mehr zum Thema ‘Theater’
Montag, 11. April 2011
Gemeindebücherei: „Theater en miniature” mit Kinderstück „Wie Findus zu Pettersson kam” zu Gast
KETSCH. Mucklas, die leben im Haus vom alten Pettersson. Es sind äußerst sensible Wesen und daher hieß es in der Gemeindebücherei: „Handys aus und keine unnötigen Geräusche, sonst sind die Mucklas bald wieder verschwunden.” Sie zeigten sich an diesem Nachmittag, soviel sei verraten, doch standen sie nicht im Mittelpunkt der Inszenierung. Vielmehr drehte sich die Geschichte um ein kleines Kätzchen, um einen Kater, der das Leben des etwas schrulligen alten Mannes alsbald umkrempeln und vor allem lebenswerter machen sollte.
„Wie Findus zu Pettersson kam”, so lautete der Titel des Stückes, das Ellen Heese vom „Theater en miniature” mitgebracht hatte. Musik erklang aus dem alten Grammophon und schon beim ersten Auftritt der Mucklas hatten die Kinder großen Spaß.
Der Blick des jungen Publikums wird dabei vermutlich vor allem den beiden großen roten Kisten gegolten haben, die im Verlaufe der Inszenie¬rung als kreative und mit vielen Details versehene kleine Bühnen dienen sollten.
Pettersson ist mürrisch an diesem Morgen. Wie so oft. Zu nichts hat er Lust, was Ellen Heese im gelungenen szenischen Spiel hervorhebt. Nicht einmal zum Angeln will er gehen und… Doch nun hält die Erzählerin inne. Habe sie doch glatt die falsche Plattenseite aufgelegt und beinahe die falsche Geschichte erzählt. Also alles wieder auf Anfang, die für der Kiste öffnet sich und Pettersson gibt sich die Ehre. Gekonnt und mit enormem Fingerspitzengefühl wird er dabei von der Puppenspielerin zum Leben erweckt.
Viel Wert wurde auf die Beleuchtung gelegt. Ellen Heese wird ins rechte Licht gerückt, soll heißen, sie tritt in den Hintergrund und belässt den Fokus auf ihren Puppen, welche die Kinder augenblicklich in den Bann ziehen.
Eine Kiste findet Pettersson vor. Eine Kiste, die sich bewegt und aus der nur wenig später der kleine Findus steigt. Mit ausdrucksstarker und überraschend wandlungsfähiger-Stimme weiß Heese zu überzeugen.
Die Kinder nehmen ihr gerne die Rollen als Findus, Pettersson oder als Erzählerin ab und sogar den Er¬wachsenen zaubert sie ein Lächeln auf die Lippen, wenn sie mit großartiger Stimmnuance die Mucklas zum Sprechen bringt.
Eines wird ganz schnell ganz deutlich: Da bahnt sich eine große Freundschaft zwischen dem kauzigen alten Mann und dem quirligen Kater an. Vorsicht vor den verrück ten Hühnern muss Findus dabei nicht haben. Und wenn er wirklich einmal Angst haben sollte, vor dem großen, aber durchaus harmlosen Dachs etwa, dann gibt es ja immer noch den Beschützerinstinkt von Pettersson. Kr
Ellen Heese hauchte dem Kater Findus und dem mürrischen Pettersson Leben ein und ließ die Kinder damit an der schönen Geschichte teilhaben.
Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Findus
zu dem StückPressefotoFoto live bei flickr Tags: Findus, KetschYoutube Tags: Findus, KetschFeed (Artikelsammlung zu Thema Findus)
Stichwort:Baden Württemberg, Ellen Heese, Findus, Gemeindebücherei, Inszenierung, Ketsch, Kinderstück, Landesverband Freier Theater Baden Württemberg, Mucklas, Nordqvist, Pettersson, Sven Nordquist, Theater, Wie Findus zu Pettersson kam
Veröffentlicht in Für Kinder ab 4 Jahre, Kindertheater, Wie Findus zu Pettersson kam | Keine Kommentare »
Samstag, 26. Februar 2011
20.2.2011 Wie Findus zu Pettersson kamBammental. Die Übungsräume des Zentrums zeigten sich in neuem Gesicht und lockten so viele Familien zur Sonntagnachmittag-Vorstellung, dass sie bald völlig ausverkauft war. Nach dem anfänglichen Trubel bei der Suche nach einem guten Platz wurde es sofort mucksmäuschenstill als es endlich losging. Kleine und Große verfolgten eine Stunde lang ganz gespannt das Geschehen auf der Bühne und ließen sich von Findus und Pettersson verzaubern.Aino Meinhardt, die Leiterin des Jin Shin Jyutsu Zentrums sagt:Es ist eine wunderschöne Inszenierung, bei der Erwachsene und Kinder zusammen lachen und sich entspannen können. Es sind alle ganz glücklich nach Hause gegangen.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

Findus
zu dem StückPressefotoFoto live bei flickr Tags: Findus, Bammental, 2011220Youtube Tags: Findus, Bammental, 2011220Feed (Artikelsammlung zu Thema Findus)
Stichwort:Bammental, Figurentheater, Findus, Kindertheater, Leimen, Nordqvist, Pettersson, Puppentheater, Rhein-Neckar, Sven Nordquist, Theater, Wie Findus zu Pettersson kam
Veröffentlicht in Für Kinder ab 4 Jahre, Journal, Kindertheater, Wie Findus zu Pettersson kam | Keine Kommentare »
Freitag, 25. Februar 2011
Alibaba und die 40 RäuberGaggenau. Bei so ausgeschlafenen und pfiffigen Kindern machte das Spielen großen Spaß. Die Atmosphäre in der Festhalle Bad Rotenfels knisterte vor Spannung bis zum Schluß.Herr Rheinschmidt, der Leiter der Eichelbergschule sagt:Das “theater en miniature” zählt für uns zu den Spitzenensembles in Deutschland. Verschiedene Theaterformen, stimmliche Modulation, Kulissen, Ton- und Lichttechnik bilden eine hochqualifizierte Einheit. Das Spiel ist lebendig, abwechslungsreich, lehrreich und überaus reflektiert - eine Symbiose zwischen Akteuren und Publikum.Förderer: Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.
zu dem StückPressefotoFoto live bei flickr Tags: Alibaba, Gaggenau, 2011225Youtube Tags: Alibaba, Gaggenau, 2011225Feed (Artikelsammlung zu Thema Alibaba)
Stichwort:1001, 1001 Nacht, Ali Baba, Alibaba und die 40 Räuber, Alibaba und die vierzig Räuber, Festhalle, Figurentheater, Gaggenau, Grundschule, Kindertheater, Landesverband Freier Theater Baden Württemberg, Märchen, Puppentheater, Schule, Theater, Андрей Николаевич Жуков
Veröffentlicht in Alibaba und die vierzig Räuber, Für Kinder ab 6 Jahre, Journal, Kindertheater | Keine Kommentare »
Mittwoch, 09. Februar 2011
Till EulenspiegelPhilippsburg. Die Bühne der Sebastianshalle neben der Schule verwandelte sich heute in einen mittelalterlichen Marktplatz. Zwei Gaukler waren gekommen, um aus dem Leben Till Eulenspiegels zuerzählen.Herr Schmidt, der Leiter der Grundschule sagt:Diese Form des Theater ist für die Kinder neu, und neue Sichtweisen auf Theater öffnen und fördern die Offenheit auch in anderen Bereichen.Förderer:Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Till Eulenspiegel”
FEED “Kindertheater”Foto live bei flickr Tags: Eulenspiegel, Philippsburg, 201128Youtube Tags: Eulenspiegel, Philippsburg, 201128Feed (Artikelsammlung zu Thema Eulenspiegel)
Stichwort:Baden Württemberg, Landesverband Freier Theater Baden Württemberg, Pilippsburg, Theater, Till Eulenspiegel, Андрей Николаевич Жуков
