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mehr zum Thema ‘Theater’

Kreative Figuren gefallen nicht nur den Kleinen

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”

Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche in­teressierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und El­tern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuh­ren, wie der grummelige und einsa­me Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonde­rer Kater war, denn er konnte spre­chen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschie­nen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hi­neinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzi­ge Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund ei­ner Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum ver­ließ die Stadtbibliothek.

Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin auf dem Wunderklavier.

Freitag, 05. Dezember 2008

Markgröninger Nachrichten

Mozart statt Nikolaus

Der Förderverein der Glemstalgrundschule überraschte die Grundschulkinder zum Nikolaus mit einem humorvollen Streifzug durch Mozarts Leben und seine Musik.
Ellen Heese verzauberte mit ihrem „Theater en miniature“ Schüler und Lehrer. Die kleine Puppe Mozart entstieg dem Wunderklavier. Vorwitzig führte Mozart mit der frechen Hundepuppe „Caruso“ und der Pianistin Ida Rubinstein Zwiegespräche. So kommentierte der Hund Caruso das Küssen zweier Liebenden in Hundemanier: „ Oh, der schlabbert sie ab!“ Die drei zogen die jungen Zuschauer mit der Oper „Don Giovanni“ in ihren Bann. Mit ihrer variantenreichen Stimme gab die Puppenspielerin allen Figuren eine eigene Persönlichkeit.
Heute: Mozart! Grundschule
Als überraschende Zugabe spielte die Schülerin Theresa Binder ein weiteres klassisches Musikstück „Mozart“ von Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Wunderklavier. Sie vertiefte den Eindruck der klassischen Musik bei ihren Mitschülern und beendete das unvergessliche Erlebnis.
Heute: Mozart! Grundschule



Heute: Mozart!

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Heute: Mozart!”
FEED “Kindertheater”

Ein durchtriebenes Schlitzohr zu Gast

Dienstag, 14. März 2006

Harzkurier
Till Eulenspiegel zu Besuch in der Grundschule Bad Sachsa mit dem „theater en miniature”
BAD SACHSA (bru/red). Wer kennt ihn nicht, den bekanntesten Narren des Landes, Till Eulenspiegel? Die Kinder der Grundschule Bad Sachsa konnten dem Wortverdreher, listigen Schalk und durchtriebenen Schlitzohr selber begegnen.
In zwei Vorstellungen führte das „theater en miniature” das Narrenspiel mit Masken, Handpuppen, mittelalterlichen Kostümen und mittelalterlicher Musik auf. Dabei gelang es den Schauspielern mit den Figuren „Zack” und „Zanni” ausgezeichnet, zwei Komödianten zu spielen, die -als Rahmenhandlung - mit ihrem fahrbaren Theater von Marktplatz zu Marktplatz ziehen, um dort die Lebensgeschichte von Till Eulenspiegel zu präsentieren. Auf humorvolle und scherzhafte Weise konnte diese Rahmenhandlung immer wieder die Kinder für die folgenden Eulenspiegeleien sensibilisieren.
Nacheinander schlüpften die beiden Komödianten in verschiedene Rollen: Tills Eltern, Nachbarn, hochgestellte Herren, verschiedene Handwerker und ein König. Till Eulenspiegel selber wurde durch eine mitgeführte Marionette dargestellt.
Die Schauspieler nahmen die Kinder auf eine erlebnisreiche Reise durch Eulenspiegels Leben und seine Episoden mit, wie er so manchen zum Narren hielt und wie er schließlich beerdigt wurde.
So sonderbar sein ganzes Leben war, so sonderbar wurde er auch begraben: Da er nicht in das Loch passte, wurde er einfach senkrecht stehend beerdigt.
Den beiden Schauspielern Ellen Heese und Andrej N. Joukov gelang es jedenfalls „spielend”, über 75 Minuten lang die jungen Zuschauer in ihren Bann zu ziehen und sie in die’Welt des Mittelalters zu entführen. Dafür erhielten sie am Ende laute „Zugabe”-Rufe der Kinder.
„Till Eulenspiegel” ist nach der Aufführung von „Alibaba und die 40 Räuber” im vergangenen Schuljahr die zweite Vorstellung des „theater en miniature” an der Grundschule, die von Schülern und Lehrern begeistert aufgenommen wurde.


