenspiegel, DürkheimYoutube Tags: Eulenspiegel, DürkheimFeed (Artikelsammlung zu Thema Eulenspiegel)
Stichwort:Bühne, commedia, Commedia dell'Arte, Figur, Figurenspiel, Garin, Geburt, Heese, Heidelberger, Inszenierung, Jürgen Flügge, Kasperletheater, Kinder, König, Lindenholz, Masken, Maskentheater, Moral, Narrenkappe, Pfalz, Puppentheater, Rebell, Rhein-Neckar, Rheinland, Schalk, Schauspiel, Schlingel, Schmied, Schuster, Spannung, Spaßvogel, Spiegel, Spötter, Taugenichts, Till Eulenspiegel, Vergnügen, Volksbuch, Zuschauer, Zweifler, Андрей Николаевич Жуков, Жуков
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Montag, 24. Januar 2011
Das „Theater en miniature“ zeigt im Haus Catoir seine Version des Kinderbuchbestsellers „Der Grüffelo“
VON SIGRID LADWIG
BAD DÜRKHEIM. Wenn Theater gut ist, dann ist man beim Zuschauen gespannt wie ein Flitzebogen – auch wenn man die Handlung schon genau kennt. Genauso erging es der großen Schar kleiner Zuschauer, die am Donnerstag im Haus Catoir die Vorstellung „Der Grüffelo“ erlebte. Das „Theater en miniature“ aus Leimen zeigte eine originelle Bühnenbearbeitung des gleichnamigen Kinderbuchs von Julia Donaldson. Wie beliebt und gut bekannt dieses Kinderbuch ist, das war bei der Aufführung in mehreren Szenen zu merken: Figurenspielerin Ellen Heese spricht während ihrer Darbietung den original gereimten Vorlagentext und stellenweise sprechen einige Kinder den Wortlaut gleich mit oder greifen ihm sogar vor. Umso spielerfahrener erweist sich die Darstellerin, die im gesamten Handlungsverlauf die Spannung aufrecht hält. Mit nahtlosen Übergängen verbindet sie dabei erzählte Passagen mit gespielten Szenen. Auch wenn der Text fast gleich bleibt: Die Regie von Andrej Garin bringt zahlreiche eigene Ideen in die Inszenierung. Schon das Bühnenbild überrascht, erinnert es mit seinem sofaförmigen Aufbau und einem Umkleidevorhang doch eher an ein Wohnzimmer als an den wilden Wald. Insofern dürfte jedes Kind seine eigene Theater-Vorstellung erlebt haben: Der abstrahierte Wohnraum erlaubt den jungen Zuschauern, sich ihr persönliches Bild davon zu machen, in welch wildwüchsiger Umgebung die kleine Maus den gefährlichen Tieren wie Fuchs, Schlange und Eule begegnet. Während die Maus in Donaldsons Buch trotz aller Bedrohungen cool und unerschrocken bleibt, zeigt Ellen Heese ein vielschichtigeres Bild: Mal genießt der putzig vor sich hinschwadronierende Vierbeiner unbeschwert sein Dasein, mal erschrickt er zu Tode, bis alsbald der Schalk wieder mit ihm durchgeht. Die Figurenspielerin zeigt all das mit viel Feingefühl, wobei die quasselnde Mäusesprache schon wegen der hohen Piepsstimme hörenswert ist. Spannung erzeugt die Darstellerin auch dadurch, dass sie die bedrohliche Annäherung der hungrigen Waldtiere schon spürbar macht, wenn diese noch gar nicht auf der Bildfläche erscheinen. Während passende und lautmalerisch begleitete Musik erklingt, schlüpft Ellen Heese zuerst selbst in ihre Rollen und zeigt durch geschmeidige Körpersprache typische raubtierhafte Bewegungen auf. Sobald aber der Fuchs heranschleicht, die Schlange sich windet und die Eule heimlich näher fliegt, erklingen die vielfältigen Stimmen dieser Tiere. Vor allem in der Häme des witternden Fuchses und im Zischen der lauernden Schlange gelingt der Darstellerin große Ausdruckskraft. Zugleich liegt ihr daran, auch bei den jüngeren Zuschauern – das Stück ist für Kinder ab vier Jahren – keine Angst aufkommen zu lassen. Ein kleiner Spruch am Anfang, der bei Bedarf wiederholt wird, und schon sind die nötigen Vorkehrungen getroffen. Gut gerüstet fühlen sich also alle, schließlich dem wilden Monster namens Grüffelo leibhaftig zu begegnen. Das sieht nicht nur genauso schauderhaft aus, wie die Maus es gegenüber ihren Fressfeinden ausgemalt hat, es frisst auch alles, was ihm in den Weg kommt. Doch dann führt die clevere Maus mit einer List vor Augen, dass selbst ein wildes Monster keine Angst machen muss, solange man sich nicht einschüchtern lässt. Außerdem dürften sich die jungen Grüffelo-Kenner in noch etwas einig sein: Irgendwie kann dieses kleine Monster so schrecklich gar nicht sein. Lässt es sich doch von der Maus nichtsahnend hereinlegen und an der warzigen Nase herumführen!
Der beliebteste Unsympath der jüngeren Kinderliteraturgeschichte: Der Grüffelo (rechts) ist allerdings bei weitem nicht so schlau wie die Maus (links), die ihn ganz schön an der Nase herumführt (im Hintergrund Figurenspielerin Ellen Heese).