Veröffentlicht in Kindertheater, Till Eulenspiegel | Keine Kommentare »
Montag, 24. Januar 2011
Das „Theater en miniature“ zeigt im Haus Catoir seine Version des Kinderbuchbestsellers „Der Grüffelo“
VON SIGRID LADWIG
BAD DÜRKHEIM. Wenn Theater gut ist, dann ist man beim Zuschauen gespannt wie ein Flitzebogen – auch wenn man die Handlung schon genau kennt. Genauso erging es der großen Schar kleiner Zuschauer, die am Donnerstag im Haus Catoir die Vorstellung „Der Grüffelo“ erlebte. Das „Theater en miniature“ aus Leimen zeigte eine originelle Bühnenbearbeitung des gleichnamigen Kinderbuchs von Julia Donaldson. Wie beliebt und gut bekannt dieses Kinderbuch ist, das war bei der Aufführung in mehreren Szenen zu merken: Figurenspielerin Ellen Heese spricht während ihrer Darbietung den original gereimten Vorlagentext und stellenweise sprechen einige Kinder den Wortlaut gleich mit oder greifen ihm sogar vor. Umso spielerfahrener erweist sich die Darstellerin, die im gesamten Handlungsverlauf die Spannung aufrecht hält. Mit nahtlosen Übergängen verbindet sie dabei erzählte Passagen mit gespielten Szenen. Auch wenn der Text fast gleich bleibt: Die Regie von Andrej Garin bringt zahlreiche eigene Ideen in die Inszenierung. Schon das Bühnenbild überrascht, erinnert es mit seinem sofaförmigen Aufbau und einem Umkleidevorhang doch eher an ein Wohnzimmer als an den wilden Wald. Insofern dürfte jedes Kind seine eigene Theater-Vorstellung erlebt haben: Der abstrahierte Wohnraum erlaubt den jungen Zuschauern, sich ihr persönliches Bild davon zu machen, in welch wildwüchsiger Umgebung die kleine Maus den gefährlichen Tieren wie Fuchs, Schlange und Eule begegnet. Während die Maus in Donaldsons Buch trotz aller Bedrohungen cool und unerschrocken bleibt, zeigt Ellen Heese ein vielschichtigeres Bild: Mal genießt der putzig vor sich hinschwadronierende Vierbeiner unbeschwert sein Dasein, mal erschrickt er zu Tode, bis alsbald der Schalk wieder mit ihm durchgeht. Die Figurenspielerin zeigt all das mit viel Feingefühl, wobei die quasselnde Mäusesprache schon wegen der hohen Piepsstimme hörenswert ist. Spannung erzeugt die Darstellerin auch dadurch, dass sie die bedrohliche Annäherung der hungrigen Waldtiere schon spürbar macht, wenn diese noch gar nicht auf der Bildfläche erscheinen. Während passende und lautmalerisch begleitete Musik erklingt, schlüpft Ellen Heese zuerst selbst in ihre Rollen und zeigt durch geschmeidige Körpersprache typische raubtierhafte Bewegungen auf. Sobald aber der Fuchs heranschleicht, die Schlange sich windet und die Eule heimlich näher fliegt, erklingen die vielfältigen Stimmen dieser Tiere. Vor allem in der Häme des witternden Fuchses und im Zischen der lauernden Schlange gelingt der Darstellerin große Ausdruckskraft. Zugleich liegt ihr daran, auch bei den jüngeren Zuschauern – das Stück ist für Kinder ab vier Jahren – keine Angst aufkommen zu lassen. Ein kleiner Spruch am Anfang, der bei Bedarf wiederholt wird, und schon sind die nötigen Vorkehrungen getroffen. Gut gerüstet fühlen sich also alle, schließlich dem wilden Monster namens Grüffelo leibhaftig zu begegnen. Das sieht nicht nur genauso schauderhaft aus, wie die Maus es gegenüber ihren Fressfeinden ausgemalt hat, es frisst auch alles, was ihm in den Weg kommt. Doch dann führt die clevere Maus mit einer List vor Augen, dass selbst ein wildes Monster keine Angst machen muss, solange man sich nicht einschüchtern lässt. Außerdem dürften sich die jungen Grüffelo-Kenner in noch etwas einig sein: Irgendwie kann dieses kleine Monster so schrecklich gar nicht sein. Lässt es sich doch von der Maus nichtsahnend hereinlegen und an der warzigen Nase herumführen!