Till Eulenspiegel

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Till Eulenspiegel”
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Puppenbühne agierte gekonnt in mehreren Genres

Freitag, 11. November 2005

Westfälisches Volksblatt
Verwirrspiel um Elisaveta
Von Tobias Stracke
Paderborn (WV). Gar ungewöhnlich war das, was gut 30 Zuschauern am Donnerstagabend in der Zentralbibliothek in Paderborn beschieden war.
Die Groteske »Elisaveta Bam« des russischen Dichters Daniil Chams hat das Puppenspieler Ehepaar Ellen Heese und Andrej N. Jonkov neu übersetzt und interpretiert, um es auf die kleine Bühne ihres »Theater en miniature« zu bringen. Chams Stück, das 1927 als Parodie auf das traditionelle Theater des vorhergegangenen Jahrhunderts gedacht l war, erwies sich mit seiner Mischung aus offensichtlichem Unsinn und anklingender Mehrdeutigkeit als nicht immer leicht zugängliches Werk.
Die Hauptfigur dieser »Die Sünderin« genannten Bühnenadaption ist die Dame Elisaveta Bam. Sie befindet sich in einer bedrängten Situation, von der der Zuschauer nur erfährt, dass es sich dabei entweder um ein von ihr begangenes Verbrechen oder um ihre Angst vor der bevorstehenden Ehe handeln könnte. Belastet mit dieser spärlichen Information nimmt das Stück seinen Lauf durch 19 Szenen. Mit jeder Szene wechseln nicht nur die Bühnenbilder und die handelnden Charaktere, es wird sich auch jedes Mal eines anderen Theatergenres bedient. Vom Melodram über die Komödie, das politische Theater bis hin zur großen Oper werden die verschiedenen Richtungen des Theaters bisweilen absurd dargestellt.
Trotz einer oft verwirrenden Handlung und nicht immer ganz nachvollziehbaren Dialogen der Akteure, was Chams beim Verfassen seines Werkes wohl auch intendierte, gelang das Puppenspiel zu einer vergnüglichen Darbietung. Dies schuldete das Stück vor allem dem hervorragendem Schauspieler Jonkov, der es nicht nur verstand, die von ihm selbst angefertigten Figuren über die Miniaturtheaterbühne zu bewegen, sondern der auch das Stück als Tontechniker, Dirigent oder Sänger zu begleiten wusste. Zudem führte er als Schauspieler und Erzähler durch die Wirrungen der Geschehnisse. Die Regie oblag Ellen Heese. Insgesamt erlebte das Publikum einen interessanten Kleinkunstabend.

Miniaturfiguren sicher bewegt

Die Sünderin

zu dem Stück

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FEED “Die Sünderin”
FEED “Abendvorstellungen”

Mit kleinen Dingen etwas Großes vollbringen

Montag, 16. Oktober 2000

Braunschweiger Zeitung

Das Kasseler „theateren miniature” gewährte mit kleinen Puppen einen großen Einblick in die Theatergeschichte des 20, Jahrhunderts
Liebe zum Detail und Schauspiel: Andrej N. Joukov haucht seinen Figuren Leben ein und entführt den Zuschauer in eine kleine, fantastische Welt.
Zu einem ästhetischen Vergnügen der besonderen Art lud am Sonnabend das Kasserer “theater en miniature” in den Rokoko-Pavillon Stöckheim. Mit dem Stück “Die Sünderin” stellte der Akteur Andrej N. Joukov unter Beweis, dass mit kleinen Gegenständen großartige Dinge zu vollbringen sind und eröffnete gleichzeitig die Theatersaison im Pavillon.
Die Heldin des Stuckes, das im Februar Premiere hatte, ist eine junge Frau, die sich in einer prekären Lage befindet, Allerdings ist die Ursache ihrer offensichtlichen Bedrängnis weniger etrtdetrtig.
Literarische Grundlage des Stückes ist die 1927 geschriebene Groteske “Elisaveta Bam” des russischen Schriftstellers Danfil Charms.
Das Grundthema ist die Angst der Heldin vor einer unbekannten Gefahr. Mit viel Witz und Esprit verstand, es Joukov, als Puppenspieler und Schauspieler die Zuschauer auf eine ironisch-skurrile Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters des vergangenen Jahrhunderts zu entführen.
In nicht weniger ate 17 tintereeniedHchen Bühnenbildern und Genres spielte er die Angst der Heldin durch. So ließ er die Miniaturen einmal als Figuren in einer bäuerlichen Komödie auftreten., um sie im nächsten Moment Opfer einer - monumentalen Tragödie werden zu lassen. Ob politisches Theater oder realistisches Melodrama, kaum eine Theaterform, die Joukov nicht präsentierte.
um das Geschehen auf der Buhne besser ver folgen zu können, konnten sich die Zuschauer mit Operngläsern behelfen, die vor Beginn der Vorstel kmg verteilt wütden.
Unter welcher Angst “Die Sünderin” wirklich litt, blieb bis zum Ende, dem großen Opernfinale, ungeklärt, was dem Stück jedoch keinen Abbruch tat. War es doch weniger seine Handlung als die Art und Weise, in der es präsentiert wurde, was den Betrachter in seinen Bann zog und ihm eine köstliche Unterhaltung bescherte.
Die Bühne war eine detaifgenaue Miniatur eines klassischen Theaters mit Rampe Kulissen und einer, ausgefeilten Bühnentechnik. So konnte, der Zuschaucieffitauchen in eine Welt, in der die Dimensionen verschoben sind und in der eine eigentümliche Poesie der kleinen Form entsteht.
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Die Sünderin