zu dem Stück
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FEED “Grueffelo”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Bad Dürkheim, Catoir, Dasein, Der Grüffelo, Ellen Heese, Eule, Figuren, Figurenspielerin, Figurentheater, Fuchs, Garin, Grüfelo, Gruffalo, Grüffelo, Inszenierung, Julia Donaldson, Kinder, Kindertheater, Maus, Monster, Puppen, Puppentheater, Schalk, Schlange, Theater, Vierbeiner, Жуков
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Dienstag, 18. Januar 2011
Ellen Heese verstand es, die Geschichte einfühlsam, spannend und amüsant den Kindern zu erzählen.
Baesweiler. In der Aula des Gymnasiums Baesweiler präsentierte das Theater „en miniature” aus Kassel ein verspieltes Stück über den Traum vom Fliegen: „Katja kann fliegen”. Veranstalter war das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung des Kreises Aachen in Zusammenarbeit mit der Stadt Baesweiler.
Das mobile Puppen- und Figurentheater verband mit dieser Geschichte den Menschheitstraum mit dem Erlebnis der „flügge” werdenden jungen Menschen auf einfühlsame, spannende und zugleich amüsante Art. Jeder ist schon mal geflogen: mit dem Flugzeug oder Luftballon, mit Hubschrauber oder Drachen, mit Fallschirm, Rakete oder Teppich -zumindest im Traum. Aber Katja will richtig fliegen, so wie ihr kleiner Freund, der sein Netz im Regal gebaut hat.
Jahrelang fast jeden Tag besucht die kleine Katja die Flugdrachen-bauerin in ihrer Werkstatt und schaut ihr interessiert bei der Arbeit zu. Manchmal darf sie sogar mithelfen. Als sie einmal für einen Augenblick allein dort ist, macht sie eine tolle Entdeckung: In einem Nest aus Holzwolle sitzt der kleine Rabe Pedro, der aus Bequemlichkeit nicht flügge werden will.
Doch mit Katjas Hilfe lernt er fliegen und macht bald begeistert seinen ersten Ausflug.in den Garten. Wie gern würde Katja jetzt mitfliegen. Es muss wunderschön sein, die ganze Welt von oben anzugucken…
Stichwort:Figurentheater, Fliegen, Katja kann fliegen, Puppentheater, Puppentheater Heidelberg, Puppentheater Hessen, Puppentheater Kassel, Trum
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Montag, 18. Oktober 2010
Gaggenau. 90 kleine und große Zuschauer ließen sich von Puppenspielerin Ellen Heese und ihren Figuren in der zum überdimensionalen Sofa verwandelten Stadtbibliothek Gaggenau verzaubern.
Sie fieberten mit der kleinen Maus, die keinen Freund hat, der sie vor der Gefahren des Waldes schützt und deshalb den Grüffelo erfindet. Diesen vermag die kleine Maus so grässlich zu beschreiben, dass sie damit Fuchs, Schlange und Eule in die Flucht schlägt.
Als das ausgedachte Untier auf einmal wirklich auftaucht, steht es schlecht um die kleine Maus. Aber eine clevere kleine Maus kann auch einem echten Grüffelo das Fürchten lehren.
Obwohl die Geschichte jedem Kind bekannt war, verfolgten die Zuschauer das Geschehen mit großer Aufmerksamkeit. Kein Wunder - auf der Bühne war was los. Sie verwandelte sich in einen liebevoll ausgestatteten Spielraum in dem die Spielerin mit ihrer flexiblen Stimme die verschiedenen Tiere zum Leben erweckte. Die kleinen Zuschauer schlossen die schlaue Maus sofort ins Herz, bangten um sie, als Fuchs, Schlange und Eule sie fangen wollten und freuten sich mit ihr über ihre klugen Einfälle. Als schließlich der gefürchtete
Grüffelo tatsächlich auftauchte, wurde es mucksmäuschenstill im Saal. Die Kinder hielten den Atem an bis sie erleben durften, wie die Maus auch diesen Feind am Ende in die Flucht schlug. Es gab einen großen Applaus für die clevere Maus und das schöne und spannende Theaterstück vom theater en miniature aus Heidelberg.

Grueffelo
zu dem StückPressefotoFoto live bei flickr Tags: Grueffelo, GaggenauYoutube Tags: Grueffelo, GaggenauFeed (Artikelsammlung zu Thema Grueffelo)
Stichwort:Baden Württemberg, Bilderbuch, Figurentheater, Gaggenau, Garin, Gruffalo, Grüffelo, Heese, Kindertheater, Puppentheater
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Montag, 22. Dezember 2008

Anja Kaup
Erziehung: Puppentheater begeistert Nachwuchs im Kindergarten Ober-Laudenbach
OBER-LAUDENBACH. Am Montag erlebten die Kinder eine ganz besondere Theateraufführung im Kindergarten „Kleine Strolche“ in Ober-Laudenbach: der Turnraum hatte sich in eine geheimnisvolle, grün ausgekleidete Bühne verwandelt. Über 40 Kinder folgten gebannt der Geschichte „Wie Findus zu Petterson kam“, nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist.
Die „Kleinen Strolche“ und der Kindergarten „Tatzelwurm“ aus Erbach hatten sich zusammengeschlossen und das „theater en miniature“ eingeladen, um den Kindern in der Vorweihnachtszeit ein besonderes Erlebnis zu bieten. Hinter dem „theater en miniature“ stehen Ellen Heese und Andrej Garin, zwei Puppenspieler aus Leidenschaft. Ellen Heese begann sich schon während ihres Studiums der Sozialpädagogik für die faszinierenden Möglichkeiten des Puppentheaters zu interessieren.
Mit ihren 23 Jahren Erfahrung und professioneller Ausbildung gelang es ihr an diesem Morgen, elf unterschiedliche Figuren zum Leben zu erwecken – den schrulligen, alten Petterson, seinen quirligen Kater Findus, einen Dachs, aufgeregte Hühner, geheimnisvolle Mucklas und den Erzähler. Die Puppen zeichneten sich durch ihre große Ähnlichkeit zu den Buchillustrationen aus und erzählen in diesem Stück den Beginn einer großen Freundschaft, die nicht nur den alten Petterson liebenswerter macht, sondern auch die kleinen Zuschauer begeisterte und bereicherte.
Weitere Informationen über den Kindergarten „Kleine Strolche“ können im Kindergarten, Telefon 06252 126330 erfragt oder auch im Internet ‘www.kleinestrolche-olb.de’ nachgelesen werden.

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FEED “Wie Findus zu Pettersson kam”
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Stichwort:Bergstrasse, Bibliothek, Bilderbuch, Bücherei, Figurenspiel, Figurentheater, Findus, Für Kinder ab 4 Jahre, geburtstagstorte, Heppenheim, Heppenheim an der Bergstrasse, Hessen, Kater Findus, Kinderbuch, Kinderbuch-Wettbewerb, Kindergarten, Kindertheater, Mechtild Nienaber, Nienaber, Nordqvist, Ostern, Petterson, Pfannkuchentorte, Puppenspiel, Puppentheater, Schnapp die Oma, Schweden, Südhessen, Sven Nordqvist, Weihnachten, Wie Findus zu Pettersson kam
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Freitag, 05. Dezember 2008

Mozart statt Nikolaus
Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.

Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.


zu dem Stück
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FEED “Heute: Mozart!”
FEED “Kindertheater”
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Mittwoch, 15. Oktober 2008

Rose-Saal: Ellen Heese und das „theater en miniature” überzeugen mit dem munteren Figurenstück „Wie Findus zu Pettersson kam”
Der Alte und der Kater: Ellen Heese hauchte mit ihrem engagierten Spiel den beiden Figuren von Sven Nordqvist charmantes Leben ein.
OFTERSHEIM. Mucklas sind bekanntlieh äußerst sensible Wesen. Darum hieß es im Roses-Sal: „Handys aus, nichts essen und keine unnötigen Geräusche, sonst sind sie bald wieder verschwunden. So sie denn überhaupt auftauchen.” Mucklas leben im Haus vom alten Pettersson. Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch sie standen nicht im Mittelpunkt der Inszenierung.
Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln, aber vor allem lebenswerter machen sollte. „Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „theater en miniature” mitgebracht hatte. Das Licht ging aus, die Spannung stieg, Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenierung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten. Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… jf
Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt, gibt sie mit einem Augenzwinkern zu verstehen, und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die Tür der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt. Viel Wert wurde ganz augenscheinlich auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen. Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigen soll. „Süßes Kerlchen”, meint Pettersson sofort. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger Stimme weiß Heese zu überzeugen. Die Kinder nehmen ihr gerne auch die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Erwachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmschattierung die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrückten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. „Ein lieber Kater”, befindet das Federvieh nach kurzer Zeit und wenn Findus wirklich ein mal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Und die umtriebigen Mucklas, welche zwar nur die Kinder sehen können, die für Pettersson je doch gerne eine „Socken-Spur” aus legen, um ihn bei Bedarf auf den richtigen Weg zu führen. kr

