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Kauziger Geselle und ein quirliger Kater

Montag, 11. April 2011

Gemeindebücherei: „Theater en miniature” mit Kinderstück „Wie Findus zu Pettersson kam” zu Gast

KETSCH. Mucklas, die leben im Haus vom alten Pettersson. Es sind äußerst sensible Wesen und daher hieß es in der Gemeindebücherei: „Handys aus und keine unnötigen Geräusche, sonst sind die Mucklas bald wieder verschwunden.” Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch standen sie nicht im Mittelpunkt der Inszenierung. Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln und vor allem lebenswerter machen sollte.
„Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „Theater en miniature” mitgebracht hatte. Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenie¬rung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten.
Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die für der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt.
Viel Wert wurde auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen.
Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigt. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger-Stimme weiß Heese zu überzeugen.
Die Kinder nehmen ihr gerne die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Er¬wachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmnuance die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: Da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrück ten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. Und wenn er wirklich einmal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Kr

Ellen Heese hauchte dem Kater Findus und dem mürrischen Pettersson Leben ein und ließ die Kinder damit an der schönen Geschichte teilhaben.


Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Findus

Findus


zu dem Stück
Pressefoto
Foto live bei flickr Tags: Findus, Ketsch
Youtube Tags: Findus, Ketsch
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Wie Findus zu Pettersson kam, Bammental

Samstag, 26. Februar 2011

20.2.2011 Wie Findus zu Pettersson kam
Bammental. Die Übungsräume des Zentrums zeigten sich in neuem Gesicht und lockten so viele Familien zur Sonntagnachmittag-Vorstellung, dass sie bald völlig ausverkauft war. Nach dem anfänglichen Trubel bei der Suche nach einem guten Platz wurde es sofort mucksmäuschenstill als es endlich losging. Kleine und Große verfolgten eine Stunde lang ganz gespannt das Geschehen auf der Bühne und ließen sich von Findus und Pettersson verzaubern.

Aino Meinhardt, die Leiterin des Jin Shin Jyutsu Zentrums
sagt:Es ist eine wunderschöne Inszenierung, bei der Erwachsene und Kinder zusammen lachen und sich entspannen können. Es sind alle ganz glücklich nach Hause gegangen.

Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Findus

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zu dem Stück
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Kreative Figuren gefallen nicht nur den Kleinen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”

Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche in­teressierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und El­tern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuh­ren, wie der grummelige und einsa­me Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonde­rer Kater war, denn er konnte spre­chen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschie­nen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hi­neinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzi­ge Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund ei­ner Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum ver­ließ die Stadtbibliothek.