zu dem Stück

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FEED “Abendvorstellungen”

Eine „Sünderin” auf Reise

Montag, 07. Februar 2000

HNA
FIGURENTHEATER
Bäuerliche Komödie, Melodrama und Tragödie - im Dock 4 gab es das alles beim „theater en miniature” auf wortwörtlich engstem Raum.


Wer sich einem ästhetischen Vergnügen der besonderen Art hingeben möchte, dem sei eine Aufführung des „theater en miniature” empfohlen.


KASSEL • Mit dem am Freitag im Dock 4 uraufgeführten Stück „Die Sünderin” stellen die Macher des Projekts, Ellen Heese und Andre] N. Joukov, unter Beweis, dass man mit kleinen Gegenständen ganz großartige Dinge vollbringen kann.
Literarische Grundlage des Stücks ist die 1927 geschriebene Groteske „Elisaveta Bam” des russischen Schriftstellers Daniil Charms. Es ist eine ironisch-skurrile Reise durch die verschiedenen Formen des Theaters des vergangenen Jahrhunderts. Ein Grundthema - die Angst der Heldin vor einer unbekannten Gefahr - wird in 19 unterschiedlichen Bühnenbildern und Genres durchgespielt, unter anderem in Form einer bäuerlichen Komödie, eines realistischen Melodramas oder einer monumentalen Tragödie.
Die Bühne, auf der sich all das abspielt, ist eine detailgenaue Miniatur eines klassischen Theaters mit Rampe, Kulissen und einer ausgefeilten Bühnentechnik. Andrej N. Joukov haucht als Puppenspieler den sorgfältig gearbeiteten „Schauspielern” Leben ein und bewegt ihre Körperteile mitunter durch feingliedrige mechanische Einrichtungen. Der Zuschauer kann eintauchen in eine phantastische Welt, in der die Dimensionen verschoben sind und in der eine ganz eigentümliche Poesie der kleinen Formen entsteht.
Neben den liebevoll gestalteten Gegenständen und einer
Menge absurden Humors fasziniert die „Sünderin” vor allem auf Grund der gelungenen Durchdringung mannigfaltiger künstlerischer Disziplinen. Joukov agiert nicht nur als Puppenspieler, sondern ist zudem Schauspieler, Spielleiter, Toningenieur, Dirigent und Sänger in einer Person.
Der Akzent des russischen Künstlers verleiht dem Ganzen eine authentische Komponente, erschwert jedoch teilweise die Verständlichkeit. Dieses kleine Manko mindert jedoch kaum den Reiz des Stücks, das man wieder am 18., 19. und 20. Februar im Dock 4 bewundern kann.
Rene Schneider
Figurenspieler Andrej Joukov - nur als Hand sichtbar -führt seine „Heldin” durch die Theaterwelt.


Die Sünderin

zu dem Stück

Zu dem Stück
FEED “Die Sünderin”
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