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FEED “Findus”
FEED “Kindertheater”
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Donnerstag, 15. Mai 2008
15 Mai 2008
Das theater en miniature spielte im Dock 4 „Wie Findus zu Pettersson kam”
KASSEL. Schnapp Oma (oder Opa) - und komm ins Theater! So lautete die Aufforderung des theater en miniature, der Jung und Alt ins Dock 4 folgten. Erzählt wurde ihnen dort eine Geschichte, die beide Gruppen ansprach: Wie Findus zu Pettersson kam.
Liebevoll gestaltete der in Russland geborene Andrej Garin das Bühnenbild. Und mit viel Witz und Tiefgang setzte Puppenspielerin Ellen Heese ihre Figuren in Szene. Mal schmunzelten die Enkel, dann wieder seufzten deren Großeltern. Großartig die Wandlungsfähigkeit der Stimme Heeses. Vielleicht wird sich
Spaß mit Pettersson und Findus: Ellen Heese brachte die Figuren zur Freude von Jung und Alt in Aktion.
Foto: Herzog
der eine oder andere wiederentdeckt haben im griesgrämigen Pettersson, der ewig schlecht gelaunt ist und sich in seinem Haus verkriecht.
„Ich habe heute wieder mal zu nichts Lust”, ächzte er den Kindern in der ersten Reihe immer wieder entgegen. Schwermut tut jedoch selten gut - und so darf sich der alte Mann schließlich glücklich schätzen, als der kleine Kater Findus plötzlich in sein Leben tritt. Der stellt das Leben von Pettersson fortan auf den Kopf - und wird sein bester Freund. „Die Geschichte spiegelt auch das Verhältnis von Enkeln und Großeltern wider”, erklärt Puppenspielerin Ellen Heese. In vielen Familien sei die Lust verloren gegangen, etwas gemeinsam zu unternehmen. „Dabei bringt das Freude, wie Findus und Pettersson zeigen.” Freude brachten auch die Mucklas. Das sind kleine Tierchen, die es nur in Märchen gibt. Erst verstecken sie Petterssons Hausrat, dann ärgern sie die Hühner. Am Ende aber zeigen sie doch ihre liebevolle Seite und helfen dem verängstigten Findus. (am)
Stichwort:Bühnenbild, Bühnenbildner, Dock 4, Figurenspiel, Figurentheater, Findus, Hessen, Kassel, Kater, Kater Findus, kinderkultur, Kulturhaus, Nordhessen, Nordqvist, Peterson, Petersson, Petterson, Pettersson, Pettson, Pettsonn, Puppen, Puppenspiel, Puppenspielerin, Puppentheater, Schnapp die Oma, Stimme, Sven Nordqvist, Weinachten, Wie Findus zu Pettersson kam
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Mittwoch, 28. November 2007

Ein hochkonzentriertes Publikum beim Kindertheater
Bevern (r). Kinder wie Erwachsene waren beim Kindertheater-stück „Wie Findus zu Pettersson kam” gleichermaßen von dem Geschehen auf der Bühne in der Schlosskapelle Bevern in den Bann gezogen. Die Puppenspielerin und Schauspielerin Ellen Heese vom Kasseler „theater en miniature” hatte die bekannte Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist sehr überzeugend umgesetzt.
Mit ihrer wandelbaren Stimme verlieh sie jeder Figur eine eigene Sprache, sei es der tiefe Bass von Pettersson oder die aufgeregte hohe Stimme von Findus. Das Stück war so geschickt inszeniert, dass selbst die kleinsten Zuschauer hochkonzentriert das Spiel verfolgten. Die Figuren, in offener Spielweise geführt, sind eng an der Buchvorlage orientiert. Insbesondere der alte Pettersson ist dabei von Mechthild Nienaber und Andrej Garin so faszinierend gestaltet, dass die Figur trotz starrer Mimik alle Gefühlslagen glaubwürdig darstellen kann.
Das Bühnenbild mit stilisiertem Haus und Hühnerstall stellte sich sehr vielseitig dar, irgendwo gab es immer noch eine kleine Schublade, Klappe oder Tür, in der sich vor allem auch die Mucklas verstecken können. Mucklas sind kleine Wesen, die verborgen in Petterssons Haus wohnen und immer alle möglichen Gegenstände verschwinden lassen. Während sich Findus mit den Mucklas anfreundet und sich mit ihnen unterhält, kann Pettersson die kleinen Wesen nicht sehen. Die erwachsenen Besucher des Kindertheaters konnten nach der Vorstellung besser nachvollziehen, warum bei ihnen zu Hause oftmals Kleinigkeiten verschwinden. Den Kindern war das natürlich schon länger klar.

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FEED “Wie Findus zu Pettersson kam”
FEED “Kindertheater”
Bevern. Die beliebten Figuren Pettersson und Findus werden durch Ellen Heese lebendig. Fotos: TAH
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Samstag, 06. Oktober 2007

Die Herzen-Eroberin
Kindertheater Findus und Pettersson faszinierte auch die erwachsenen Zuschauer
ALLERSHAUSEN. Der Andrang im Kulturbahnhof Al-lershausen war am Sonntag groß wie selten. „Das haben wir nur schon mit zwei anderen Aufführungen von Pettersson und Findus geschafft”, freute sich Stadtjugendpfleger Dieter Karnebogen über das Interesse.
Als auch zusätzliche Tische zum Sitzen nicht ausreichten, räumten einige Erwachsene ihre Plätze, um den Kindern eine bessere Sicht auf die Bühne zu ermöglichen. Dort hauchte Ellen Heese (Kassel), die in Kammerborn aufgewachsen ist, den Figuren Leben ein. Figuren, die genauso aussahen, wie Leser des Bilderbuchs von Sven Nordqvist sich Pettersson und Findus vorstellen.
Es geht um Freundschaft.
Die Geschichte: Der alte Pettersson ist einsam, bis der kleine Kater Findus durch einen Zufall in seinem Haus landet. Eines Tages geschieht ein Wunder. Findus kann sprechen. Eine Freundschaft beginnt und viele Abenteuer folgen. Die Geschichten vom schrulligen Pettersson und seinem liebenswerten Kater Findus sehen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene gern, weiß Puppenspielerin Ellen Heese vom theater en miniature aus Erfahrung. Denn die Geschichten erzählen über das Verhältnis von Kindern und Erwachsenen. Erwachsene Zuschauer berührt zum Beispiel die Einsamkeit des alten Pettersson und Kinder können diese Gefühle bereits gut verstehen.
Die Auffuhrung des theaters en miniature im Kulturbahnhof, das unter anderem mit Ellen Heese bereits mehrfach im Uslarer Land gastierte, zählte zu den Ferienspaßaktionen der Stadtjugendpflege Uslar und wurde als Veranstaltung der Reihe „Kindertheater auf dem Land” von der Jugendstiftung des Landkreises Northeim gefördert, (shx)