Der beliebteste Unsympath der jüngeren Kinderliteraturgeschichte: Der Grüffelo (rechts) ist allerdings bei weitem nicht so schlau wie die Maus (links), die ihn ganz schön an der Nase herumführt (im Hintergrund Figurenspielerin Ellen Heese).

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Grueffelo”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Bad Dürkheim, Catoir, Dasein, Der Grüffelo, Ellen Heese, Eule, Figuren, Figurenspielerin, Figurentheater, Fuchs, Garin, Grüfelo, Gruffalo, Grüffelo, Inszenierung, Julia Donaldson, Kinder, Kindertheater, Maus, Monster, Puppen, Puppentheater, Schalk, Schlange, Theater, Vierbeiner, Жуков
Veröffentlicht in Für Kinder ab 4 Jahre, Grüffelo, Journal, Kindertheater | Keine Kommentare »
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”
Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche interessierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und Eltern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuhren, wie der grummelige und einsame Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonderer Kater war, denn er konnte sprechen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschienen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hineinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzige Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund einer Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum verließ die Stadtbibliothek.
Stichwort:Baden, Bibliothek, Bibliothek Hockenheim, Bücherei, Bühnenbild, Ellen Heese, Eltern, en miniature, Figuren, Findus, Heese, Heidelberg, Heidelberg Puppentheater, Hockenheim, Kater Findus, Kinder, Kindertheater, Kurpfalz, Leimen, Paket, Pettersson, Publikum, Puppen, Puppenspielerin, Schauspielerin, Stadtbibliothek, Sven Nordquist, Tag hinzufügen, Theater, Theaterstück
Veröffentlicht in Für Kinder ab 4 Jahre, Kindertheater, Wie Findus zu Pettersson kam | Keine Kommentare »
Freitag, 05. Dezember 2008

Mozart statt Nikolaus
Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.

Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.


zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Heute: Mozart!”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Baden Württemberg, Bergstrasse, Förderverein, Für Kinder ab 6 Jahre, Grundschule, Heute: Mozart!, Humor, Kinder, Kindertheater, Markgröningen, Mozart, Musik, Musikinstrument, Österreich, Pfingsten, Puppentheater, Schule, Theater, Wolfgang Amadeus Mozart, Wunderklavier, Zugabe
Veröffentlicht in Für Kinder ab 6 Jahre, Heute: Mozart!, Kindertheater | Keine Kommentare »
Dienstag, 14. März 2006

Till Eulenspiegel zu Besuch in der Grundschule Bad Sachsa mit dem „theater en miniature”
BAD SACHSA (bru/red). Wer kennt ihn nicht, den bekanntesten Narren des Landes, Till Eulenspiegel? Die Kinder der Grundschule Bad Sachsa konnten dem Wortverdreher, listigen Schalk und durchtriebenen Schlitzohr selber begegnen.
In zwei Vorstellungen führte das „theater en miniature” das Narrenspiel mit Masken, Handpuppen, mittelalterlichen Kostümen und mittelalterlicher Musik auf. Dabei gelang es den Schauspielern mit den Figuren „Zack” und „Zanni” ausgezeichnet, zwei Komödianten zu spielen, die -als Rahmenhandlung - mit ihrem fahrbaren Theater von Marktplatz zu Marktplatz ziehen, um dort die Lebensgeschichte von Till Eulenspiegel zu präsentieren. Auf humorvolle und scherzhafte Weise konnte diese Rahmenhandlung immer wieder die Kinder für die folgenden Eulenspiegeleien sensibilisieren.
