Donnerstag, 29. Oktober 2009
Stadtbücherei: Theater „en miniature” spielte für Kinder „Wie Findus zu Pettersson kam”
Die Stadtbibliothek Hockenheim öffnete ihre Türen für zahlreiche interessierte Kinder und deren Eltern. Das in Leimen beheimatete Theater „en miniature” führte an diesem Nachmittag das Stück „Wie Findus zu Pettersson kam” nach dem gleichnamigen Buch von Sven Nordquist auf.
Die Aufführung wusste durch ein gekonntes Bühnenbild und kreative Figuren zu gefallen. Kinder und Eltern waren restlos begeistert von dem lustigen und herzergreifenden Theaterstück. Die Zuschauer erfuhren, wie der grummelige und einsame Pettersson sich mit dem kleinen Kater Findus zusammenraufte, der in einem Paket zu ihm geschickt wurde. Pettersson erkannte bald, dass dieser Kater ein ganz besonderer Kater war, denn er konnte sprechen.
Der gelernten Schauspielerin und Puppenspielerin Ellen Heese gelang es ohne Mühe, die zahlreich erschienen Kinder und Eltern in ihren Bann zu schlagen und so in das Spiel hineinzuziehen. Beeindruckend das sprachliche und stimmliche Ausdrucksvermögen bei den verschiedenen Puppen. Die Puppen, ja das ganze Bühnenbild, waren eine einzige Augenweide. Die Figuren hatten einen hohen Wiedererkennungswert zu den Darstellungen im Buch. Viel zu schnell war nach rund einer Stunde das Abenteuer zu Ende und ein begeistertes Publikum verließ die Stadtbibliothek.
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Freitag, 19. Dezember 2003

Gespannt blickten die Kinder beim Figurentheater im Flörsheimer Keller auf die Bühne. Dort wurde vom „theatre en miniature” das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt.
Flörsheim. Ausverkauft war am Dienstagnachmittag die Vorführung des „theatre en miniature” im Flörsheimer Keller. 120 Kinder waren mucksmäuschenstill, als das Stück „Das Geheimnis von Du” aufgeführt wurde. „So etwas habe ich noch nie erlebt”, staunte Rudek vom Kulturamt über das Verhalten der Kinder. Schließlich geht es bei den meisten Vorführungen für Kinder etwas lebhafter im Flörsheimer Keller zu. Dieses Mal blieben die jüngsten Besucher aber bis zum Schluss brav auf ihren Stühlen sitzen. Sie verfolgten aufmerksam die Geschichte von den Du-dies, die auf dem Stern „Du” leben und alle eine verschiedene Farbe haben. Jeder Dudie hat eine wichtige Aufgabe, nur Schubidu weiß nicht so recht, für was er begabt ist. Außerdem ist er ganz bunt und versucht deshalb, so zu werden wie die anderen Dudies. Doch auch für Schubidu findet sich am Ende eine verantwortungsvolle Aufgabe, und er stellt fest, dass das viel wichtiger ist, als eine Farbe zu haben wie die anderen Dudies. (meh)

zu dem Stück
Zu dem Stück
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Samstag, 19. Dezember 1998

Klassiker der Kinderliteratur war im balou zu sehen
Brackel. (hil) Großos Vergnügen bereitete am Sonntag das Theaterstück „Pu der Bär” den kleinen Besuchern des Kulturcafes balou an der Oberdorfstraße. Sowohl die erste Aufführung als auch die wegen der starken Nachfrage zusätzlich angesetzte Vorstellung waren ausverkauft. Das Ensemble der „Traumbühne” aus Kassel orientierte sich bei der Entwicklung dieses Theaterstückes an den Kinderbüchern des englischen Schriftstellers Alan Alexander Milne. Dieser dichtete nämlich Geschichten für seinen Sohn, in denen jener und seine Kuscheltiere die Hauptrollen einnahmen. Die 1926 und 1928 erschienenen Bücher „Pu der Bär” und „Wiedersehen mit Pu” waren besonders erfolgreich. Ellen Heese von der „Traumbühne” erzählt, die auch schon verfilmten Bücher enthielten philosophische Passagen und Dialoge, die nicht nur’für Kinder interessant und anspruchsvoll seien. Die „Traumbühne” habe sich an die Originaltexte der deutschen Übersetzung gehalten, allerdings eine Auswahl aus den Szenen des Buches getroffen. „Das Theater als ein anderes Medium als das Buch verlangt bildstarke Szenen”, erklärt Ellen Heese.
Sie spielt dieses Stück allein, weist aber darauf hin, daß die Produktionen der „Traumbühne” in gemeinsamer Arbeit entstehen.
Die eine knappe Stunde dauernde Aufführung für Kinder ab vier Jahre findet auf einer kleinen Drehbühne statt. Ellen Heese, die mit ihrem Spiel die Stofftiere beinahe lebendig erscheinen läßt, hat von der Mitte der Bühne aus alles im Griff. Die Darstellung erinnert an ein Musical, denn Gesangseinlagen wechseln mit Dialogen zwischen den Tieren.
Ellen Heese legt den Tieren die Wörter in den Mund. Sie charakterisiert diese zugleich mit gewandtem Verstellen ihrer Stimme. Da folgt hohes Jauchzen auf gutmütiges Brummen, mürrische Heiserkeit auf übermütiges Quietschen.
Die Kinder werden in eine Welt entführt, in der das Glücklichsem nicht von vornherein dominiert, sondern erstrebt werden muß.
Pu, der immer nur ans Fressen denkt, tut sich an den Vorräten des Kaninchens so gütlich, daß er schließlich im Bau stecken bleibt. Die Tiere stellen eine lustige Gesellschaft verschiedener Charaktere dar. Der Genuß von Honig, die Reise im Beutel des Känguruhs, eine Geburtstagsfeier sind die einfachen Wünsche der Tiere. Diese feiern am Schluß zwar in fröhlicher Runde den Geburtstag des zuvor so einsamen und mürrischen Esels, doch es dauert, bis alle Probleme gelöst worden sind.

zu dem Stück
Zu dem Stück
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