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Stichwort:ALLERSHAUSEN, Aufführung, Bühne, Einsamkeit, Figurenspiel, Figurentheater, Findus, Gefühle, Geschichte, Kammerborn, Kassel, Kater, Kinder, Kindertheater, Kulturbahnhof, Landkreis, niedersachsen, Nordqvist, Northeim, Peterson, Petersson, Petterson, Pettersson, Pettson, Pettsonn, Puppenspiel, Puppenspielerin, Puppentheater, Schnapp die Oma, Stadtjugendpfleger, Sven Nordqvist, Uslar, Uslarer Land, Wie Findus zu Pettersson kam, Zuschauer
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Freitag, 11. November 2005

Verwirrspiel um Elisaveta
Von Tobias Stracke
Paderborn (WV). Gar ungewöhnlich war das, was gut 30 Zuschauern am Donnerstagabend in der Zentralbibliothek in Paderborn beschieden war.
Die Groteske »Elisaveta Bam« des russischen Dichters Daniil Chams hat das Puppenspieler Ehepaar Ellen Heese und Andrej N. Jonkov neu übersetzt und interpretiert, um es auf die kleine Bühne ihres »Theater en miniature« zu bringen. Chams Stück, das 1927 als Parodie auf das traditionelle Theater des vorhergegangenen Jahrhunderts gedacht l war, erwies sich mit seiner Mischung aus offensichtlichem Unsinn und anklingender Mehrdeutigkeit als nicht immer leicht zugängliches Werk.
Die Hauptfigur dieser »Die Sünderin« genannten Bühnenadaption ist die Dame Elisaveta Bam. Sie befindet sich in einer bedrängten Situation, von der der Zuschauer nur erfährt, dass es sich dabei entweder um ein von ihr begangenes Verbrechen oder um ihre Angst vor der bevorstehenden Ehe handeln könnte. Belastet mit dieser spärlichen Information nimmt das Stück seinen Lauf durch 19 Szenen. Mit jeder Szene wechseln nicht nur die Bühnenbilder und die handelnden Charaktere, es wird sich auch jedes Mal eines anderen Theatergenres bedient. Vom Melodram über die Komödie, das politische Theater bis hin zur großen Oper werden die verschiedenen Richtungen des Theaters bisweilen absurd dargestellt.
Trotz einer oft verwirrenden Handlung und nicht immer ganz nachvollziehbaren Dialogen der Akteure, was Chams beim Verfassen seines Werkes wohl auch intendierte, gelang das Puppenspiel zu einer vergnüglichen Darbietung. Dies schuldete das Stück vor allem dem hervorragendem Schauspieler Jonkov, der es nicht nur verstand, die von ihm selbst angefertigten Figuren über die Miniaturtheaterbühne zu bewegen, sondern der auch das Stück als Tontechniker, Dirigent oder Sänger zu begleiten wusste. Zudem führte er als Schauspieler und Erzähler durch die Wirrungen der Geschehnisse. Die Regie oblag Ellen Heese. Insgesamt erlebte das Publikum einen interessanten Kleinkunstabend.
Miniaturfiguren sicher bewegt

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Montag, 26. September 2005
Kreis Emsland, Lingener Tageblatt 26.09.2005
AUF DER BÜHNE DES KULTURFORUMS ST. MICHAEL schufen Ellen Heese und Andrej Uri Garin vom Theater en miniature” mit der Aufführung des Märchens „Ali Baba und die 40 Räuber” eine reiche Fantasiewelt.
Das 12. Internationale Fest der Puppen in Lingen fand große Resonanz
Theater en miniature spielte im Kulturforum „Ali Baba und die 40 Räuber’
Von Benedikt Tondera
Das Puppentheater bezieht einen Teil seines Reizes aus der Fähigkeit, auf kleinem Raum und mit wenigen Darstellern Inszenierungen realisieren zu können, die eigentlich eines großen Material- und Personalaufwandes bedürften. Dies zeigte sich im besonderen Maße bei der Aufführung von „Ali Baba und die 40 Räuber” des „Theater en miniature” aus Kassel auf der Bühne des Kulturforums St. Michael.
Fast 50 Figuren bevölkern diese orientalische Erzählung, doch die beiden Darsteller Ellen Heese, Andrej Uri Garin und der Regisseur Jojo Ludwig ließen sich davon nicht abschrecken. Mit viel Fantasie und Kreativität gestalteten sie Kostüme, Figuren und ein Bühnenbild, das der anspruchsvollen Geschichte absolut gerecht wurde.
Sie handelt vom mittellosen Ali Baba, der eines Tages eine Räuberbande dabei beobachtet, wie sie ihre Beute in einer Berghöhle deponiert. Er sucht die Stelle auf und findet dort unermessliche Reichtümer. Ali kann der Versuchung nicht widerstehen und nimmt einen Teil davon mit.
Als sein Bruder Kasim Wind von der Geschichte bekommt, macht er sich auf zu dem reichen Schatz der Räuberbande. Doch dort wird er vom Räuberhäuptling ertappt und kurzerhand enthauptet. Der erboste Anführer der 40 Räuber macht sich nun auf die Suche nach dem Entdecker seines Verstecks. Die Spur führt ihn direkt zum Haus des Ali Baba.
Ellen Heese und Andrej Garin gelang es, das Märchen über die Gier und die verderbliche Kraft des Reichtums kindgerecht aufzuarbeiten, ohne die
Dramatik der Inszenierung aus dem Auge zu verlieren. Erstaunlich war dabei, welchen Ideenreichtum die beiden Darsteller dabei an den Tag legten. Garin spielte die Rolle des Tuchhändlers, der der Geschichtenerzählerin (Heese) das Märchen von Ali Baba für teures Geld verkauft. In der Erzählung selbst spielen fast lebensgroße Stoffpuppen die Hauptrolle; aber auch Miniaturpuppen und in Stoffvorhänge eingearbeitete Gipsmasken werden kurzerhand zum Leben erweckt.
Auch bei der Konzeption des Bühnenbildes zeigte sich das „Theater en miniature” einfallsreich. In vorderster Front stellte ein aus Stoffstreifen bestehender, wendbarer Vorhang wechselweise ein Häuser- und ein Gebirgspanorama dar. Für Szenen, die innerhalb der Räuberhöhle spielten, konnte dieser Vorhang beiseite geschoben werden, und es trat ein weiterer Vorhang zum Vorschein, hinter dem sich der kostbare Schatz befand.
Innerhalb dieser Kulisse tauchten die Darsteller immer wieder aus der Perspektive der Erzähler ab in die Handlungsebene. Auf diese Weise konnten Heese und Garin die Handlung vorantreiben und sie zugleich für die Grundschüler im Kulturforum kommentieren. Es war erstaunlich, welch eine großartige Fantasiewelt allein von zwei Puppenspielern entworfen werden kann.

