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Puppentheater begeistert Nachwuchs im Kindergarten Ober-Laudenbach

Montag, 22. Dezember 2008

Presse
Anja Kaup
Erziehung: Puppentheater begeistert Nachwuchs im Kindergarten Ober-Laudenbach

OBER-LAUDENBACH. Am Montag erlebten die Kinder eine ganz besondere Theateraufführung im Kindergarten „Kleine Strolche“ in Ober-Laudenbach: der Turnraum hatte sich in eine geheimnisvolle, grün ausgekleidete Bühne verwandelt. Über 40 Kinder folgten gebannt der Geschichte „Wie Findus zu Petterson kam“, nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist.
Die „Kleinen Strolche“ und der Kindergarten „Tatzelwurm“ aus Erbach hatten sich zusammengeschlossen und das „theater en miniature“ eingeladen, um den Kindern in der Vorweihnachtszeit ein besonderes Erlebnis zu bieten. Hinter dem „theater en miniature“ stehen Ellen Heese und Andrej Garin, zwei Puppenspieler aus Leidenschaft. Ellen Heese begann sich schon während ihres Studiums der Sozialpädagogik für die faszinierenden Möglichkeiten des Puppentheaters zu interessieren.

Mit ihren 23 Jahren Erfahrung und professioneller Ausbildung gelang es ihr an diesem Morgen, elf unterschiedliche Figuren zum Leben zu erwecken – den schrulligen, alten Petterson, seinen quirligen Kater Findus, einen Dachs, aufgeregte Hühner, geheimnisvolle Mucklas und den Erzähler. Die Puppen zeichneten sich durch ihre große Ähnlichkeit zu den Buchillustrationen aus und erzählen in diesem Stück den Beginn einer großen Freundschaft, die nicht nur den alten Petterson liebenswerter macht, sondern auch die kleinen Zuschauer begeisterte und bereicherte.

Weitere Informationen über den Kindergarten „Kleine Strolche“ können im Kindergarten, Telefon 06252 126330 erfragt oder auch im Internet ‘www.kleinestrolche-olb.de’ nachgelesen werden.


Wie Findus zu Pettersson kam

zu dem Stück

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Figurentheater zeigte die Dudies

Freitag, 19. Dezember 2003

HNA
Gespannt blickten die Kinder beim Figurentheater im Flörsheimer Keller auf die Bühne. Dort wurde vom „theatre en miniature” das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt.

Flörsheim. Ausverkauft war am Dienstagnachmittag die Vorführung des „theatre en miniature” im Flörsheimer Keller. 120 Kinder waren mucksmäuschenstill, als das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt wurde. „So etwas habe ich noch nie erlebt”, staunte Rudek vom Kulturamt über das Verhalten der Kinder. Schließlich geht es bei den meisten Vorführungen für Kinder etwas lebhafter im Flörsheimer Keller zu. Dieses Mal blieben die jüngsten Besucher aber bis zum Schluss brav auf ihren Stühlen sitzen. Sie verfolgten aufmerksam die Geschichte von den Du-dies, die auf dem Stern „Du” leben und alle eine verschiedene Farbe haben. Jeder Dudie hat eine wichtige Aufgabe, nur Schubidu weiß nicht so recht, für was er begabt ist. Außerdem ist er ganz bunt und versucht deshalb, so zu werden wie die anderen Dudies. Doch auch für Schubidu findet sich am Ende eine verantwortungsvolle Aufgabe, und er stellt fest, dass das viel wichtiger ist, als eine Farbe zu haben wie die anderen Dudies. (meh)


Das Geheimnis von Du

zu dem Stück

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Winzig in Afrikas Dschungel

Montag, 20. Oktober 1997

Darmstädter Echo
ABENTEUER AFRIKA im Schlößchen mit Ellen Heese
„Afrika, das ist ein Land, wo fast immer die Sonne scheint… Es ist die Welt von Winzig, dem kleinen Elefanten, der seine Eltern verliert und auf der Suche nach ihnen viele aufregende Abenteuer erlebt.” Die „Traumbühne” aus Kassel hatte am Sonntag zur Eröffnung der Puppenspieltage im Schlößchen im Prinz-Emils-Garten ihr kleines Publikum nebst Vätern und Müttern dorthin mitgenommen.
An der Wand hing eine große Landkarte, ein bißchen verdreht, weil sie sonst nicht hingepaßt hätte. Wüsten und Dschungel waren darauf zu sehen, Flüsse, der Kilimandscharo mit seiner Schneekuppe. Ellen Heese (alias Afrikareisende im Tropenanzug, alias Puppenspielerin) erklärte die Karte, erzählte von ihrer Reise, den Tieren, ließ eine kleine Elefantenherde auf ihrem Rednerpult aufmarschieren und war unversehends in der Geschichte „Winzig, der kleine Elefant” drin, nacherzählt nach einem Bilderbuch von Erwin Moser. Das Stehpult mit seinen vielen Fächern und Schubladen wurde zur Bühne, vielfach veränderbar mit Klappen, Fächern, Schuhen und Tüchern. Winzig, der kleine Elefant, durch die Lupe betrachtet, wurde auf einmal ein rundes, pummeliges Elefantenkind mit beweglichem Rüssel, das von Station zu Station seinen Weg suchte.
Immer wieder kippte Ellen Heeses geradlinige Erzählung in Spielszenen um. Die Kulisse veränderte sich, die Figuren würden lebendig, man vergaß, daß sie ihre Stimmen einer einzigen Sprecherin verdankten. In der Handlung einfach, barg das Theaterstück doch viele, liebe-und phantasievoll komponierte Detalszenen, hier ein herzhaftes Schimpfwörtergefecht zwischen Winzig und dem Krokodil, dort einen heftigen Sandsturm, bei dem tatsächlich Sand stieb sogar aus den Wüstenecken der Landkarte rieselte und schließlich in Verwehungen auf dem Bühnenpult zurückblieb.
Aus Erzählung und Spiel, Musik und Geräusch, Kulisse und Figuren schuf Ellen Heese ein phantasievolles und zugleich technisch ausgetüfteltes kleines Theater. War der kleine Held auch zwischendurch verzagt oder zornig, immer wieder gab es Trost und Ermutigung bis zum guten Ende.


Winzig der kleine Elefant

zu dem Stück

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