Nacheinander schlüpften die beiden Komödianten in verschiedene Rollen: Tills Eltern, Nachbarn, hochgestellte Herren, verschiedene Handwerker und ein König. Till Eulenspiegel selber wurde durch eine mitgeführte Marionette dargestellt.
Die Schauspieler nahmen die Kinder auf eine erlebnisreiche Reise durch Eulenspiegels Leben und seine Episoden mit, wie er so manchen zum Narren hielt und wie er schließlich beerdigt wurde.
So sonderbar sein ganzes Leben war, so sonderbar wurde er auch begraben: Da er nicht in das Loch passte, wurde er einfach senkrecht stehend beerdigt.
Den beiden Schauspielern Ellen Heese und Andrej N. Joukov gelang es jedenfalls „spielend”, über 75 Minuten lang die jungen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und sie in die’Welt des Mittelalters zu entführen. Dafür erhielten sie am Ende laute „Zugabe”-Rufe der Kinder.
„Till Eulenspiegel” ist nach der Aufführung von „Alibaba und die 40 Räuber” im vergangenen Schuljahr die zweite Vorstellung des „theater en miniature” an der Grundschule, die von Schülern und Lehrern begeistert aufgenommen wurde.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Till Eulenspiegel”
FEED “Kindertheater”
Stichwort:Arlecchino, Bad Sachsa, Bote, Capitano, commedia, Commedia dell'Arte, Dottore, Eulenspiegelei, Grundschule, Handpuppe, Handpuppen, Handwerker, Hermann Bote, Herren, Holzpuppe, Kinder, Komödiant, Komödianten, König, Ledermasken, Marionette, Marktplatz, Maske, Masken, Mittelalter, Musik, Mutter, Nachbarn, Narr, Narrenspiel, Newmann, niedersachsen, Pantalona, Pantalone, Pulcinella, Rollen, Schalk, Schauspiel, Schlitzohr, Theater, Till, Till Eulenspiegel, Wortverdreher, Zanni, Андрей Николаевич Жуков
Veröffentlicht in Für Kinder ab 6 Jahre, Kindertheater, Till Eulenspiegel | Keine Kommentare »
Freitag, 11. November 2005

Verwirrspiel um Elisaveta
Von Tobias Stracke
Paderborn (WV). Gar ungewöhnlich war das, was gut 30 Zuschauern am Donnerstagabend in der Zentralbibliothek in Paderborn beschieden war.
Die Groteske »Elisaveta Bam« des russischen Dichters Daniil Chams hat das Puppenspieler Ehepaar Ellen Heese und Andrej N. Jonkov neu übersetzt und interpretiert, um es auf die kleine Bühne ihres »Theater en miniature« zu bringen. Chams Stück, das 1927 als Parodie auf das traditionelle Theater des vorhergegangenen Jahrhunderts gedacht l war, erwies sich mit seiner Mischung aus offensichtlichem Unsinn und anklingender Mehrdeutigkeit als nicht immer leicht zugängliches Werk.
Die Hauptfigur dieser »Die Sünderin« genannten Bühnenadaption ist die Dame Elisaveta Bam. Sie befindet sich in einer bedrängten Situation, von der der Zuschauer nur erfährt, dass es sich dabei entweder um ein von ihr begangenes Verbrechen oder um ihre Angst vor der bevorstehenden Ehe handeln könnte. Belastet mit dieser spärlichen Information nimmt das Stück seinen Lauf durch 19 Szenen. Mit jeder Szene wechseln nicht nur die Bühnenbilder und die handelnden Charaktere, es wird sich auch jedes Mal eines anderen Theatergenres bedient. Vom Melodram über die Komödie, das politische Theater bis hin zur großen Oper werden die verschiedenen Richtungen des Theaters bisweilen absurd dargestellt.