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Freitag, 19. Dezember 2003

Gespannt blickten die Kinder beim Figurentheater im Flörsheimer Keller auf die Bühne. Dort wurde vom „theatre en miniature” das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt.
Flörsheim. Ausverkauft war am Dienstagnachmittag die Vorführung des „theatre en miniature” im Flörsheimer Keller. 120 Kinder waren mucksmäuschenstill, als das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt wurde. „So etwas habe ich noch nie erlebt”, staunte Rudek vom Kulturamt über das Verhalten der Kinder. Schließlich geht es bei den meisten Vorführungen für Kinder etwas lebhafter im Flörsheimer Keller zu. Dieses Mal blieben die jüngsten Besucher aber bis zum Schluss brav auf ihren Stühlen sitzen. Sie verfolgten aufmerksam die Geschichte von den Du-dies, die auf dem Stern „Du” leben und alle eine verschiedene Farbe haben. Jeder Dudie hat eine wichtige Aufgabe, nur Schubidu weiß nicht so recht, für was er begabt ist. Außerdem ist er ganz bunt und versucht deshalb, so zu werden wie die anderen Dudies. Doch auch für Schubidu findet sich am Ende eine verantwortungsvolle Aufgabe, und er stellt fest, dass das viel wichtiger ist, als eine Farbe zu haben wie die anderen Dudies. (meh)

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Stichwort:Besucher, Das Geheimnis von Du, Das Geheimnis von Du, Dudies, Figurenspiel, Figurentheater, Flörsheim, Flörsheimer Keller, Hessen, Kinder, Kindertheater, Kulturamt, Mittelhessen, Puppenspiel, Puppentheater, Schubidu, Stück, Südhessen, Theaterstück, theatre en miniature, Vorführung
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Dienstag, 21. Januar 2003
KINDERTHEATER / „Alibaba und die 40 Räuber” bei Odeon im Alten E-Werk
Mit seinem Figurentheater um „Alibaba und die 40 Räuber” beeindruckte das „theater en miniature” im Odeon im Alten E-Werk kleine und große Zuschauer.
ANGELA TRAUTZ
GÖPPINGEN • Einmal im Lotto gewinnen - wer träumt nicht davon? Überall auf der Welt verbinden die Menschen Reichtum mit Glück. Aber macht Geld wirklich glücklich? Und wie weit darf man gehen, um sich den Traum zu erfüllen? Wo fängt Schuld an, und wo ist die Grenze von gut zu böse? Gibt es so etwas wie ein bisschen böse? Reichtum als Glücksbringer, verschiedene Formen von Schuld und die Vorstellung von ausgleichender Gerechtigkeit - das ist der aktuelle Inhalt einer uralten Geschichte: „Alibaba und die 40 Räuber”. Das Kasseler „theater en miniature” hat das bekannte Märchen aus 1001 Nacht zum Gegenstand seines Stücks für Kinder ab sechs Jahren gemacht, mit dem es im Odeon gastierte.
Geschichte gegen Gold
Das Zauberwort „Sesam öffne dich” erschließt dem armen Holzfäller Alibaba einen unermesslichen Räuberschatz in einem geheimnisvollen Berg. Erzählt wird die abenteuerliche Geschichte - widerwillig und nur gegen entsprechend viele Goldstücke Bakschisch - aus der Sicht des Schneiders Mustafa, der Alibaba an die Räuber verriet. In seinem Stoffladen auf dem Basar entstehen nach und nach die eindrucksvollen Schauplätze des Märchens. Dabei bedienen sich Ellen Heese und Andrej Uri Garin einfachster Mittel: Stoffbahnen in allen Farben und Variationen zaubern eine phantastische Kulisse, die dem eigentlichen Schauspiel Raum lässt.
Wallende Gewänder
Einfühlsam und für die kleinen Theaterbesucher in jeder Szene nachvollziehbar werden große Figuren mit holzgeschnitzten Köpfen und wallenden Gewändern, Handpuppen, Masken und Stabfiguren zum Leben erweckt. Beeindruckend, wie ideenreich und durchdacht die beiden Künstler ihre Figuren führen und ihnen durch Stimmwandel und Gestik Ausdruck verleihen, wie präsent die Darsteller mal als Erzähler, mal als Schauspieler oder ganz hinter die Puppen zurücktretend wirken, wie durch abwechslungsreiche Szenen- und Perspektivwechsel, untermalt durch orientalische Klänge, eine phantastische Welt aus 1001 Nacht entsteht, in die der Zuschauer gänzlich eintaucht.
Lebendiges, anspruchsvolles Kindertheater - ein ästhetisches Vergnügen der besonderen Art!

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Samstag, 20. Oktober 2001

DIE URKOMISCHEN UND LIEBENSWERTEN ABENTEUER des Bären Winnie Pu und seiner Freunde aus dem 160-Morgen-Land erzählt die Puppenspielerin Ellen Heese am Frederick-Tag in der Bruchsaler Stadtbibliothek.
Eine ungewöhnliche Präsentation in der Stadtbibliothek
Winnie Pu war zu Gast in der Bruchsaler Stadtbibliothek und wurde von einem Kinder-Publikum empfangen, das meinte, schon längst alles über Pu-Bär zu wissen. Während der 45-minütigen Vorstellung lernten die Kids aber einen neuen Pu-Bären kennen, einen, der sich stärker an seinen Autor Alan Alexander Mime lehnte und von der Puppenspielerin Ellen Heese neu interpretiert wurde.
Was die Dramaturgin, Textautorin, Sprecherin, Figurendesignerin und Bühnenbildnerin von der Traumbühne Kassel präsentierte, war nicht der durch Disney veniedlichte, vermenschlichte, süßlich-orange Bär mit dem roten Hemd, der mittlerweise aggressiv vermarktet wird und auf T-Shirts und Schultaschen prangt, sondern der kleine, der leise, der - für Ellen Heese - „echte” Pu-Bär. Sie ließ sich weder von Disney noch von den berühmten Zeichnungen von E. H. Shepard, aus der 1926 erschienenen Erstausgabe beirren und bastelte ihre eigenen v/eichen Stofffiguren, denen sie prägende Eigenschaft und während der Vorstellung eine eigentümliche Lebendigkeit einhauchte: ein richtiger brauner Teddy-Bär, schön beweglich bis auf den dicken Bauch, dem man seinen ewigen Appetit auf Honig ansieht; einen traurigen grauen Esel mit langen Ohren, der die Welt stets negativ sieht und der es auch immer wieder schafft, dass bei ihm alles schief läuft; Kängürumutter Känga, die sich rührend um ihr Junges namens Klein-Ruh sorgt. Auch Ferkel war dabei, und zwar sogar in zwei Varianten: mal lebenslustig, weil dreckig-fleckig und mal nervig und rosig sauber, weil gerade
von Känga geschrubbt, immer aber unsicher, anlehnungsbedürftig und ängstlich.
Die Puppenspielerin erzählte die urkomischen und liebenswerten Abenteuer des Bären und seiner Freunde in offener Spielweise, das heißt, sie war während der ganzen Vorstellung in der Mitte der selbst entworfenen Mini-Drehbühne zu sehen. Die Illusionen, die sie durch die spärlichen Kulissen, die weichen Tiere, vor allem aber durch ihre unglaublich abwechslungsreiche Stimme schaffte, waren so intensiv, dass die Kinder mitgingen und mucksmäuschenstill saßen.
Margrit Csiky

