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Kindertheater. Das „Theater en miniature” sorgt mit „Wie Findus zu Pettersson kam” für ausverkauftes Pumpwerk

Sonntag, 25. April 2010

Hockenheim
Vanessa Schäfer.
Augen auf, Ohren gespitzt und gebannt gelauscht, welche Geschichte Ellen Heese der riesigen Kinderschar im Pumpwerk mitgebracht hatte. Die Puppenspielerin des „Theaters en miniature” aus Leimen verstand es vortrefflich, eine wunderschöne Kindergeschichte am Samstagnachmittag so spannend wie einen guten Krimi werden zu lassen. Mit einem feinen Gespür für Klein und Groß setzte sie auf der Kleinkunstbühne den schwedischen Kinderbuchklassiker „Wie Findus zu Pettersson kam” mit spielerischer Leichtigkeit um und erweckte den alten Mann und das Katerchen zum Leben.
Ein Seniorenleben ändert sich
Das Gekicher war kaum zu bändigen, als die Puppenspielerin von Rolle zu Rolle schlüpfte und davon zu erzählen begann, wie aus Petterssons Begegnung mit einer Kiste Erbsen die schönste Freundschaft seines Lebens entstand. Mit Findus, dem vierbeinigen Fund in der Kiste, verändert sich das Leben des einsamen Alten schlagartig. Der haarige Gefährte erobert sein Herz im Nu -doch nicht nur seines. Die Kinder im Pumpwerk schienen von dem Tiger auf Samtpfoten nicht minder begeistert als die Hühner in Petterssons Stall oder die Muklas.
„Muklas sind kleine scheue Wesen, die in Geschichten leben”, erklärte Heese, ehe diese Tierchen auch schon das Heft in die Hand nehmen und mit Streichen das Hause Pettersson ganz gewaltig auf den Kopf stellen.
Mit dem Kater treiben sie zwar einerseits ihre Scherze, andererseits helfen sie ihm aber auch aus der Patsche. Total verängstigt durch einen schnüffelnden Dachs, versteckt sich Findus - für sein Herrchen unauffindbar, hätten die frechen Muklas („Wir sind schlau, clever, klug und intelligent”) mit einer Sockenspur nicht eine eindeutige Fährte zum Versteck des Katers gelegt und das ungleiche Paar wieder vereint.
Eine Bilderbuchgeschichte, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeisterte. Schließlich öffnete Heese für 45 Minuten den Eingang in eine völlig andere Welt, in der Tiere sprechen können, in der das Böse erst gar nicht eintreten kann und in der es die für Menschen unsichtbaren frechen Muklas gibt.
Höchst wandelbare Stimme
Dass alle Charaktere von nur einer Spielerin verkörpert werden, wäre kaum zu glauben, stünde die Pup-penbändigerin nicht die ganze Zeit auf der Bühne. Ihrer Kehle entlockt sie für jede Figur eine ganz eigene Stimme. Tief und brummig für Pettersson, kindlich und lieb für Findus, gackernd für die Hühner auf der Stange, so dass aus jedem eine kleine Hauptrolle wird.
Inmitten des liebevoll gestalteten Bühnenbildes agiert Ellen Heese als Regisseurin und Schauspielerin so fesselnd, dass die Kids eins gar nicht mehr wollen: wieder nach Hause gehen. Bei Findus und Pettersson ist es doch zweifellos schöner!
Freunde fürs Leben: Puppenspielerin Ellen Heese sorgte bei ihrem Publikum für viel Vergnügen mit dem alten Pettersson und seinem frechen Kater Findus.

Kinder leben das Stück mit

Samstag, 31. Januar 2009

„Theater en miniature” zu Gast in der Stadtbibliothek

LIESS DIE PUPPEN LEBENDIG WERDEN:
Ellen Heese vom „Theater en miniature” zog in der Bibliothek die Kleinsten mit der Geschichte vom Kater Findus in ihren Bann.

Gaggenau (egr). Wie der Kater Findus zum alten Pettersson kam und wie die Geschichte um die Beziehung der beiden begann, das erzählte Ellen Heese vom „Theater en miniature” in der Stadtbibliothek Gaggenau. Aufgeregt setzten sich die Kinder im Schneidersitz vor die aufgebaute Bühne und tauchten für rund 45 Minuten in die Welt des Vierbeiners ein. Die Geschichte des schwedischen Autors und Zeichners Sven Nordqvist erzählt von einem liebenswürdigen Kater, der in das Leben des einsamen Pettersson viel Schwung bringt. Zwischen den beiden herrscht von Anfang an eine angenehme Vertrautheit. Der Kater macht sich mit den Hühnern bekannt und lernt die frechen Muklas kennen. Eines Tages jedoch kann Pettersson seinen Kater nicht mehr finden, er sucht und sucht. Fragt die Hühner, keiner weiß was. Die schlauen Muklas wissen, wo er ist und legen eine Sockenspur, so dass der alte Mann Findus in einer Schachtel verängstigt wieder findet. Der Kater erzählt vom großen Ungetüm, das schnüffelt, Pettersson lacht und klärt auf, dass es sich um den alten harmlosen Dachs aus dem Wald handelt. Die beiden sind erleichtert und glücklich, sich wieder gefunden zu haben. Das „Theater en miniature” setzt das bekannte Bilderbuch auf unverwechselbare Art mit Figuren in Szene. Das Bühnenbild mit seinen vielen Facetten brachte die Zuschauer immer wieder zum Staunen. Ellen Heese verstand es, die Kinder in ihren Bann zu ziehen, sie überzeugte mit schauspielerischem Talent, ließ die Puppen leben und gab jedem seine eigene Stimme. Die Kinder lebten im Stück mit und engagierten sich stets, denn keinem war der kleine Kater unbekannt.

Pettersson und Findus

zu dem Stück

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