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Der Grüffelo, Leimen 25 Mai 2011

Mittwoch, 25. Mai 2011

Am Mittwoch vormittag, den 25. Mai 2011 bewegte sich eine riesige Kinderschlange in Richtung Rosesaal. Alle waren mächtig aufgeregt. Wir folgten der sehr freundlichen, dem Kindergarten zugewandte Einladung von Frau Silvia Seufert von der Bücherei Leimen. Der Grund hierfür war die Aufführung des Theaterstückes „Der Grüffelo” nach dem weltberühmten und mehrfach preisgekrönten Bilderbuch von Julia Donaldson und Axel Scheffler.
Ellen Heese, vom Theater en miniature, verzauberte die Kinder mit viel Professionalität in die Welt der kleinen Maus. Diese hatte aus Angst vor Fuchs, Eule, Schlange das Phantasiemonster Grüffelo erfunden. Doch als genau dieses Grüffelomonster plötzlich selbst vor der kleinen Maus stand, muss sie auch hier wieder ihre Angst überwinden und mit viel Geschick dem Grüffelo mutig gegenüberstehen.
Die Theaterkünstlerin hat den Kindern auch einen Zauberspruch gegen die Angst verraten: „Mäusedreck und Spinnenbein, meine Angst, die wird ganz klitzeklein.” So können nun die Kinder in schwierigen Situationen sich selbst Mut zusprechen. Am Ende der Vorführung gab es einen riesigen Applaus von den kleinen Zuschauern, die das Geschehen gebannt und sehr aufmerksam verfolgten. Anschließend durften sich alle Kinder von der kleinen Maus verabschieden.
Dieses Theaterstück wird uns allen noch lange in positiver Erinnerung bleiben, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an Frau Seufert.
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Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Grueffelo

Grueffelo



zu dem Stück
Pressefoto
Foto live bei flickr Tags: Grueffelo, Leimen
Youtube Tags:Grueffelo, Leimen
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Thomas-Erik Junge, Bürgermeister

Donnerstag, 21. Juli 2005

Das „theater en miniature” ist uns durch seine aktive Mitgestaltung des städtischen Kulturbetriebes seit vielen Jahren bekannt. Es zeichnet sich aus durch eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Arbeit im Bereich der Puppenspielkunst. Als Mitgliedsbühne des Kasseler Figurentheaters erhielt das „theater en miniature” 1993 den Kulturförderpreis der Stadt Kassel für seine herausragenden und kontinuierlichen Leistungen im Kindertheaterbereich.
Ellen Heese und Andrej N. Joukov sind als Figurenspieler bereits 20 Jahre aktiv. Sie organisierten Puppenspieltage im Naturkundemuseum und in den Kasseler Stadtteilen, eröffneten 1991 einen ersten festen Spielort in Kassel und bespielen seit 11 Jahren einen Raum in einem städtischen Kulturhaus - gemeinsam mit vier weiteren Figurentheatergruppen. Darüber hinaus sind sie auch bundesweit mit ihren Aufführungen und ihrem Theater tätig. Als Tourneetheater spielen sie 150 bis 200 Aufführungen jährlich. Mit ihrer regen Gastspieltätigkeit in anderen Städten zeigen sie, dass es in Kassel qualitativ
hochwertiges Puppentheater gibt.
Das Besondere des „theater en miniature” ist seine Vielseitigkeit in der Wahl der darstellerischen Mittel. Kein Stück ist wie das andere, jedes ist ein Unikat. Sie sind mutig genug für Experimente, sind aber immer auch eng mit der uralten Tradition ihrer Kunst verbunden. Ihre Stücke überraschen durch originelle Bühnenbilder und vielfältige Spielformen wie Hand- und Klappmaulpuppen, Stab- und Tischfiguren, mechanische Figuren, Schattentheater, Maskenspiel, Schauspiel und Erzählung.
Ein wesentlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Theaterinszenierungen für erwachsene Zuschauer. Mit einem abwechslungsreichen Repertoire an Abendinszenierungen haben sie bewiesen, dass das Puppentheater nicht nur für Kinder unvergessliche Erlebnisse schafft. Durch ihre visuelle Bandbreite und ihre Fähigkeit, große menschliche Dramen und Gefühle in kleinen amüsanten und spannenden Anekdoten darzustellen, faszinieren sie ihr Publikum.
Ihre Kinderstücke, so unterschiedlich die Themen und Darstellungsformen auch sind, haben eines gemeinsam: Sie nehmen ihr Publikum immer ernst. Mit ihren einfühlsamen, spannenden und intelligenten Stücken verzaubern sie ihre kleinen Zuschauer. Ihre fantasievoll gestalteten Figuren haben immer Herz und Charakter, die Ausstattung ist ausgetüftelt, ideenreich und aufwändig gestaltet, Musik und Beleuchtung werden gezielt, authentisch, effektvoll und variationsreich eingesetzt. Ellen Heese
und Andrej N. Joukov sind ein eingespieltes Team mit exzellenter Spieltechnik, großem Stimmvolumen und virtuoser und bis ins kleinste Detail ausgereifter Puppenführung.
Ihr neues Projekt „Baltische Begegnung” begrüße ich ausdrücklich. Im Zuge der Bewerbung Kassels zur Kulturhauptstadt Europas ist uns das Thema der europäischen Vernetzung besonders ans Herz gewachsen und zu einem wichtigen Bestandteil der städtischen Kulturarbeit geworden. Seit vielen Jahren fördern wir die Inszenierungen des „theater en miniature” auch finanziell. Als Kulturdezernent der Stadt Kassel unterstütze ich das Projekt „Baltische Begegnung. Ich wäre dankbar, wenn Sie dieses
Vorhaben im Rahmen Ihrer Möglichkeiten fördern könnten.
Dem „theater en miniature” wünsche ich weiterhin viel Erfolg.