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Donnerstag, 15. März 2001

Theater en miniature in Heilbronn
Von Valerie Blass
Zuerst muss Ellen Heese vom Theater en miniature die kleinen Besucher im Heilbronner Trappensee-Theatersaal aufs Zuhören einstimmen: „Das gehört jetzt nicht hierher junge Dame”, erklärt sie einer Zwischenruferin. Doch dann gehts richtig los: Auf die Reise durchs ferne Afrika mit Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verloren hat und auf der Suche nach ihnen allerlei Erfahrungen sammelt. Zuerst trifft Winzig drei Grashüpfer, die ihn singend ermuntern: „Nichts verschwindet auf der Welt”. Das Schweinepaar Waldemar und Rösechen würde Winzig am liebsten behalten, aber das rotzfreche Krokodil Leopold verspottet ihn und Winzig rennt weg. Zusammen mit der Wüstenmaus Ophelia überquert der Elefant auf seiner Suche eine gefährliche Brücke. Nach einem Wortgefecht mit Krokodil Leopold, bei dem sich die Kinder ob der gegenseitigen Beschimpfungen vor Elefant Winzig erlebt im fernen Afrika allerlei Abenteuer. Lachen ausschütten, schafft Winzig aber auch das. Und zwar mit Hilfe seiner Freunde. „Die Erfahrung, dass es immer jemanden gibt, der einem weiterhilft”, soll das Theaterstück nach der Vorlage von Erwin Moser den Zuschauern im Kindergartenalter vermitteln, erklärt Heese. Die Mittel, auf die sie dabei setzt, kommen gut an bei den Kleinen: Selbstgebaute Puppen, fetzige Songs und viele witzige Einfalle. Und zum Schluss findet Winzig natürlich zu seiner Familie zurück.

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Montag, 16. Oktober 2000

Das Kasseler „theateren miniature” gewährte mit kleinen Puppen einen großen Einblick in die Theatergeschichte des 20, Jahrhunderts
Liebe zum Detail und Schauspiel: Andrej N. Joukov haucht seinen Figuren Leben ein und entführt den Zuschauer in eine kleine, fantastische Welt.
Zu einem ästhetischen Vergnügen der besonderen Art lud am Sonnabend das Kasserer “theater en miniature” in den Rokoko-Pavillon Stöckheim. Mit dem Stück “Die Sünderin” stellte der Akteur Andrej N. Joukov unter Beweis, dass mit kleinen Gegenständen großartige Dinge zu vollbringen sind und eröffnete gleichzeitig die Theatersaison im Pavillon.
Die Heldin des Stuckes, das im Februar Premiere hatte, ist eine junge Frau, die sich in einer prekären Lage befindet, Allerdings ist die Ursache ihrer offensichtlichen Bedrängnis weniger etrtdetrtig.
Literarische Grundlage des Stückes ist die 1927 geschriebene Groteske “Elisaveta Bam” des russischen Schriftstellers Danfil Charms.
Das Grundthema ist die Angst der Heldin vor einer unbekannten Gefahr. Mit viel Witz und Esprit verstand, es Joukov, als Puppenspieler und Schauspieler die Zuschauer auf eine ironisch-skurrile Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters des vergangenen Jahrhunderts zu entführen.
In nicht weniger ate 17 tintereeniedHchen Bühnenbildern und Genres spielte er die Angst der Heldin durch. So ließ er die Miniaturen einmal als Figuren in einer bäuerlichen Komödie auftreten., um sie im nächsten Moment Opfer einer - monumentalen Tragödie werden zu lassen. Ob politisches Theater oder realistisches Melodrama, kaum eine Theaterform, die Joukov nicht präsentierte.
um das Geschehen auf der Buhne besser ver folgen zu können, konnten sich die Zuschauer mit Operngläsern behelfen, die vor Beginn der Vorstel kmg verteilt wütden.
Unter welcher Angst “Die Sünderin” wirklich litt, blieb bis zum Ende, dem großen Opernfinale, ungeklärt, was dem Stück jedoch keinen Abbruch tat. War es doch weniger seine Handlung als die Art und Weise, in der es präsentiert wurde, was den Betrachter in seinen Bann zog und ihm eine köstliche Unterhaltung bescherte.
Die Bühne war eine detaifgenaue Miniatur eines klassischen Theaters mit Rampe Kulissen und einer, ausgefeilten Bühnentechnik. So konnte, der Zuschaucieffitauchen in eine Welt, in der die Dimensionen verschoben sind und in der eine eigentümliche Poesie der kleinen Form entsteht.
met

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FEED “Die Sünderin”
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Montag, 07. Februar 2000

FIGURENTHEATER
Bäuerliche Komödie, Melodrama und Tragödie - im Dock 4 gab es das alles beim „theater en miniature” auf wortwörtlich engstem Raum.
Wer sich einem ästhetischen Vergnügen der besonderen Art hingeben möchte, dem sei eine Aufführung des „theater en miniature” empfohlen.
KASSEL • Mit dem am Freitag im Dock 4 uraufgeführten Stück „Die Sünderin” stellen die Macher des Projekts, Ellen Heese und Andre] N. Joukov, unter Beweis, dass man mit kleinen Gegenständen ganz großartige Dinge vollbringen kann.
Literarische Grundlage des Stücks ist die 1927 geschriebene Groteske „Elisaveta Bam” des russischen Schriftstellers Daniil Charms. Es ist eine ironisch-skurrile Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters des vergangenen Jahrhunderts. Ein Grundthema - die Angst der Heldin vor einer unbekannten Gefahr - wird in 19 unterschiedlichen Bühnenbildern und Genres durchgespielt, unter anderem in Form einer bäuerlichen Komödie, eines realistischen Melodramas oder einer monumentalen Tragödie.
Die Bühne, auf der sich all das abspielt, ist eine detailgenaue Miniatur eines klassischen Theaters mit Rampe, Kulissen und einer ausgefeilten Bühnentechnik. Andrej N. Joukov haucht als Puppenspieler den sorgfältig gearbeiteten „Schauspielern” Leben ein und bewegt ihre Körperteile mitunter durch feingliedrige mechanische Einrichtungen. Der Zuschauer kann eintauchen in eine phantastische Welt, in der die Dimensionen verschoben sind und in der eine ganz eigentümliche Poesie der kleinen Formen entsteht.
Neben den liebevoll gestalteten Gegenständen und einer
Menge absurden Humors fasziniert die „Sünderin” vor allem auf Grund der gelungenen Durchdringung mannigfaltiger künstlerischer Disziplinen. Joukov agiert nicht nur als Puppenspieler, sondern ist zudem Schauspieler, Spielleiter, Toningenieur, Dirigent und Sänger in einer Person.
Der Akzent des russischen Künstlers verleiht dem Ganzen eine authentische Komponente, erschwert jedoch teilweise die Verständlichkeit. Dieses kleine Manko mindert jedoch kaum den Reiz des Stücks, das man wieder am 18., 19. und 20. Februar im Dock 4 bewundern kann.
Rene Schneider
Figurenspieler Andrej Joukov - nur als Hand sichtbar -führt seine „Heldin” durch die Theaterwelt.