Trotz einer oft verwirrenden Handlung und nicht immer ganz nachvollziehbaren Dialogen der Akteure, was Chams beim Verfassen seines Werkes wohl auch intendierte, gelang das Puppenspiel zu einer vergnüglichen Darbietung. Dies schuldete das Stück vor allem dem hervorragendem Schauspieler Jonkov, der es nicht nur verstand, die von ihm selbst angefertigten Figuren über die Miniaturtheaterbühne zu bewegen, sondern der auch das Stück als Tontechniker, Dirigent oder Sänger zu begleiten wusste. Zudem führte er als Schauspieler und Erzähler durch die Wirrungen der Geschehnisse. Die Regie oblag Ellen Heese. Insgesamt erlebte das Publikum einen interessanten Kleinkunstabend.
Miniaturfiguren sicher bewegt

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Die Sünderin”
FEED “Abendvorstellungen”
Stichwort:Abendprogramm, Abendvorstellung, Abendvorstellungen, absurde, absurde Theater, Charms, Daniil Charms, Daniil Iwanowitsch Juwatschew, Die Sünderin, Elizaveta Bam, Figurentheater, Genre, nordrhein, Nordrhein-Westfalen, OBERIU, Paderborn, Puppenbühne, Puppentheater, Theater, Vereinigung der Realen Kunst, westfalen, Андрей Николаевич Жуков, Даниил Хармс, Хармс
Veröffentlicht in Abendvorstellungen, Die Sünderin | Keine Kommentare »
Montag, 16. Oktober 2000

Das Kasseler „theateren miniature” gewährte mit kleinen Puppen einen großen Einblick in die Theatergeschichte des 20, Jahrhunderts
Liebe zum Detail und Schauspiel: Andrej N. Joukov haucht seinen Figuren Leben ein und entführt den Zuschauer in eine kleine, fantastische Welt.
Zu einem ästhetischen Vergnügen der besonderen Art lud am Sonnabend das Kasserer “theater en miniature” in den Rokoko-Pavillon Stöckheim. Mit dem Stück “Die Sünderin” stellte der Akteur Andrej N. Joukov unter Beweis, dass mit kleinen Gegenständen großartige Dinge zu vollbringen sind und eröffnete gleichzeitig die Theatersaison im Pavillon.
Die Heldin des Stuckes, das im Februar Premiere hatte, ist eine junge Frau, die sich in einer prekären Lage befindet, Allerdings ist die Ursache ihrer offensichtlichen Bedrängnis weniger etrtdetrtig.
Literarische Grundlage des Stückes ist die 1927 geschriebene Groteske “Elisaveta Bam” des russischen Schriftstellers Danfil Charms.
Das Grundthema ist die Angst der Heldin vor einer unbekannten Gefahr. Mit viel Witz und Esprit verstand, es Joukov, als Puppenspieler und Schauspieler die Zuschauer auf eine ironisch-skurrile Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters des vergangenen Jahrhunderts zu entführen.
In nicht weniger ate 17 tintereeniedHchen Bühnenbildern und Genres spielte er die Angst der Heldin durch. So ließ er die Miniaturen einmal als Figuren in einer bäuerlichen Komödie auftreten., um sie im nächsten Moment Opfer einer - monumentalen Tragödie werden zu lassen. Ob politisches Theater oder realistisches Melodrama, kaum eine Theaterform, die Joukov nicht präsentierte.
um das Geschehen auf der Buhne besser ver folgen zu können, konnten sich die Zuschauer mit Operngläsern behelfen, die vor Beginn der Vorstel kmg verteilt wütden.
Unter welcher Angst “Die Sünderin” wirklich litt, blieb bis zum Ende, dem großen Opernfinale, ungeklärt, was dem Stück jedoch keinen Abbruch tat. War es doch weniger seine Handlung als die Art und Weise, in der es präsentiert wurde, was den Betrachter in seinen Bann zog und ihm eine köstliche Unterhaltung bescherte.
