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Grüffelo-Grütze oder ein Fuchs am Spieß

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Kindertheater in der Baukelter
Von Karin Freudenberger
WEINSBERG „So!” Ein akzentuiert gesprochenes Wort mit zwei Buchstaben genügte, um in der Baukelter augenblicklich für Ruhe zu sorgen, als Ellen Heese vom „Theater en miniature” mit dem Kinder Stück „Der Grüffelo” beginnen wollte. Es war erstaunlich, wie schnell die erfahrene Schauspielerin und Puppenspielerin ihr junges Publikum ab vier Jahren in den Bann zog. Ein Volltreffer also für Stadtbücherei und Volkshochschule in Weinsberg, die das Gastspiel organisiert hatten.
Vor allem die „kleine Maus” schlössen die Kinder sofort in ihr Herz. Denn die putzig anzuschauende Handpuppe überzeugte durch ihr Temperament, die Cleverness und ihre Unerschrockenheit. Schließlich galt es bei der Wanderung durch den Wald gegen so gefährliche Tiere wie einen Fuchs, eine Schlange oder eine Eule zu bestehen. Da half es, dass die Maus eine Verabredung mit dem „Grüffelo” vorgab, der so gerne Fuchs am Spieß, Schlangenpüree oder Eule mit Zuckerguß aß.
Anti-Angst-Reim Dass dieses Fantasiemonster Grüffelo mit den feurigen Augen und dem Stachelkamm auf dem Rücken schließlich wirklich aus den samtroten Kulissen der Miniaturbühne auftauchte, sorgte bei der Maus mindestens für genauso
viel Erschrecken wie bei den Kindern. Obwohl doch Heese vorher mit den Kindern lautstark den Anti-Angst-Reim „Mäusefurz und Spinnenbein, meine Angst wird klitzeklein” trainiert hatte.
Doch die kleine Maus war cleverer als das gefährliche Monster und überlistete es, indem sie von den Tieren schwärmte, die alle so gerne Grüffelo-Grütze mögen würden. Da vergingen dem wilden Tier doch glatt seine vorher so genüßlich geschmatzten „Hamhams”, die das Publikum lautmalerisch unterstützt hatte.
List Die Kinder lernten jedoch nicht nur, wie man körperlich überlegene Feinde mit List in die Flucht schlagen kann. Sie bekamen zudem auf sehr einfühlsame Weise gezeigt, wie eine Schauspielerin mit wenigen Mitteln viel erreichen kann. Denn Ellen Heese führte die Handpuppen und brachte sich selbst auch als elegant agierende Schauspielerin in Lebensgröße in die Szene ein. Eine echte „Grande Dame” alten Schlags der Schauspielkunst also.
Die sich zudem mit dem mehrfach preisgekrönten Kinderbuch „Der Grüffelo” von Julia Donaldson eine spannende Geschichte ausgesucht und perfekt inszeniert hatte.


Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Grueffelo

Grueffelo



zu dem Stück
Pressefoto
Foto live bei flickr Tags: Grueffelo, Weinsberg
Youtube Tags:Grueffelo, Leimen
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Kreative Figuren gefallen nicht nur den Kleinen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”

Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche in­teressierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und El­tern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuh­ren, wie der grummelige und einsa­me Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonde­rer Kater war, denn er konnte spre­chen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschie­nen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hi­neinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzi­ge Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund ei­ner Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum ver­ließ die Stadtbibliothek.