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Mittwoch, 19. Januar 2000

Das Figurentheater gastiert bei Betten Kranefuß
Wer kennt ihn nicht, den kleinen Bären aus dem 160-Morgen-Vald, dessen größte Leidenschaft der Honig ist. Wer in den kommenden Tagen bei Betten Cranefuß in der Unteren Königstraße 50 vorbeikommt, kann dort stwas ganz Besonderes erleben: im Schaufensterpavillon vor dem Geschäft werden die Abenteuer ron Winnie Pu als Puppentheater aufgeführt.
Das 1984 gegründete bekannte Figurentheater wird die zauberhafte Geschichte mit dem typischen englischen Humor nach dem Kinderbuchklassiker von A. A. Milne in ofener Spielweise mit weichen Stoffiguren neu erzählen. Natürlich dürfen bei den urkomischen und liebenswerten Abenteuern des singenden und dichtenden Bären auch die anderen Bewohner des Waldes licht fehlen: Ferkel, Eule, Kaninchen, I-Ah, Känga und Klein Ruh und mit von der Partie. Seine heiße Leidenschaft für süßen Honig, dem nmer sein Hauptgedanke gilt, bringt Pu zuweilen in die unangenehmsten Lagen, doch dank seiner Freunde verliert er nie Humor und Lebensfreude. Der Wald entsteht auf einem großen Baumstumpf. Wie ein Karussel dreht sich die technisch ausgetüftelte Kulisse vor den Augen der kleinen und großen Zuschauer und bietet so nach und nach Einlick in Pus Haus, Eules Baum, B-Ahs Bachufer und Kaninchens Höhle. Durch die Drehbühne hat man von allen Seiten genug zu sehen in dem gläsernen Pavillon, in dem die phantasievoll gestalteten Figuren von der Puppenspielerin Ellen Heese zu einer passenden Musik zum Leben erweckt werden.
Dieser Ruschelige Bär läßt Kinderherzen höher schlagen. Vom 10. bis 12. September können kleine und große Fans die Abenteuer von Winnie Pu als Puppentheater bewundern.
Stichwort:Alan Alexander Milne, Bär, Christopher Robin, Ferkel, Figurenspiel, Hessen, Känga, Kaninchen, Kassel, kinderkultur, kinderkultur-kassel, Kindertheater, Klein-Ruh, Nordhessen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppentheater, Roo, Winnie-the-Pooh
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Samstag, 19. Dezember 1998

Klassiker der Kinderliteratur war im balou zu sehen
Brackel. (hil) Großos Vergnügen bereitete am Sonntag das Theaterstück „Pu der Bär” den kleinen Besuchern des Kulturcafes balou an der Oberdorfstraße. Sowohl die erste Aufführung als auch die wegen der starken Nachfrage zusätzlich angesetzte Vorstellung waren ausverkauft. Das Ensemble der „Traumbühne” aus Kassel orientierte sich bei der Entwicklung dieses Theaterstückes an den Kinderbüchern des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Dieser dichtete nämlich Geschichten für seinen Sohn, in denen jener und seine Kuscheltiere die Hauptrollen einnahmen. Die 1926 und 1928 erschienenen Bücher „Pu der Bär” und „Wiedersehen mit Pu” waren besonders erfolgreich. Ellen Heese von der „Traumbühne” erzählt, die auch schon verfilmten Bücher enthielten philosophische Passagen und Dialoge, die nicht nur’für Kinder interessant und anspruchsvoll seien. Die „Traumbühne” habe sich an die Originaltexte der deutschen Übersetzung gehalten, allerdings eine Auswahl aus den Szenen des Buches getroffen. „Das Theater als ein anderes Medium als das Buch verlangt bildstarke Szenen”, erklärt Ellen Heese.
Sie spielt dieses Stück allein, weist aber darauf hin, daß die Produktionen der „Traumbühne” in gemeinsamer Arbeit entstehen.
Die eine knappe Stunde dauernde Aufführung für Kinder ab vier Jahre findet auf einer kleinen Drehbühne statt. Ellen Heese, die mit ihrem Spiel die Stofftiere beinahe lebendig erscheinen läßt, hat von der Mitte der Bühne aus alles im Griff. Die Darstellung erinnert an ein Musical, denn Gesangseinlagen wechseln mit Dialogen zwischen den Tieren.
Ellen Heese legt den Tieren die Wörter in den Mund. Sie charakterisiert diese zugleich mit gewandtem Verstellen ihrer Stimme. Da folgt hohes Jauchzen auf gutmütiges Brummen, mürrische Heiserkeit auf übermütiges Quietschen.
Die Kinder werden in eine Welt entführt, in der das Glücklichsem nicht von vornherein dominiert, sondern erstrebt werden muß.
Pu, der immer nur ans Fressen denkt, tut sich an den Vorräten des Kaninchens so gütlich, daß er schließlich im Bau stecken bleibt. Die Tiere stellen eine lustige Gesellschaft verschiedener Charaktere dar. Der Genuß von Honig, die Reise im Beutel des Känguruhs, eine Geburtstagsfeier sind die einfachen Wünsche der Tiere. Diese feiern am Schluß zwar in fröhlicher Runde den Geburtstag des zuvor so einsamen und mürrischen Esels, doch es dauert, bis alle Probleme gelöst worden sind.

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FEED “Pu der Bär”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Alan Alexander Milne, Aufführung, balou, Bär, Beutel, Brakel, Eving, Ferkel, Figurenspiel, Figurentheater, Geburtstagsfeier, Honig, Känga, Kaninchen, Kenga, Kinderliteratur, Kindertheater, Klassiker, Klein-Ruh, Kleinkunst, Kulturcafe, nordrhein, Nordrhein-Westfalen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppenspiel, Puppentheater, Roo, Scharnhorst, Theaterstück, westfalen, Winnie Pu, Winnie Puuh, Winnie-the-Pooh
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Samstag, 19. Dezember 1998