Die Bühne war eine detaifgenaue Miniatur eines klassischen Theaters mit Rampe Kulissen und einer, ausgefeilten Bühnentechnik. So konnte, der Zuschaucieffitauchen in eine Welt, in der die Dimensionen verschoben sind und in der eine eigentümliche Poesie der kleinen Form entsteht.
met

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Die Sünderin”
FEED “Abendvorstellungen”
Stichwort:Abendprogramm, Abendvorstellung, Abendvorstellungen, Braunschweig, Charms, Daniil Charms, Die Sünderin, Elizaveta Bam, Figurenspiel, Figurentheater, niedersachsen, Puppenspiel, Puppentheater, Stöckheim, Theater, Андрей Жуков, Андрей Николаевич Жуков, Елизавета Бам, Хармс
Veröffentlicht in Abendvorstellungen, Die Sünderin | Keine Kommentare »
Montag, 07. Februar 2000

FIGURENTHEATER
Bäuerliche Komödie, Melodrama und Tragödie - im Dock 4 gab es das alles beim „theater en miniature” auf wortwörtlich engstem Raum.
Wer sich einem ästhetischen Vergnügen der besonderen Art hingeben möchte, dem sei eine Aufführung des „theater en miniature” empfohlen.
KASSEL • Mit dem am Freitag im Dock 4 uraufgeführten Stück „Die Sünderin” stellen die Macher des Projekts, Ellen Heese und Andre] N. Joukov, unter Beweis, dass man mit kleinen Gegenständen ganz großartige Dinge vollbringen kann.
Literarische Grundlage des Stücks ist die 1927 geschriebene Groteske „Elisaveta Bam” des russischen Schriftstellers Daniil Charms. Es ist eine ironisch-skurrile Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters des vergangenen Jahrhunderts. Ein Grundthema - die Angst der Heldin vor einer unbekannten Gefahr - wird in 19 unterschiedlichen Bühnenbildern und Genres durchgespielt, unter anderem in Form einer bäuerlichen Komödie, eines realistischen Melodramas oder einer monumentalen Tragödie.
Die Bühne, auf der sich all das abspielt, ist eine detailgenaue Miniatur eines klassischen Theaters mit Rampe, Kulissen und einer ausgefeilten Bühnentechnik. Andrej N. Joukov haucht als Puppenspieler den sorgfältig gearbeiteten „Schauspielern” Leben ein und bewegt ihre Körperteile mitunter durch feingliedrige mechanische Einrichtungen. Der Zuschauer kann eintauchen in eine phantastische Welt, in der die Dimensionen verschoben sind und in der eine ganz eigentümliche Poesie der kleinen Formen entsteht.
Neben den liebevoll gestalteten Gegenständen und einer
Menge absurden Humors fasziniert die „Sünderin” vor allem auf Grund der gelungenen Durchdringung mannigfaltiger künstlerischer Disziplinen. Joukov agiert nicht nur als Puppenspieler, sondern ist zudem Schauspieler, Spielleiter, Toningenieur, Dirigent und Sänger in einer Person.
Der Akzent des russischen Künstlers verleiht dem Ganzen eine authentische Komponente, erschwert jedoch teilweise die Verständlichkeit. Dieses kleine Manko mindert jedoch kaum den Reiz des Stücks, das man wieder am 18., 19. und 20. Februar im Dock 4 bewundern kann.
Rene Schneider
Figurenspieler Andrej Joukov - nur als Hand sichtbar -führt seine „Heldin” durch die Theaterwelt.

zu dem Stück
Zu dem Stück
FEED “Die Sünderin”
FEED “Abendvorstellungen”
Stichwort:Abendprogramm, Abendvorstellung, Abendvorstellungen, absurde Theater, Charms, Daniil Charms, Die Sünderin, Elizaveta Bam, Figurentheater, Hessen, Kassel, Nordhessen, OBERIU, Puppentheater, russische Literatur, Russland, Theater, Vereinigung der Realen Kunst, Андрей Жуков, Андрей Николаевич Жуков, Елизавета Бам, Хармс
Veröffentlicht in Abendvorstellungen, Die Sünderin | Keine Kommentare »