Ellen Heese präsentierte Kindern die Abenteuer von Pu dem Bären.
KORBACH • Vor 70 Jahren hielt der Bär Pu Einzug in Deutschland. Alt geworden ist er nicht, vielmehr hat er sich zu einem Klassiker entwickelt, der noch immer Menschen begeistert - ob als Buch, Hörspiel oder Trickfilm. Ellen Heese von der Traumbühne Kassel präsentiert Pu in einer weiteren Variante: sie spielt den warmherzigen und knuffeligen Bären auf der Bühne. Gestern morgen gingen die ersten 180 von insgesamt 720 Korbacher Kindergartenkindern im Bürgerhaus mit Pu auf Abenteuerreise. Weitere Aufführungen gibt es heute und morgen, alle sind bereits ausverkauft. 45 Minuten lang erzählt Ellen Heese auf einer originellen Drehbühne mit weichen Stofftieren die liebenswerten Geschichten rund um den Honigliebhaber Pu, dessen Leidenschaft ihn immer wieder in unangenehme Lagen bringt. Doch dank der Hilfe seiner Freunde im 160-Morgen-Wald verliert er nie Mut und Lebensfreude und meistert so die gefährlichsten Abenteuer. (zmo)
Stichwort:Alan Alexander Milne, Christopher Robin, Ferkel, Figurentheater, Hessen, Känga, Kaninchen, Klein-Ruh, Korbach, Milne, Nordhessen, Pooh, Pu der Bär, puh der bär, Puppentheater, Tiger, Tigger, Winnie-the-Pooh
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Montag, 19. Oktober 1998

KINDERTHEATER
KASSEL
Wer kennt ihn nicht, den Klassiker der Teddybären, Pu. Der kleine Abenteurer fliegt mit einem Luftballon gen Himmel, um an das Bienennest im Baum zu kommen. Doch damit das Honigmäulchen wieder herunterkommt, muß erst Freund Ferkel von unten ein Loch in den Ballon schießen. Oder er geht auf die Suche nach dem verlorenen Schwanz des Esels „la”. Denn Pu und seine Freunde halten zusammen und entdecken die weite Welt. Mit dem Stück „Pu, der Bär” läutete Ellen Heese im Dock 4 die „Bärensaison” der Kindertheaterstücke ein. Bis zum 25. 10. spielen außerdem das Kasseler Puppentheater Knorzkopp sowie drei Gastbühnen verschiedene Geschichten über die Geborgenheit spendenden Identifikationsfiguren von Kindern. Puppenspielerin Ellen Heese machte bei der Premiere des zu 90 Prozent an die Originalversion angelehnten Textes von A. A. Milne die tierischen Protagonisten zu sehr greifbaren und glaubhaften Charakteren. Warmherzig spielte sie die goldigen Figuren zum Gernhaben. Die stark verkürzte Geschichte für Kinder ab vier Jahren bescherte dem kleinen und großen Publikum amüsante Kurzweil, für die es am Ende dicken Applaus gab. Hintergrund für das Kindertheäter bildete eine pfiffig gestaltete Bühne. Außerdem peppten Gesangs- und Musikeinlagen das Stück auf. „Ich liebe den Pu” sagt Heese. Jahrelang hat sie versucht, die Rechte für die Aufführung zu bekommen.

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FEED “Kindertheater”
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Dienstag, 16. Juni 1998

Mit Tropenhelm und Safarianzug tritt Frau Heese an ihr “Rednerpult”: “Wißt ihr wo ich gerade herkomme? Direkt aus Afrika, jawohl!” Die Kinder heften voller Spannung ihre Augen auf die große Landkarte - echter Schnee vom Kilimandscharo und Sand aus der Wüste Sahara rieseln auf den Teppichboden im Rathaus von Neukirchen - und jetzt erscheint auch die Elefantenfamilie-Aus ihrem Rednerpult mit vielen Schubladen und Klappen zaubert Frau Heese die herrlichsten Bühnenbilder und die Erlebnisse des kleinen Winzig sind hautnah mitzuerleben. Beim Dialog mit dem Krokodil Leopold und der Wüstenspringmaus Ophelia gibt es viel zu lachen. Die Grashüpferband spielt zum Tanz und das freudliche Flußschweine-Ehepaar Röschen und Waldemar bietet sich für kurze Zeit als Ersatzeltern an. Unter dem Zuspruch der neuen Freunde wagt sich der kleine Elefant sogar über eine Hängebrücke und findet auf der anderen Seite doch noch seine Eltern. - 45 Min. voller knisternder Spannung enden mit einem Happy-End-und tosendem Beifall.
Frau Heese ist es gelungen mit einer enormen Sprachleistung und hervorragendem schauspielerischen Geschick die 110 Kinder aus den Kindergärten Oberaula und Hausen und die zahlreichen Kinder u. Erwachsenen aus Neukirchen zu fesseln Bravo!!!

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Stichwort:Bibliothek, Bilderbuch, Bücherei, Erwin Moser, Figurentheater, Hessen, Kinderbuch, Kindertheater, Knüll, Neukirchen, Nordhessen, Puppenspiel, Puppentheater, Winzig der kleine Elefant
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Montag, 20. Oktober 1997

ABENTEUER AFRIKA im Schlößchen mit Ellen Heese
„Afrika, das ist ein Land, wo fast immer die Sonne scheint… Es ist die Welt von Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verliert und auf der Suche nach ihnen viele aufregende Abenteuer erlebt.” Die „Traumbühne” aus Kassel hatte am Sonntag zur Eröffnung der Puppenspieltage im Schlößchen im Prinz-Emils-Garten ihr kleines Publikum nebst Vätern und Müttern dorthin mitgenommen.
An der Wand hing eine große Landkarte, ein bißchen verdreht, weil sie sonst nicht hingepaßt hätte. Wüsten und Dschungel waren darauf zu sehen, Flüsse, der Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe. Ellen Heese (alias Afrikareisende im Tropenanzug, alias Puppenspielerin) erklärte die Karte, erzählte von ihrer Reise, den Tieren, ließ eine kleine Elefantenherde auf ihrem Rednerpult aufmarschieren und war unversehends in der Geschichte „Winzig, der kleine Elefant” drin, nacherzählt nach einem Bilderbuch von Erwin Moser. Das Stehpult mit seinen vielen Fächern und Schubladen wurde zur Bühne, vielfach veränderbar mit Klappen, Fächern, Schuhen und Tüchern. Winzig, der kleine Elefant, durch die Lupe betrachtet, wurde auf einmal ein rundes, pummeliges Elefantenkind mit beweglichem Rüssel, das von Station zu Station seinen Weg suchte.
Immer wieder kippte Ellen Heeses geradlinige Erzählung in Spielszenen um. Die Kulisse veränderte sich, die Figuren würden lebendig, man vergaß, daß sie ihre Stimmen einer einzigen Sprecherin verdankten. In der Handlung einfach, barg das Theaterstück doch viele, liebe-und phantasievoll komponierte Detalszenen, hier ein herzhaftes Schimpfwörtergefecht zwischen Winzig und dem Krokodil, dort einen heftigen Sandsturm, bei dem tatsächlich Sand stieb sogar aus den Wüstenecken der Landkarte rieselte und schließlich in Verwehungen auf dem Bühnenpult zurückblieb.
Aus Erzählung und Spiel, Musik und Geräusch, Kulisse und Figuren schuf Ellen Heese ein phantasievolles und zugleich technisch ausgetüfteltes kleines Theater. War der kleine Held auch zwischendurch verzagt oder zornig, immer wieder gab es Trost und Ermutigung bis zum guten Ende.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Winzig der kleine Elefant”
FEED “Kindertheater”
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